(Diesen Artikel versuchte ich überall und immer wieder anzubringen, da er mir
ausserordentlich wichtig erscheint, aber es war aussichtslos, wohl ist die Gentechlobby
zu mächtig)
Das Rümlangerblatt und der Zürcher Unterländer haben ihn nun vor der
Abstimmung im 2005 veröffentlicht |
| Lieber K-Tip, Tagi, Blick, etc.
folgendes möchte ich Euch als Leserbrief
schicken, das Material eignet sich aber auch für eine brisante Reportage, habt Ihr das
auch so beobachtet und wollt Ihr noch ein bisschen weiter recherchieren?:
"Die UNO will also Gentechnologie für
die Landwirtschaft empfehlen. Ich wage zu behaupten, nur um den Status quo im Nachhinein
zu legitimieren. Ich behaupte, das meiste, wenn nicht alles, Gemüse ist schon verändert,
hinter unserem Rücken.Erinnern wir uns (oder suchen Sie in den Archiven der Zeitungen):
Ende der Achtziger, anfangs Neunziger Jahre tauchten Meldungen in der Presse auf, dass es
nun möglich wäre, Tomaten so genetisch zu verändern, dass sie über zwei, drei Wochen
haltbar wären, ohne Flecken zu bekommen oder zu faulen. In dieser Zeit bekamen Tomaten
und das meiste andere Gemüse (der Beweis , dass es sich nicht um Zuchterfolge handelt)
innert zwei, drei Tagen Flecken, wurden matschig und bald ungeniessbar. Zwei, drei Jahre
später waren alle Tomaten lange haltbar und die ganze Vielfalt der Tomatenarten
verschwand vom Markt. Ebenso erging es dem anderen Gemüse. Nun könnte man das alles gut
und schön finden, gar ein Fortschritt der Technik. Nun ist es aber so, dass sich die
Vitamine in Gemüse und Früchten, und das ist noch heute, im manipulierten Gemüse so,
innert ebenso zwei, drei Tagen zersetzen, wir essen also nur noch Junk-food, denn wer
weiss heute noch wie lange das Gekaufte schon im Laden liegt (darum also auch der
Offenverkauf!). So ist (oder war) also die Natur viel weiser eingerichtet als diese
Forscher arbeiten, und als diese und wir wohl auch nur erahnen können. Und so ist genau
das Gegenteil der von der UNO angegebenen "Vorteile" ("Vitamine für
alle") wahr. Eine Frage ist auch die, ob die Leute von der UNO bewusst die Massen
hinters Licht führen wollen, oder ob sie auch von der Gentech- und Lebensmittelindustrie,
wie wir, an der Nase herumgeführt werden. Ich erinnere mich aber auch noch an einen
Néstle-Sprecher,, der 1993 auf Radio 24 zugegeben hatte - als die Aversion gegen die
Gentechnologie noch nicht so stark war in der Bevölkerung, weil sie noch nicht so im
Bewusstsein war und an die Gefahren nicht gedacht wurde - dass bereits damals nicht mehr
zurückzuverfolgen sei, welche Bestandteile der Néstle-Produkte schon verändert seien.
So gesehen ist das Theater um ein bisschen Genmais und Gensoja nur eine Farce, wir sehen
nur die Spitze des Eisbergs. Ehrliche Politiker, mit Zivilcourage, denen es erst um unser
aller Wohl und dann ums Geld geht, sind gefragt, wer sonst will retten, was noch zu retten
ist.
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
PS: Offenbar überschätzen sich diese
sogenannten Wissenschafter massiv und werden massiv überschätzt, sie haben bis jetzt nur
gepfuscht.
 |
Einen Artikel zum Thema Scharlatane als
Antwort auf den Artikel "Mit Richter gegen Sekten" im Tagi vom 9.7.98 wurde am
16.7.98 veröffentlicht: |
| "Stärkere Strafnorm nötig"
Es tut auch im Kanton Zürich eine stärkere Strafnorm mit
Gefängnisstrafen und empfindlichen Geldbussen gegen Scharlatane und gefährliche Sekte
not. Auch wie bei anderen Delikten ist eine Verlängerung der Verjährungsfrist
angezeigt, wenn Opfer auf irgendwelche Weise unter Druck gesetzt werden oder erst nach
Jahren über solchen Missbrauch reden können.
Ein gewissenloser Scharlatan, der mit Heilsversprechungen und anderen Tricks, zum Beispiel
Hypnose, Leute an sich bindet, gehört bestraft und aus dem Verkehr gezogen. Auch gehören
solche Leute nicht mehr in Berufe wie Lehrer, wo sie Ihr Unwesen weiter treiben können.
Leider befinden sich die Opfer oft in einem Beweisnotstand, oder es gelingt dem
Scharlatan, diese über längere Zeit zu blenden.
 |
Auf den Artikel " Roter Teppich für
Scharlatane" im Tagi vom 28.6.99 antwortete ich: |
| Wer, wie ich, auch schon in die Fänge
eines gewissenlosen Scharlatans geraten ist, hat die Nachricht von der neuen
Gesetzesvorlage auch mit sehr unguten Gefühlen aufgenommen. wichtig ist, dass das
Heilsversprechen verboten bleibt, ein Scharlatan kommt ohne solches meist nicht aus, er
muss ja seine Leute irgendwie an sich binden, er verblendet ja (ist selber meist auch
verblendet). Auch die Bezeichnung Heiler, Healing oder Ähnliches muss als solches
gewertet werden und somit verboten sein. Niemand kann ein Heilsversprechen geben.
Sollte ein Scharlatan als solcher überführt werden - und dafür muss es einen
Kriterienkatalog geben, der von einer staatlichen Institution ausgearbeitet wird und im
entsprechenden Gesetz verankert ist - muss es die Möglichkeit des Berufsverbots und
weiterer Sanktionen wie Bussen und Rückerstattung der Kosten geben.
Wie Hugo Stamm richtig schreibt, sind es meist verzweifelte Leute (auch Leute, denen die
Schulmedizin keine Chance gibt), die solchen verantwortungslosen Hobbyheilern aufsitzen.
Eigentlich eine ehrbare Absicht, sich um seine Gesundheit zu sorgen, aber gerade darum
muss man in der schwachen Position durch den Staat geschützt werden.
 |
Zum einem Artikel "der Schizophrenie
auf der Spur" im Rümlangerblatt schrieb ich am 22.9.98. Auch er wurde
veröffentlicht. |
| Liebe Redaktion Zürcher
Unterländer und Rümlangerblatt,
hiermit schicke ich Ihnen einen Leserbrief
zum Artikel "Der Schizophrenie auf der Spur", heute 25.9.98 erschienen im
Rümlangerblatt, wahrscheinlich haben Sie die Meldung ja auch im ZU veröffentlicht.
Jeder esoterisch angehauchte, wie auch jeder religiöse Mensch weiss heutzutage, dass eine
Krankheit nicht einfach zufällig oder sinnlos kommt. Ein paar wissen auch, dass jede
Krankheit ihre Ursache in der Seele hat. Warum also am Körper herumdoktern, Symptome
bekämpfen, wenn die Seele für eine Heilung nicht bereit ist. Gerade der Schizophrene
macht Erfahrungen und erlebt Dinge, die, richtig verarbeitet, auch zum Vorteil der
Gesellschaft gereichen. Natürlich wünsche ich keinem eine solche Krankheit und auch ich
wäre froh, der Wahnsinn würde besiegt, nur ist das eine Frage des Bewusstseins, sowohl
der direkt Betroffenen, wie auch der Umgebung und der gesamten Gesellschaft (, die ganz
gewiss einen starken Beitrag zu diesen Krankheiten leistet) und niemals über eine
Veränderung der Gene zu erreichen, es ist viel Arbeit und die kann man nicht mit einem
solchen "Trickli" verkürzen, im Gegenteil, die Seele, die eine solche Krankheit
braucht, wird, solcherart überlistet, einen anderen Ausweg aus der seelischen Not, die
zweifellos einer solchen Krankheit zugrundeliegt, suchen, und auch eine Ersatzkrankheit
würde sich gewiss sehr schlimm manifestieren.
