home

LESERBRIEFE
von Tobias

 

Bei den folgenden Texten handelt es sich um Leserbriefe, die ich an verschiedene Zeitungen eingeschickt habe. Bei jedem Leserbrief ist erwähnt, ob er veröffentlicht wurde oder nicht. Sie sind in chronologischer Reihenfolge angeordnet, soweit ich das Datum noch eruieren kann. Auch gebe ich an, wohin ich die Briefe geschickt habe, meist schicke ich meine Briefe an den Tagi (Tages-Anzeiger, Zürich). Zum Teil wurden Briefe gekürzt, ich kann aber nicht mehr immer nachvollziehen, welche Version hier vorliegt, da ich nicht von allen Texten die gedruckte Version zur Verfügung habe.

Erst noch ein Überblick nach Themen geordnet, die Texte sind nach Datum geordnet (mit Ausnahme des ersten), durch anklicken gelangt man zum entsprechenden Leserbrief:

 

Thema konkreter
Gentechnologie
Nanotechnologie
Gentechnolgie in der Landwirtschaft? Längst schon Tatsache, behaupte ich.
Grundsätzliches zum Thema Gentechnolgie
Noch eine Farce zum Thema,
und: Gentechmoratorium

Nanopizza
Scharlatane zum ersten
zum zweiten
zum dritten

zum vierten
Psychiatrie Schizophrenie  allgemein
Allgemeines am Beispiel Eldar S
Sterbehilfe für psychisch Kranke?  
Schizophrenie allgemein zum zweiten
Psychisch Kranke alle unberechenbar?
"Die Psychopathen von der Teppichetage" hiess ein Artikel

Peter Schneider
Sterbehilfe Dignitas
Vegetarismus, Tierschutz
siehe auch meinen Vortrag
auf meiner Website
Vegetarismus und Gesundheit
Tier und Sprache
Heuchelei im Zoo
Tierschutz Hühner KAG
Politiker und Tierschutz

Gewalt und Fleisch
Pornos und Horrorfilme
Rassismus,
Nationalismus,
Karikaturenstreit
 
Rassismus eins
Rassismus zwei
Rassismus drei
Kopftuch Chirac und Schröder
Mohammedkarikaturen 1
Mohammedkarikaturen 2

Ausländer und Asylabstimmung
Rassismusstrafnorm
faule Afrikaner
Diverses Alkohol am Steuer und Statistik
Bieridee
Organspende
deutsche Sprache, schwere Sprache
Gleichberechtigung
Kino
Scheininvalide
Rot-grüne Stadtregierung schikaniert Punks
Mutterschaftsversicherung

Budgetprodukte
Der Dalai Lama und der Frieden
Musikindustrie und Radios
Inventar- Inventur
Eldar S., zum Prozess
Mann und Bart
Pornos und Horrorfilme

 


(Diesen Artikel versuchte ich überall und immer wieder anzubringen, da er mir ausserordentlich wichtig erscheint, aber es war aussichtslos, wohl ist die Gentechlobby zu mächtig)
Das Rümlangerblatt und der Zürcher Unterländer haben ihn nun vor der Abstimmung im 2005 veröffentlicht

 

Lieber K-Tip, Tagi, Blick, etc.

folgendes möchte ich Euch als Leserbrief schicken, das Material eignet sich aber auch für eine brisante Reportage, habt Ihr das auch so beobachtet und wollt Ihr noch ein bisschen weiter recherchieren?:

"Die UNO will also Gentechnologie für die Landwirtschaft empfehlen. Ich wage zu behaupten, nur um den Status quo im Nachhinein zu legitimieren. Ich behaupte, das meiste, wenn nicht alles, Gemüse ist schon verändert, hinter unserem Rücken.Erinnern wir uns (oder suchen Sie in den Archiven der Zeitungen): Ende der Achtziger, anfangs Neunziger Jahre tauchten Meldungen in der Presse auf, dass es nun möglich wäre, Tomaten so genetisch zu verändern, dass sie über zwei, drei Wochen haltbar wären, ohne Flecken zu bekommen oder zu faulen. In dieser Zeit bekamen Tomaten und das meiste andere Gemüse (der Beweis , dass es sich nicht um Zuchterfolge handelt) innert zwei, drei Tagen Flecken, wurden matschig und bald ungeniessbar. Zwei, drei Jahre später waren alle Tomaten lange haltbar und die ganze Vielfalt der Tomatenarten verschwand vom Markt. Ebenso erging es dem anderen Gemüse. Nun könnte man das alles gut und schön finden, gar ein Fortschritt der Technik. Nun ist es aber so, dass sich die Vitamine in Gemüse und Früchten, und das ist noch heute, im manipulierten Gemüse so, innert ebenso zwei, drei Tagen zersetzen, wir essen also nur noch Junk-food, denn wer weiss heute noch wie lange das Gekaufte schon im Laden liegt (darum also auch der Offenverkauf!). So ist (oder war) also die Natur viel weiser eingerichtet als diese Forscher arbeiten, und als diese und wir wohl auch nur erahnen können. Und so ist genau das Gegenteil der von der UNO angegebenen "Vorteile" ("Vitamine für alle") wahr. Eine Frage ist auch die, ob die Leute von der UNO bewusst die Massen hinters Licht führen wollen, oder ob sie auch von der Gentech- und Lebensmittelindustrie, wie wir, an der Nase herumgeführt werden. Ich erinnere mich aber auch noch an einen Néstle-Sprecher,, der 1993 auf Radio 24 zugegeben hatte - als die Aversion gegen die Gentechnologie noch nicht so stark war in der Bevölkerung, weil sie noch nicht so im Bewusstsein war und an die Gefahren nicht gedacht wurde - dass bereits damals nicht mehr zurückzuverfolgen sei, welche Bestandteile der Néstle-Produkte schon verändert seien. So gesehen ist das Theater um ein bisschen Genmais und Gensoja nur eine Farce, wir sehen nur die Spitze des Eisbergs. Ehrliche Politiker, mit Zivilcourage, denen es erst um unser aller Wohl und dann ums Geld geht, sind gefragt, wer sonst will retten, was noch zu retten ist.

 

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

PS: Offenbar überschätzen sich diese sogenannten Wissenschafter massiv und werden massiv überschätzt, sie haben bis jetzt nur gepfuscht.

top


Einen Artikel zum Thema Scharlatane als Antwort auf den Artikel "Mit Richter gegen Sekten" im Tagi vom 9.7.98 wurde am 16.7.98  veröffentlicht:

 

"Stärkere Strafnorm nötig"

Es tut auch im Kanton Zürich eine stärkere Strafnorm mit Gefängnisstrafen und empfindlichen Geldbussen gegen Scharlatane und gefährliche Sekte not. Auch wie bei  anderen Delikten ist eine Verlängerung der Verjährungsfrist angezeigt, wenn Opfer auf irgendwelche Weise unter Druck gesetzt werden oder erst nach Jahren über solchen Missbrauch reden können.
Ein gewissenloser Scharlatan, der mit Heilsversprechungen und anderen Tricks, zum Beispiel Hypnose, Leute an sich bindet, gehört bestraft und aus dem Verkehr gezogen. Auch gehören solche Leute nicht mehr in Berufe wie Lehrer, wo sie Ihr Unwesen weiter treiben können. Leider befinden sich die Opfer oft in einem Beweisnotstand, oder es gelingt dem Scharlatan, diese über längere Zeit zu blenden.

top


Auf den Artikel " Roter Teppich für Scharlatane" im Tagi