Leider ist die medizinische Wissenschaft, trotzdem man aus einem Elfenbeinturm den
Überblick haben sollte, nicht in der Lage die Dinge in grösseren Zusammenhängen zu
begreifen und besonders die Medizin des materialistisch orientierten Westens meint mit
physischen oder medikamentösen Eingriffen in den Organismus jedes Problem lösen zu
können und dürfen.
Auch die meisten Therapien in diesem Bereich, auch die, die vorgeben mit dem Bewusstsein
zu arbeiten, beschränken sich nur auf Symptombekämpfung, auf dass man ein gut
"funktionierendes" Mitglied der Gesellschaft werde, schön gleichgeschaltet und
möglichst ohne eigenen Willen. Aber der Mensch ist keine Maschine. Und besonders bei
Schizophrenen scheint besonders das Individuelle nach Ausdruck zu verlangen.
Ausserdem stellen sich bei solchen medizinischen Eingriffen, nicht zuletzt aus
obenstehenden Überlegungen, schwerwiegende ethische Fragen, die man sich früh genug
überlegen soll, nicht erst wenn es zu spät ist. Darf man zum Beispiel eine solche
Massnahme, einen genetischen Eingriff, zwangsverordnen, nur schon jemanden dazu
überreden, so etwas zu machen? Ich glaube nämlich nicht, dass hier ein übergeordnetes
Interesse der Gesellschaft besteht, gewiss kommt hier die Freiheit des Individuums zuerst.
Zuerst kommt nämlich im Leben jedes einzelnen wie auch des Nächsten das Seelenheil und
das ist manchmal nur über eine Krankheit zu erreichen.
Mit freundlichen Grüssen T.Lienhard
 |
Thema "Vegetarier leben
gesünder", am 1.7.00 veröffentlicht: |
| Lieber Tagi,
ich möchte in einem Leserbrief Ihren
Beitrag "Vegetarier leben gesünder" von heute Montag 26.6.00 auf der Kehrseite
kommentieren:
"Natürlich leben Vegetarier
gesünder, auch wenn sie rauchen und trinken. Jedes Kind lernt schon im Kindergarten die
Binsenwahrheit, dass die Gewalt, die wir aussenden, zu uns zurückkehrt. So erreichen wir
nach ca. drei Jahren einen Zustand, wo uns das alltägliche Mobbing und die psychische
Gewalt in Familie und Gesellschaft verlassen, oder wir sind zumindest in der Lage eine
solche Situation uns zu erarbeiten. Nach weiteren drei Jahren beginnen alte Wunden dieser
Art in unserer Seele zu verheilen.
Wir schaffen uns also durch Vegetarismus individuellen Frieden und, das liegt natürlich
auf der Hand, dass man dadurch viel gesünder lebt und wer die Verantwortung, gesund zu
leben, übernehmen will, der verzichtet natürlich auch auf Rauchen und Trinken.
Wir müssen nicht einmal wieder Tolstoi bemühen (der regelmässige Leser dieser Seite
kennt seinen Ausspruch von den Schlachthöfen und Schlachtfeldern schon), um daraus zu
sehen, dass im Kollektiv der Vegetarismus gar Kriege verhindern kann, wie das Beispiel
Indien mit vegetarischen Religionen zeigt, das lange Perioden von Frieden in seiner
Geschichte aufweist.
Pazifismus ohne Vegetarismus bleibt so nur ein Lippenbekenntnis. Kennt man hingegen diese
Zusammenhänge, ist man gerne bereit auf Fleisch und Fisch zu verzichten, Verantwortung in
einem weiteren Lebensbereich.
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
|
Auf einen Leserbrief antwortete ich mit
einem ebensolchen. Am 7.8.00 veröffentlicht: |
| Lieber Tagi,
ich möchte Ihnen eine Replik auf den Leserbrief von Herrn
Georges Hürlimann vom Samstag 29.7.00 auf der Leserseite zukommen lassen, denn ich bin
empört:
Natürlich ist etwas dabei, Herr
Hürlimann, wenn sechs farbige Frauen vor einer Discothek wegen Ihrer Hautfarbe abgewiesen
werden. Rassismus ist eine Geisteskrankheit, wo sie hinführt haben wir im letzten
Jahrhundert in Deutschland beobachten können. Wie wir überall immer wieder lesen
können, ist die heutige Jugend vielfach nicht mehr angemessen aufgeklärt, denn wie wir
überall hören müssen, sind erschreckend viele Jugendliche wieder offen für solches
Gedankengut und der Holocaust scheint der Vergessenheit anheim zu fallen. Obwohl die
Medien immer noch voll sind über Wiedergutmachungszahlungen etc. Noch 55 Jahre nach
Kriegsende müssen wir alle in Europa uns nach allen Seiten entschuldigen, wiedergutmachen
(obwohl das gar nicht geht), zurückzahlen, wiederaufbauen etc. und trotzdem nehmen schon
wieder nur wenige Anstoss, wenn sich jemand so wie dieser Herr Hürlimann äussert, manche
applaudieren gar. Du, lieber Tagi, hast mit der Veröffentlichung dieses Briefes Deine
Sorgfaltspflicht vernachlässigt, wenn nicht gar eine Straftat begangen, denn das
Rassismusgesetz ist wichtig und nötig und verbreitet der Leserbriefschreiber hier nicht
auch noch vorsätzlich eine ansteckende Krankheit?
Rassismus entsteht aus Angst vor Fremdem, Unbekanntem, Kontakt- und Berührungsängsten,
Ängste auf die mit Abwehr und Hass reagiert wird, statt die Vorurteile durch eigenes
Kennenlernen zu überprüfen und zu korrigieren. Sonst müssten wir alle erkennen, dass
wir alle aus demselben Fleisch und Blut sind, ungeachtet, der Hautfarbe, oder ob wir
anders gekleidet sind oder anderen kulturellen oder religiösen Gemeinschaften angehören.
Was ist dabei?
Es geht nicht an.
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
 |
Am 21.4.2001 (?) versuchte ich zu zeigen,
dass mit unfairen Mitteln Meinungen gemacht werden. Ich bin allerdings dafür, dass man
nüchtern fährt, was zuwenig ersichtlich ist aus dem Schreiben, darum wurde es wohl nicht
veröffentlicht. |
| Lieber Tagi,
es wird in manchen Medien zum Thema Alkohol
am Steuer unkorrekt politisiert. Es fehlen die Vergleichszahlen zur 0.5-Diskussion,
wenn man nicht schreibt, wieviele Unfälle und Todesfälle ohne Alkohol und wieviele
Autofahrer alkoholisiert im Verkehr täglich unterwegs sind, bei denen nichts passiert.
Heute Samstag, den 21.4.01, in den Zeitungen und am Fernsehen, heisst es, dass die
Therapien ausserhalb der Strafanstalten bei "Fiazlern" sehr schlecht
anschlügen, dass 70% wieder rückfällig würden, mit dem Unterton, man müsste sie alle
einsperren. Aber es fehlen die Zahlen, wie die abgesessenen Gefängnisstrafen wirken. Ich
möchte hier weder für das eine noch das andere plädieren, obwohl ich meine Meinung
habe, es geht mir um die Art, zu politisieren, denn es wird mit Zahlen operiert, die für
sich alleine nichts aussagen.
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
 |
Am Dienstag, den 23. April 2002 wurde
folgender noch veröffentlicht: |
| Wie schade, jetzt kann man
"rush hour 2" nur noch in der synchronisierten Version im Kino anschauen. Viele
sprachliche Feinheiten gehen verloren. Humor lässt sich nicht immer übersetzen, ganz
abgesehen davon, dass das meiste vom Charme eines Filmes verloren geht, wenn er
übersprochen wird.
 |
Zum Thema Eldar S. auf einen Artikel im
Züri Express 9.7.02. Wurde meines Wissens nicht veröffentlicht |
| Liebe Zürichexpress - Redaktion,
"Der letzte Satz im Artikel von heute, dem 9.7.2002
über Eldar S.: "Seine... Aussagen, er habe nie Polizisten ...geschlagen, werden
durch die neuesten Ereignisse zumindest in Frage gestellt." ist mir unerklärlich,
wie der entstanden ist. Nachdem was Eldar S. durchgemacht hat ist es wohl sehr
leicht, sich in so ein Verhalten einzufühlen. Zuerst willkürlich von der
Staatsgewalt aufs schlimmste zugerichtet, ohne Aussicht auf einen fairen Prozess, dann
auch von der Staatsgewalt psychiatrisiert. Aufs schwerste traumatisiert, das Leben
zerstört (vielleicht Aussicht auf eine schäbige IV, vielleicht, wenn es hoch kommt,
eine lausige Entschädigung), es sei denn es geschieht ein Wunder (im Besonderen für sein
Seelenheil), was ich ihm von Herzen gönnen würde. Abgesehen davon, wurde Eldar S. nach
Ihrem Artikel erst gewalttätig, nachdem schon feststand, dass er erneut eingeliefert
würde und da kann sich ja jede(r) selbst sich vorstellen, wie er/sie reagiert, wenn
er/sie schuldlos zwangsmässig eingeliefert würde. Die Aussagen des ärztlichen
Direktors sind natürlich Wasser auf die Mühlen der Polizei und Justiz, die ihre Hände
in Unschuld waschen. Eine Krähe hackt der anderen halt kein Auge aus. Das Problem vieler
Menschen, je mächtiger, je eher, in diesem Lande besteht darin, dass sie sich keine
Fehler eingestehen wollen und dadurch rücksichtslos werden."
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
 |
Der Tagi druckte am 24.7.2002 meine
Meinungen über Organspenden unter dem Titel "Organ und Seele". Ich bekam darauf
eine sehr lobende Zuschrift von einem älteren Herrn. |
| Organspende als ein rein
körperlicher Vorgang ist eine Sichtweise, die nur ein materialistischer Mensch ohne
Wissen um Seele und Geist vertreten kann. Natürlich tritt man mit gegenteiligen Ansichten
einer wirtschaftlich potentenLobby entgegen. Nur kann man mit Wissen nicht zurückhalten,
wenn man mit damit viele vor viel Leid bewahren kann. Aus seelisch-geistiger Sicht bleibt
der sterbende Organspender mit seinem Organ der materiellen Welt verbunden und kann den
Weg ins Licht nicht finden, Er wird eine "arme Seele", wie es die theologische
Sprache umschreibt. Für den Organempfänger kann dies längerfristig ebenfalls schwere
Probleme hervorrufen. Also muss man sich fragen, ob die Lebensqualität noch gegeben ist
und sich mit dem Schicksal abzufinden nicht die ehrlichere Lösung gewesen wäre.
Organspende erfolgt aus falschen Mitleid. Zu gross ist der seelische Schaden, der damit
hervorgerufen wird.
 |
Am 14.8.02 veröffentlichte ich noch unter
dem Titel "Blind vertrauen" (vom Tagi gewählt) noch zum Thema Scharlatane: |
| Auch ich wurde während langer Zeit und
vor langer Zeit von einem selbst ernannten Heiler aufs Allerübelste (immerhin nicht
physisch-sexuell) missbraucht. Doch die Wunden sind nicht verheilt. Grosse Hilflosigkeit
stellt sich ein. Keine staatliche Hilfe ist bei diesen Verbrechen zu erwarten. Reden
darüber kann man erst, wenn alles längst verjährt ist, und seelische Grausamkeit stellt
meines Wissens nicht einmal einen Straftatbestand dar. Keine materielle Wiedergutmachung,
keine Opferhilfe kann man geltend machen, der finanzielle Schaden war auch enorm. Wiederum
muss man Hilfe annehmen (ich habe zum Glück zeitweise professionelle Hilfe gefunden),
aber nicht jeder ist fähig immer wieder aufs Neue blind zu vertrauen. Die Forderung
heisst: Mindestens muss es möglich sein, derartige und verwandte (wie pädagogische)
Tätigkeit völlig zu unterbinden - und nicht nur für fünf Jahre.
 |
Zum Thema Sprache am 14.8.02 geschrieben,
nicht veröffentlicht: |
| Sehr geehrte Tagi- Leserbriefredaktion:
Mein Beitrag beschäftigt sich mit folgender Werbung:
"Wasserkraft von EWZ, Solarstrom von EWZ," und "Liniennetz von
Postauto".
"Wasserkraft von EWZ, Solarstrom von EWZ," und
"Liniennetz von Postauto". Das eine im Fernsehen, das andere von den
Plakatwänden. Beinahe unvorstellbar, wenn man denkt, durch wieviele Instanzen ein
Werbeauftrag geht, bevor er veröffentlicht wird. Aber noch seltsamer, dass diese über
längere Zeiten ohne grosses Aufsehen laufen im Land der Lehrer und Belehrer. Nun gut,
jetzt gehöre ich auch dazu. Was würden Eure Lektoren dazu sagen, lieber Tagi?
Liebe Grüsse Tobias Lienhard
 |
Zum Thema Sterbehilfe bei psychisch Kranken sandte
ich dies am 2.9.02 dem Tagi, welcher Teile davon am 7.9.02 veröffentlichte: |
| Zu Ihrem heutigen Beitrag:
"Letzter freundschaftlicher Stups in den Suizid"
Der Todeswunsch soll Grund genug sein,
über das Leben zu entscheiden? Dann wäre die Welt wohl nicht mehr von Menschen
bevölkert, weil das wohl jeder kennt. Allein durch die weit verbreitete Ansicht, das
Leben eines psychisch Kranken sei nicht lebenswert - die älteren Semester wissen noch
woher dieser Glaube kommt- scheint es möglich, diese Machenschaften der Bevölkerung
gegenüber zu rechtfertigen. Weil Ärzte die Diagnose "unheilbar" stellen, soll
das auch so sein? Sind so viel heutzutage so beschränkt im Geiste, im glauben (sic,
klein geschrieben)?
Monströs mutet die ganze Aktion an, speziell wenn noch Leute dazu überredet werden
sollen, sich das Leben zu nehmen, das sei ja nicht strafbar... und die
Entscheidungsunfähigkeit sei ja krankheitsbedingt. Ob nicht die Endzeitvorstellungen
dieses Herrn etwas krankhaft sind und dann noch als Begründung dienen für sein Handeln?
Natürlich tut er nachhaltig vom Faschismus geprägten Bevölkerungsteilen einen Gefallen
mit seinen Untaten, wenn er Leute so entsorgt. Auch ich, der ich psychiatrisiert bin,
stosse bei vielen auf wenig Verständnis mit meiner eingeschränkten Arbeitsfähigkeit, da
man mir den IV- Rentner nicht äusserlich ansieht. Auch ich habe jahrelang unter
Selbstmordgedanken gelitten und doch ist wieder eine Zeit gekommen, wo das Leben
erträglicher geworden ist. Der ganze Diagnostizismus hat noch keinem geholfen und man
könnte wohl mit Recht beinahe jedem ein psychiatrisches Stigma anhängen. Also alle
abtreten?
Dazu gehört auch ein "medikamententechnischer" Aspekt in dieser Diskussion:
Leider wissen die meisten Menschen und auch Ärzte in der Psychiatrie nicht, dass oft die
Medikamente (Neuroleptika), die zur Beruhigung der Patienten abgegeben werden,
Depressionen und damit verbunden Selbstmordgedanken auslösen. Das könnte mit einem
richtigen Einstellen und dem akribischen Suchen des richtigen Mittels - es sind viel auf
dem Markt und jedes wirkt bei jedem anders meist vermieden werden, und sonst kann
noch die Gabe eines Antiparkinsonmittels antidepressiv wirken. Also noch lange kein Grund
diese (zweifelsohne stark) leidgeplagten Menschen, unter dem Vorwand zu helfen, zu
beseitigen.
Einer möglichen Entwicklung in dieser Richtung wirkt entgegen, dass die neuesten
Generationen der Neuroleptika eine breites Wirkungsspektrum besitzen und somit oft
unnötig "sedierend" (der Fachausdruck für das, was subjektiv als Depression
erlebt wird) wirken. Der Haken an der Sache ist folgender: Diese neue Generation von
Medikamenten ist für die chemische Industrie und Ärzte, die oft indirekt oder direkt
davon profitieren, höchst interessant, da sie bis zu zehnmal teurer sind als die
herkömmlichen Mittel.
Die Diskussion wird meiner Meinung nach viel zu einfach geführt. Solche
pseudomedizinischen Machenschaften gehören mit allen Mitteln unterbunden.
 |
Am 6.9.02 in Hangar 21 einer
Jugendzeitschrift der Winterthurer Versicherungen, die leider eingestellt wurde zum Thema
Psychiatrie, wurde veröffentlicht: |
| Lieber Hangar21,
Super, dass ihr Euch mit dem Artikel
"Es-ist-schwie-rig" dem Thema Psychiatrie annehmt. Wie ihr richtig feststellt ,
handelt es sich bei psychischen Krankheiten um von den grössten Leiden, die man sich
vorstellen kann. Leider reagieren viele Leute aus dem "einfachen" Volk mit viel
Unverständnis und legen die selben Massstäbe für psychisch Kranke wie für sich selbst
an.
So habe ich eine Schizophreniediagnose, -"chronisch"-, war während
zusammengezählt ca. 2 Jahren (5mal in zehn Jahren) interniert in psychiatrischen
Kliniken, muss mich aber immer noch anpöbeln lassen (ich lebe selbständig in meiner
eigenen Wohnung), weil ich nicht arbeiten kann. Aber erst kommt halt für mich nun einmal
die Gesundheit, denn mit so einer Hypothek ist es für mich nicht möglich in der freien
Marktwirtschaft zu bestehen. Ich wurde gar zu Arbeit auf dem Bau gezwungen, obwohl ich
Matura gemacht hatte, nur damit ich etwas tue. Natürlich führte das immer wieder zu
Rückfällen. Mir scheint lediglich in eurem Artikel die Behandlung durch das Fachpersonal
etwas schöngeschrieben. Immer wird nicht soviel Rücksicht genommen.
Was ich als die beste Therapie empfehlen kann, die die Ursachen angeht, ist die
vegetarische Lebensweise, die längerfristig etwas bringt. Durch Nichttöten und
Nichtverletzen entzieht man sich der Gewaltspirale, die durch die und auf der Gesellschaft
wirken, und es zerbrechen halt immer die schwächsten Glieder daran. Wenn man dann gewisse
Ideale entwickelt und danach lebt, gibt es eine Chance auf ein besseres Leben (für
viele).
Liebe Grüsse
Tobias Lienhard
 |
Am 28.10.02 schrieb ich an den Spiegel zu
einer Titelgeschichte, die hiess "am Anfang war das Wort". Ich nehme an, er
wurde nicht veröffentlicht, auf alle Fälle habe ich nie ein Belegexemplar bekommen. Ich
weiss aber auch nicht, ob das beim Spiegel zu erwarten wäre. |
| Mein Beitrag zum Thema
"Der Anfang war das Wort".
Nur Fleischesser kommen auf die Idee, Tiere
hätten keine Sprache. Sie müssen diese Dinge ausblenden, sonst müsste man den Tieren
gar noch eine Seele zugestehen und dann wird es schon schwierig, das Töten der Tiere zu
rechtfertigen für etwas sinnlichen Genuss. Franz von Assisi hat mit den Tieren
gesprochen- das machen viele - aber er hat auch verstanden, was sie ihm mitteilten.
Leider beschränkt sich bei den meisten das Verständnis und die Liebe für Tiere
auf das eigene Haustier.
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
 |
Am 21.3.03 schrieb ich dem Tagi, wurde aber
nicht veröffentlicht: |
| Lieber Tagi, ich sende
Euch meine Meinung zum heutigen Leserbrief "Gentech Weizen" von Hansulrich
Hörler.
Für jeden Menschen, bei dem Herz oder Verstand oder beides
einigermassen noch funktionieren, besteht eine natürliche Grenze zur Genmanipulation
jeglicher Art. Nicht alles was machbar ist, darf man auch machen. Jegliche Schöpfung ist
Ausdruck von Seelischem, wenn etwas oder jemand krank wird oder macht, hat das seinen
tieferen Grund, und das Problem ist mit Symptombekämpfung nicht gelöst, im Gegenteil es
wird über kurz oder lang schlimmer (bestens zu beobachten am Beispiel unserer Medizin,
die ja aufgrund dieses Prinzips so floriert.)
Menschen, die noch einen Bezug zur inneren oder äusseren Natur haben, wollen
Genmanipuliertes nicht essen und respektieren die Schöpfung, wie sie ist und das sollte
doch ein Massstab sein und nicht Machbarkeit oder ob sich mit etwas ein Haufen Geld machen
lässt.
 |
Zur Mister Schweiz Wahl von Robert
Ismajlovic schrieb der Tagi "Erstmals ist ein "-ic" Mister Schweiz".
Der Brief wurde am 23.5.03 unter dem Titel "mehr Respekt, bitte",
veröffentlicht |
| Lieber Tagi, Zum Artikel
heute, 19.5.03 "Der Dank geht an alle im Altersheim." ""Erstmals ist
ein "-ic" Mister Schweiz". Ist der Tagi jetzt auf Stammtischniveau
gesunken? Diesen Ausdruck "ein -ic" höre ich nur im abschätzigen Gebrauch im
rassistischen Zusammenhang. Dies ziemt sich nicht für eine Zeitung mit Niveau einer
multikulturellen Fast-Weltstadt."
 |
Zu Blochers Scheininvaliden musste ich mich
wehren. Am 18.6.03 veröffentlichte der Tagi Auszüge von folgendem Brief, eine kurze
Passage wurde aus rechtlichen Gründen hier weggelassen. Ich wurde auch aufs Übelste
anonym beschimpft, jemandem gingen hier die Nerven durch. |
| Mir kommt der Herr Blocher
wie der personifizierte ....,..... und..... vor. Das schlimmste dabei ist, dass er dies
noch öffentlich zelebriert und andere mit seiner schlechten frustrierten Stimmung
anstecken will, und leider gelingt es ihm immer wieder ein bisschen in
"schlechten" Zeiten. Nun will er auf "Scheininvalide" los. Es
kursieren immer wieder solche Geschichten in rechten Kreisen, wie die mit den Asylanten
und der Lederjacke. Irgendwer setzt solche Gerüchte in die Luft und einfache Leute
plappern das ganze unbedacht nach. Ich bin selber betroffen, als psychisch Kranker,
wohlverstanden mit dem Stigma "unheilbar" von Ärzten und Gesellschaft, und muss
mich daher wehren. Ich kenne keinen Invaliden, der nicht gesund sein wollte und ich kenne
keinen Invaliden, der diesen Almosen nicht zurecht bezieht (auch nicht aus Ex-Jugoslawien)
und ich kenne viele. Das solche Leute wie Herr Blocher diese Krankheiten nicht verstehen
ist ja klar, denn sie sitzen selbst tief in persönlichen Problemen. Die Arbeitswelt ist
gnadenlos, das weiss man und als Stigmatisierter bekommen sie das täglich um ein
Vielfaches zu spüren, gerade wieder von solchen unbeherrschten Leuten, wie sie in rechten
Kreisen häufig anzufinden sind. Am wenigsten Chance auf Gesundung also dort. Wo viele
Kranke sind (in Ballungszentren: Lärm, Abgase, Hetze etc., etc.), sind viele Ärzte, und
nicht wo viel Ärzte sind, sind viele Gesunde. Die meisten Ärzte arbeiten übrigens mit
Chemie und die unterdrückt ja bekanntlich die Symptome nur, (...langsam wird das Bild
immer klarer...)
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
 |
"Freiheit satt Eis im Zoo"
benannte der Tagi meinen Text zu einem Artikel (Glacé für Bären in der Fremde), wo eine
verlogene Zoo-Romantik zum besten gehalten wurde. Veröffentlicht am 22.7.03 |
| Immer diese idealisierende
Berichterstattung über die Zoos! Die Menschen, die eine Zoo besuchen, blenden das ganze
Leid aus, das mit diesen Institutionen zwingend verbunden ist. Die Tiere, wohlverstanden
beseelte, empfindende Wesen wie wir auch, werden eingesperrt, ohne dass sie etwas
"verbrochen" hätten, einfach so bestraft fürs Tiersein. Ein Bärengehege kann
auch noch so gross sein in Zürich, es ist nicht gross genug, nicht tiergerecht. Die Tiere
werden sich immer eingesperrt fühlen - und sie fühlen! Heuchlerisch, die Aktion mit dem
Bäreneis. Ich unterstelle ja den Verantwortlichen keine bewusste Bösartigkeiten, sie
blenden ja auch nur aus, was auch jeder Fleischesser muss. Falsche Tierliebe, aber das
Tragische dabei ist, dass man den Kindern das und die damit verbundene Lebenshaltung als
normal vermittelt.
 |
Brief an den Blick, Antwort auf eine
Karikatur, wo eine Käferin mit dem Walholz auf den Käfer wartet, zum Thema
Gleichberechtigung. Wurde nicht veröffentlicht. Datum 7.1.04 |
| Die
Käferin heute im Blick finde ich nicht gerade witzig. Gleichberechtigung besteht für
mich nicht im Übernehmen der Fehler der Männer durch die Frauen , wie im Beispiel hier,
Gewaltbereitschaft, sondern im Leben von gegenseitiger Achtung, im Sinne von keinen
Unterschieden machen aufgrund vom Geschlecht. In diesem Beispiel wäre es sinnvoll, wenn
Männer Sanftmut zu einem ihrer Ideale machen würden.
 |
Am 14.8.2004 erschien auf der Titelseite
vom Blick ein Zitat von Bundesrätin Frau Calmy-Rey, wo sie zur Mutterschaftsversicherung
sich äusserte mit "Die Schweiz braucht mehr Kinder". Meine Antwort wurde ein
paar Tage später veröffentlicht: |
| Nach meinem Dafürhalten gibt es genug Menschen auf
der Welt und die Schweiz ist eines der dichtestbesiedelten Gegenden. Und Schweizer sind
gewiss nichts Besseres als andere, aber nationalistische Hintergründe muss ich
hoffentlich bei einer Sozialdemokratin auch nicht vermuten. Geben Sie mir bitte bessere
Gründe für eine Mutterschaftsversicherung.
MfG. T. Lienhard
 |
Am 19.8.04 schrieb ich dem Tagi: ich
möchte Euch meine Meinung zum Artikel von heute, ... auf der Titelseite des Tagi:
"Nein zu Gentech-Moratorium" des Bundesrates zukommen lassen. |
| "Obwohl ich Herrn Deiss zusammen mit den SP
Bundesräten zu den Fähigsten und Menschlichen in diesem Gremium zähle, bin ich mit
diesem Entscheid nicht einverstanden. Wie abgebrüht und skrupellos muss eine menschliche
Seele sein, und den Kontakt zu letzterer verlieren, um soweit zu kommen, dass sie meint,
man dürfe die Bausteine des Lebens verändern. Was ist das für ein menschlicher
Grössenwahn und eine irre Anmassung sondergleichen. Das einzige Argument mit dem man dem
Volk so etwas schmackhaft machen könnte, das mehrheitlich nämlich noch gesund empfindet,
ist das Geld (Konkurrenzfähigkeit zum Ausland, etc.). Und so verkauft man die Seele
wieder dem Mammon. Die Gesundheit und so Würde wahren sind eigentlich die Argumente, die
wirklich zählen. (Die Krankheiten, die man Gentech einmal heilen zu können angibt, sind
ja schon das Zeichen, dass wir wider die Natur leben, wieso dann diese auch noch
unterdrücken, noch perverser leben, das ist nur Symptombehandlung und macht die Sache
noch schlimmer.) Vorwärts zur Natur, zumindest zu etwas mehr Natürlichkeit, meine
ich."
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
 |
Am 26.8.04 veröffentliche der Tagi ein dubioses Geschreibsel, wohl eine
Agenturmeldung unter dem Titel "Die Psychopathen von der Teppich-Etage". Hier
meine Antwort, die nicht veröffentlicht wurde, (wer interessiert sich in dieser
schwierigen Zeit denn noch für psychisch Kranke, die kosten ja nur): |
| Wie wollen Sie "Psychopathen" definieren?
Als psychisch krank gestempelte sind nur Träger des kollektiven Wahnsinns an der
Gesellschafts Statt. Ist 100 Tonnen Tomaten zum "Spass" vernichten (Buñol)
normal in einer Welt voller Hunger? Sind diese (Silikon-)bräute Frankensteins normal?
Sind Gentech und gnadenlose Ausbeutung grosser Massen und der Natur nicht auch Wahnsinn?
Ist nicht jedes Schnitzel ein Frevel an der Natur, am Leben? Und die meisten tragen das
mit. Und jetzt sollen ein paar Chefs als Sündenböcke hinhalten. Ganz abgesehen davon,
dass Sie den Psychiatrisierten mit solchen Artikeln keine Gefallen machen, jetzt wissen
wirs nämlich wieder alle, wir (ich gehöre da dazu) sind alle grundsätzlich skruppellos
und unberechenbar.
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
PS: Meiner Meinung nach ist diese Schreibe
unterste Schublade, aber das würden Sie wohl nicht veröffentlichen. Es ist eine völlig
undifferenzierte Hetze gegen irgendwelche "Psychopathen" (ohne den Begriff zu
erklären, so weckt er einfach irgendwelche "The Shining" (Kubrik) - oder
"Psycho" (Hitchcock)- Bilder, im besten Fall geeignet, um Mobbing, an den
Pranger stellen etc. anzuheizen. Hauptsache wir haben wieder einmal unsere Sündenböcke
für unsere Probleme gefunden.
PS zum PS: Wenn Sie's wagen, dürfen Sie
auch (oder nur) das PS veröffentlichen.
|
Zu den Ergüssen eines gewissen Peter Schneiders, der
sich über alles lustig macht, ob Tsunami- oder Terror-Opfer etc. in der
Sonntags-Zeitung und auf DRS3 und ja sogar Psychiater sein soll oder sich
Psychologe schimpft.... versuchte ich am 7.8.05 in der Sonntags-Zeitung
meine Meinung zu sagen: |
| Liebe
Sonntagszeitung,
folgendes ist mein Beitrag zu den Ergüssen von Peter Schneider in der
Sonntagszeitung und auf DRS3.
Mit den Ergüssen von Peter Schneider in der Sonntagszeitung und auf DRS3
bestätigt der Herr Peter Schneider nur - er soll ja Psychologe oder gar
Psychiater sein - das gängige Vorurteil, das man über diese Berufsgattung
gemeinhin zu hören bekommt, aufs allerdeutlichste...
 |
Am 28.8.05 versuchte ich vergeblich, Folgendes zu
veröffentlichen: |
| Bekanntlich
wirken Placebos bei fast allen Menschen. Muss man dann nicht annehmen, dass
die als Abschreckung gedachten Hinweise auf Tabak und dessen Werbung eine
Negativsuggestion für Raucher bedeutet, die viele davon, zusätzlich zum
Tabak, krank macht. Vergleichende Untersuchungen mit Statistiken aus
früheren Zeiten, als diese Warnungen noch nicht Pflicht waren, würden
vielleicht Aufschluss geben. Möglicherweise stellt dieses Angstmachen eine
noch grössere Bedrohung für die Volksgesundheit dar als nur der Tabak.
Allerdings bin ich gewiss, dass die Ursache für die zunehmenden Erkrankungen
vorwiegend im Fleisch-, Fisch und Eierverzehr liegt. Die Menschen sind sich
überhaupt nicht bewusst, was sie da tun. Alle anderen Übel der
Zivilisationen sind nur Symptom dieser ständigen Gewalt, die wir gegen die
Natur ausüben.
Mit freundlichen Grüssen
T. Lienhard
|
Ans Heft "Saldo" schrieb ich:
"ich würde gerne diesen Leserbrief im nächsten Saldoheft veröffentlichen,
bezüglich dem Artikel "Kundentäuschung im Migros und Coop" wegen
Budgetartikeln (die entsprechenden Coopartikel kenne ich gar nicht):" |
"Ich glaube nicht, dass in Migros- Budgetartikeln dieselbe Qualität sich
befindet wie in anderen, auch wenn dieselbe Qualität abgefüllt wird.
Das Budgetlogo ist derart hässlich, ein grafisches Verbrechen, das strahlt
gewiss auch auf den Inhalt. Budgetprodukte stossen mich zutiefst ab (auch
weil diese auf Kosten der Angestellten günstiger sind).
Es gibt sogar noch Anhaltspunkte, dass dies so sein könnte.
Informieren Sie sich doch einmal über die Arbeit von Herrn Masaru Emoto z.B.
unter http://www.masaru-emoto.net/,
der Ausstrahlungen sichtbar macht. Budgetprodukte sind meiner Meinung nach
nur etwas für Chnupensager, und denen ist der Nächste (der Angestellte)
ohnehin egal, oder Menschen, die aus finanzieller Not aufs Billigste
angewiesen sind.
Mit freundlichen Grüssen
T. Lienhard
 |
Am 12.12.05 sandte ich
erfolglos folgendes Statement an den Tagi, als die neue Webseite des
Dalai Lama vorgestellt wurde:
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| Der Mensch ist
neben Körper auch Geist und Seele, Energie also, und diese ist, wie wir aus
der Physik wissen, unvergänglich. Das trifft auch auf das Tier zu. Was
Tolstoi wusste, scheint der Dalai Lama nicht wissen zu wollen, obwohl er auf
Schritt und Tritt in seinen heiligen Schriften dem begegnet, dass es keinen
Frieden gibt, solange die Tiere ausgebeutet und getötet werden, nur für
einen sinnlichen Genuss. Er selber isst Fleisch, und solange er das tut,
sind seine Worte von "Liebe, Frieden sowie Mitgefühl und universeller
Verantwortung" nur leer, Wasser gepredigt und Wein getrunken. Solange im
Geist der Menschen das Recht vom Stärkeren gilt, solange gibt es keinen
Frieden.
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An folgendem Beitrag
(geschrieben am 15.11.05) zeigten sie Interesse (TA Media betreibt ja
Radio 24). Der Brief wurde zwar nicht veröffentlicht, doch sie würden ihn
an die zuständige Redaktion weiterleiten, hiess die Antwort.
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ich hätte einen Vorschlag, mit dem sich die
bekannterweise serbelnde Musikindustrie helfen könnte. Ein Beitrag für
die Leserbriefseite, wenn Sie wollen:
Ich hätte ein Idee für die serbelnde Musikindustrie,
wie sie sich helfen könnte. Man munkelt ja, dass sie die Radiostationen
kontrolliere, wohl eher ein offenes Geheimnis. Anders ist ja die Misere
bei diesen (und die ist real) nicht anders erklärbar. Die Musikindustrie
könnte zusammen mit der Politik veranlassen, dass die vielen Sender
nicht nur auf dem Kabelnetz sondern auch über den Äther grössere
Regionen erreichen. Dann könnten für jeden Geschmack Programme auf
jeweils nur einem Sender (für Pop vielleicht zwei) laufen. Die bloss
drei Stücke, über die heute jeder Sender noch zu verfügen scheint,
könnten bei den Singles erweitert werden um "Radio Mixes" "Radio
Extended Mixes" etc. und bei den Alben um weniger bekannte oder
unbekannte Stücke, zusätzlich müssten halt auch ein breiteres Band an
Künstlern berücksichtigt werden. Es gibt noch viel mehr gute Musik, als
nur das was wir uns täglich anhören müssen. So hätte man zwei Probleme
miteinander gelöst: Erstens wird Radio wieder abwechslungsreich und
hörbar, und zweitens würden die Konsumenten Singles und Alben kaufen,
die sie sonst nicht gekauft hätten, nicht zuletzt eben gerade auch weil
ihnen die Stücke noch nicht verleidet sind.
Liebe Grüsse
T. Lienhard
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Am 3.1.06 las ich im
Tagi-online, dass sich die Sterndeuter im 2005 allesamt getäuscht hatten.
Darauf schrieb ich dies: |
| Liebe
Tagileserbriefredaktion,
vielen Dank für den Artikel von Hugo Stamm von heute im Tagi-newsletter
"morgen": "Sterndeuter lagen weit daneben".
Dazu fällt mir folgendes ein:
"Wild wuchert auch der Telefonkioskmarkt mit "Hellsichtigen",
"Kartenlegern", "Medien", "Pendlern" etc. Keiner von all den Tausenden, die
täglich ein Millionengeschäft auslösen, kann auch nur eine Idee aus der
Zukunft erhaschen. Allesamt sind sie Manipulatoren, Fantasten, im
schlimmsten Fall, den ich kenne, geht es um grössere Beträge, die
ahnungslosen und hilflosen Menschen abgenötigt werden. So kann es passieren,
dass es heisst, auf dem Hause laste ein Fluch, den nur der Spezialist bannen
könne, und dieser Ghostbuster kostet dann mehrere tausend Franken.
Heutzutage wird vom Staate her den Schwachen oder Dummen und Hilflosen
keinerlei Schutz mehr geboten vor der Scharlatanerie. Früher waren einmal
richtigerweise Heilen und Heilsversprechen verboten, heute ist bald jeder
zweite ein Heiler und haut kranke Menschen über die Ohren. Selbst Ärzte, im
Konkurrenzkampf zu diesen Scharlatanen, scheuen sich nicht mehr, dieses Wort
in den Mund zu nehmen. Diese Erscheinung passt wunderbar in unsere
Konsumwelt. Man kann sich für ein paar (oder mehr) Franken alles erkaufen,
auch Heilung, durch Energieübertragung. Man kann bei Bruno Gröning die guten
Energien sogar stehlen. Nur, die Ursachen der Krankheiten verschwinden
nicht. Es findet kein Lernprozess statt, der Lebenswandel wird nicht
geändert, genauso wenig wie bei der Schulmedizin. Wo früher der Arzt noch
vom Rauchen und Trinken abriet, getraut er sich das heute nicht mehr zu
sagen. Die Krankheit mag zwar im besten Falle vorübergehend verschwinden,
doch früher oder später landet man tiefer im Dreck als zuvor. Selbst die
Homöopathie, die dieses Prinzip mehr oder weniger erkannt hat, lässt den
Aspekt des eigenen Verhaltens weitgehend noch ausser acht. Nur dieses zu
ändern kann eine nachhaltige Besserung bringen, ist eine Ursachenbehandlung.
Ist diese Erziehung zur Selbständigkeit und Unabhängigkeit nicht einbezogen,
ist alles Geschwätz von "Ganzheitlich" und "Ursache bekämpfen" nur leer.
Liebe Grüsse
Tobias Lienhard, Rümlang
 |
Folgender Versuch musste scheitern, da ich am selben
Tag zwei Leserbriefe versuchte zu schreiben und die Redaktion schon den
ersten aussuchte. Der Brief wurde zwar nicht veröffentlicht, doch sie
würden ihn wegen Interesse am Inhalt an die zuständige Redaktion
weiterleiten, hiess es.
|
Lieber Tagi,
ich habe heute morgen schon einen Leserbrief
geschrieben, der mir wichtiger wäre, wie dieser, aber dieser bezieht
sich auch nicht auf einen ihrer Artikel, sondern auf das "Inventar" des
"Restsellers" im Zürcher Shop-Ville und kann somit auch warten, er ist
insofern aktuell, als aufs Jahresende häufig Inventur gemacht wird:
In der Rechtschreibereform hätte man ruhig auch die
Inventur in "Inventar" umbenennen können, so nach Gewohnheitsrecht. Ich
habe in den letzten dreissig Jahren von unzähligen Malen, die ich dieses
Wort gehört und gesehen habe, nur ein einziges Mal das Wort richtig
angeschrieben gesehen. Selbst Leute, die die richtige Form kennen,
benützen den falschen Ausdruck, um verstanden zu werden. Auch wenn es in
den Ohren weh tut, die richtige Form ist überkommen.
Freundlich grüsst
T. Lienhard
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21.1.06 (wurde nicht veröffentlicht): |
Liebe Tagi- Leserbriefredaktion,
heute Abend im Ihren online News hiess es:
"Verteidigung: Eldar S. unglaubwürdig
Im Prozess wegen unverhältnismässiger Polizeigewalt vor dem Zürcher
Bezirksgericht hatten heute die Verteidiger das Wort. Sie erachten
die Gewalt der beiden Drogenfahnder als angemessen angesichts eines
psychotischen Wahns von Eldar S."
Mein empörter Kommentar dazu:
Das ist doch eine Monstrosität sondergleichen. Es ist
doch allgemein bekannt, obwohl natürlich die staatlichen Institutionen
versuchen die Spuren zu verwischen, dass Eldar S. erst
durch die Behandlung der Polizisten
und die öffentlichen Einrichtungen psychische Probleme bekam. Ausserdem
haben solche nichts mit der Glaubwürdigkeit einer Person zu tun. Dies
sind biedere Vorurteile im gewöhnlichen Volk, haben mit qualifizierter
Kenntnis der Probleme nichts zu tun. Und wenn er schon solche Probleme
gehabt hätte, was man aber aus den damaligen Medien weiss, dass das
nicht der Fall war, wäre ganz offensichtlich die Behandlung durch diese
Polizisten völlig unqualifiziert gewesen.
Freundlich grüsst
T. Lienhard
Oberdorfstrasse 5
8153 Rümlang
|
25.1.06 wurde nicht
veröffentlicht.
Nano- Technologie soll Pizza "gesund" machen |
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Lieber Tagi,
ich möchte den Artikel zur "Nano Pizza" im heutigen Tagi
kommentieren, würde mich freuen, wenn Sie sie veröffentlichen. Ich
hoffe, Sie nerven sich nicht, wenn ich ab und zu immer wieder
dieselben Themen versuche, bei Ihnen unterzubringen. Aber meine gute
Veröffentlichungsquote bei Ihnen bestätigt mir, dass Sie doch
Interesse an meinen geistigen Ergüssen zeigen, ich danke Ihnen
dafür:
"Nanotechnologie zur Lösung des Problems der Übergewichtigkeit ist
wieder einmal eine Scheinlösung einer materialistisch orientierten
Welt zu einem gesundheitlichen Problem. Wo die Therapie, ob Schul-
oder Alternativmedizin, ob "Energieübertragung" oder Gebet zur
Konsumhaltung verkommt, bleibt der Lernprozess aus. Krankheit hält
an zum innehalten, sollte einen geistigen Reifungsprozess zur Folge
haben. Bei jeder Therapie, die die Ursachen von Krankheit ignoriert,
verschwinden vielleicht die Symptome, doch die Seele leidet weiter.
Ich habe durch das Weglassen tierischer Nahrung massivste Besserung
von schwerster Erkrankung erfahren dürfen, auch wenn ich (noch)
nicht geheilt bin. Krankheit kann ja auch als eine Form von Gewalt
empfunden werden. Darum ist sie gewöhnlich auch nur die Folge von
Gewalt, die meist auf dem Teller beginnt."
Freundlich grüsst
T. Lienhard
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1.2.06. Wurde auszugsweise
veröffentlicht |
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Lieber Tagi,
hier meine Replik auf den Leserbrief von heute im Forum "Männer mit
Bart sind auf der Verliererseite", von Herrn Bühler, Eglisau.
Das Modediktat ist so unnötig wie Krawattenzwang, Kopftuchzwang oder
Kopftuchverbot, jeglicher Kleiderzwang. Es ist nur Ausdruck von
gesellschaftlicher, staatlicher, religiöser, familiärer etc.
Unterdrückung. Unterdrückung haben wir in dieser Welt gewiss genug.
Soll jeder herumlaufen, wie er will, auch am Arbeitsplatz, im Sommer
auch nackt. Das wäre erst eine ansatzweise freiheitliche
Gesellschaft.
Zu meinem Bart: er wächst einfach, also ihn wachsen lassen, ist
Ausdruck von Natürlichkeit. Ihn etwas zu pflegen, bedeutet, ihn als
Schmuck zu tragen, wie es Frauen gibt, die ihre Brust mit Freude als
Schmuck zeigen. Er gehört zum Mann.
Eitelkeit, Narzissmus, die Grund für übertriebene Pflege sind, sind
seelische Störungen, die aus einem Gefühl des Ungeliebtseins
entstehen. Mit diesen Problemen sollte jeder mit sich selber
auskommen und sie nicht noch den anderen aufzwingen wollen.
Mit freundlichen Grüssen
T. Lienhard
|
5.2.06, nicht veröffentlicht |
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Lieber Tagi,
hier wieder einmal meine Meinung, diesmal zu den Karikaturen über
Mohammed:
Warum meint die westliche Welt, die arabische und deren Religion
beliebig bespotten meinen zu dürfen? Wir kennen ja auch Strafnormen
bezüglich der Verletzung der religiösen Gefühle, der Ehre, der
Würde, z.B. also auch Mohammeds oder der Muslime. Und diesen Normen
sind der Pressefreiheit und die Freiheit der Satire, gewiss
übergeordnet. Kommt dazu, dass, wenn ein Künstler einen Hund dem
Blocher ans Bein "seichen" lässt, dass das massive Konsequenzen mit
sich trägt, wenn auch die Angelegenheit subtil erledigt wird. Aber
auch da scheint die Freiheit schon an ihre Grenzen zu stossen und
meiner Meinung nach mit Recht.
Mit freundlichen Grüssen
T Lienhard
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11.2.06, wurde in
verdankenswerter Weise veröffentlicht |
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Lieber Tagi,
hier meine Meinung zum Artikel in den Onlinenews: "Schlachthof soll
bleiben" (Die Meinung der GRÜNEN!!!)
Das sind keine Umweltschützer. Wirkliche "Umwelt"-schützer quälen
und essen keine Tiere. Für eine relativ grosse Minderheit in der
Bevölkerung gibt es keine wählbare politische Vertretung.
Liebe Grüsse
T. Lienhard, Rümlang
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13.2.06, nicht veröffentlicht,
man soll sich bei uns als "Schweizer" (ich bin zwar Kosmospolit)
halt nicht für Muslime einsetzen. Allgemein ist ja der Tagi aber für
diese kleingeistige Gesellschaft doch recht offen, das will ich ihm
zugute halten, sonst würde er ja nicht so viel von mir
veröffentlichen... |
|
Liebes Tagiforum,
hier noch ein kurzer Beitrag zu den Mohammedkarikaturen:
Man darf ja offensichtlich auch den Papst nicht als einen Deppen
bezeichnen (wer erinnert sich?), also soll man auch die religiösen
Gefühle de Muslime doch nicht verletzen.
Mit freundlichen Grüssen
T. Lienhard
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24.9.06, wurde auszugsweise
(natürlich ohne Medienschelte) veröffentlicht |
|
Lieber Tagi,
hier meine Meinung zu den Abstimmungsresultaten betreffend Asyl-
Ausländerabstimmung:
Was für eine Schande für das reichste Land der Welt. Egoismus und
Hass regieren hier wohl. Es ist aber auch keine Wunder. Die meisten
Medien haben ganze Vorarbeit geleistet. Man kann nicht einmal mehr
den Fernseher einschalten, ohne, dass man einen Satz mit siebenmal
"Schweiz" und "schweizerisch" hören muss. Seit der Wahl Blochers in
den Bundesrat feiert der kleingeistige Nationalismus überall wieder
Urständ. Blocher sollte mal als Astronaut die Welt von oben
anschauen müssen. Alle Astronauten berichten von erhebenden
Erkenntnissen. Sie erkennen, dass wir ein ganzer, grosser
Organismus, eingebettet in ein Universum, sind, dass ein Miteinander
statt diesem mörderischen Gegeneinander der Welt Not tut.
Aber wenn wir den Blocher schon ins All schicken, stimmen wir doch
ab, ob wir ihn auch wieder herunterlassen sollen.
Freundlich grüsst:
T. Lienhard
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6.10.06, wurde nicht
veröffentlicht |
|
hier noch meine Meinung zum :
Etwas ist doch seltsam an dem neuesten absichtlich
gesetzten Fehltritt Blochers: Wie ich die rechte Szene, und deren dumpfe
Mitläufer, in der Schweiz beurteile, würde das türkische Volk, besonders
die Türken bei uns, zu der Gruppe Menschen gehören, die unter einer
Aufhebung der Rassismusstrafnorm am meisten zu leiden hätten.
Das war ein fieser politstrategischer Trick vor ein
paar Jahren, das Gerücht zu streuen, dieser Herr sei intelligent.
Intelligenz hat viele tausende Aspekte und der wichtigste ist wohl der
emotionale Quotient, die Intelligenz des Herzens, die aussagt, wie ein
Mensch zu seiner (ganzen) Umwelt (alle Mitgeschöpfe, Mutter Erde, etc.)
steht und wie er sie behandelt. Es geht nicht an, dass ich meine
dunkelhäutigen Freunde wegen ihrer Hautfarbe beschimpfen lassen muss und
hilflos daneben stehen, oder mir Dinge wie Schoggichopf oder sie würden
stinken, und andere Primitivitäten anhören muss und meiner überzeugten
Ansicht nach, geht das auch an keinem Stammtisch und auch sonst
nirgendwo in meiner Gegenwart. Wenns nicht über das Herz geht, muss halt
das Gesetz her.
Freundlich grüsst
T. Lienhard
|
17.10.06, nicht
veröffentlicht |
| Die Schweiz als
Profiteur von Sklaverei durch die Kolonialmächte, als Kriegsgewinnler in den
Weltkriegen, Blocher als Nutzniesser der Apartheid, und dann auf den ganzen
Kontinent spucken, die seien ja nur faul! Volltreffer!
Eine Frau hätte als Bundesrat schon lange zurücktreten müssen.
Liebe Grüsse
T. Lienhard
|
22.11.06, nicht
veröffentlicht |
| Lieber Tagi,
hier meine Meinung aus einer überschauenden Sicht zu den Vorfällen in
Seebach, Gewalt allgemein und dem pelztragenden Tussi:
Gewalt beginnt schon auf dem Teller. Jeder der Fleisch und andere tote Tiere
isst - und Pelz und Leder trägt -, trägt seinen Beitrag zu der immer
brutaler werdenden Welt in erheblichem Masse bei. Das hat nichts mit Muslim
oder nicht zu tun. Auch die Schweizer sind in dieser Hinsicht ein primitives
und barbarisches Volk, wie fast alle anderen Völker, die alle noch viel zu
lernen haben.
Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
|
13.12.06, nicht
veröffentlicht |
| Lieber Tagi,
möchte gerne meine Meinung zu dem ausufernden Spam jeden Tag kundtun:
dieser täglich mehr und mehr ausufernde Spammüll wird meiner Meinung langsam
ein Problem für die internationale Politik mit dem Vermerk "dringlich", die
überquellende Mailbox jeden Tag verdirbt einem richtig den Spass am
Computer.
Freundlich grüsst
T. Lienhard
|
14.12.06, nicht
veröffentlicht |
| Lieber Tagi,
hier meine Meinung zum Leserbrief von Herrn Roger Jost, Ballwil, "ich liebe
Pornos und Horrorfilme" von heute, dem 14.12.06.
"Lieber Herr Jost, ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Offenheit und Ehrlichkeit,
ich schätze das sehr. Sehr erfrischend und mutig, mit Namen, das zeugt von
Zivilcourage, so macht Meinungsäusserungsfreiheit Spass, ist bereichernd,
und wie Beispiel zeigt, muss es nicht immer Kritik und negativistisch sein.
Meine Meinung aber, dass Sie ein paar Dinge zu einfach sehen. Die Gewalt,
die Sie da in Fantasiewelten auf der Gamebox trainieren, ist natürlich für
viele andere Wesen in dieser Welt knallharte Realität. Alle Tiere in den
Tierfabriken und den Schlachthöfen, und alle Menschen, deren Familienleben
nicht so idyllisch daherkommt, wie das Ihre, und da würde ich schätzen, das
sind die meisten, leiden unter der Gewalt, oft auch "nur" seelisch, die
nicht nur Sie, nein, die grosse Mehrheit, auf geistigen Ebenen täglich
erzeugen und die der Metzger und der autoritäre Patriarch für Sie ausleben.
Leider üben selbst die meisten leidenden Menschen auf dieselbe unbewusste
und indirekte Art Gewalt auch noch an noch Schwächeren aus. Das was Sie für
gesonderte Wirklichkeiten halten, wird sich immer mehr in unsere Realität
drängen, solange wir weiter so hantieren. Das zeigt schon die Geschichte,
die bekannterweise eine Geschichte der Kriege ist. Der einzige Weg aus dem
Dilemma ist der konsequente Gewaltverzicht auf allen Ebenen und Gewalt
beginnt fast überall gewöhnlich auf dem Teller. Wirklich friedfertiges
Leben, und natürlich besonders an Weihnachten, ist vegetarisches, veganes
Leben. Ist das Ideal des Friedens einmal vorhanden, stellt sich dann der
Konsum von Gewalt fast automatisch ein.
Freundlich grüsst
T. Lienhard
|
9.2.07, im Rümlangerblatt
veröffentlicht
|
Lieber Tagi,
das Bundesgerichtsurteil, die Sterbebegleitung für psychisch Kranke
zuzulassen, ist inakzeptabel. Natürlich, die Haltung der Ärzte, Gesellschaft
und Angehörigen, die diese Krankheiten auf den Betroffenen mit dem Urteil
"unheilbar" tief einbrennen ist natürlich ebenso unhaltbar und macht es
dadurch natürlich beinahe unmöglich, wieder gesund zu werden, zusammen mit
all den anderen üblen Stigmatas und Vorurteilen, denen man täglich als
Betroffener ausgesetzt ist. Und doch rate ich jedem Betroffenen, all diesen
Humbug nicht zu glauben, nur so haben wir eine Chance, dem tiefen Elend, und
das ist real, zu entkommen. Wenn wir uns im Geiste schon die Möglichkeit auf
Heilung verbauen, wie soll sie dann möglich sein? Und eins seid Ihr
Mitbetroffenen gewiss, Ihr seid keine Spur kränker als die Gesellschaft,
denn "normal" und gesund ist in der heutigen Zeit, und dies geht schon lange
so, gewiss nicht dasselbe. Deshalb lasst Euch nicht beirren, geht Euren
eigenen Weg, führt Euch selbst und lasst Euch nicht beeindrucken von all den
Gestörten, die nie in einer Klinik waren, sie wissen in 999 Promillen der
Fälle, ob studiert oder nicht, kein My über die Krankheiten mehr als Ihr, Es
geht den Fachleuetn nur darum, uns in ein Schema zu pressen, und genau diese
Gleichschaltung ist das was kein Mensch braucht, ist das, was uns alle
krankmacht und ist das, mit dem sie die Folgen davon auch gerade wieder
behandeln wollen. Sie haben in Tausenden von Jahren nichts dazugelernt, also
müssen wir es tun. Hört auf Euer Innerstes, ob Psychopath oder Normalopath.
Sogar letztere geben in hellen Momenten zu, dass nämlich alle Menschen
mindestens irgendwo einen "Taggen" haben, also tragt den nicht noch für den
Rest der Gesellschaft mit. Werdet gesund, aber ja nicht normal!
Freundlich grüsst
T. Lienhard
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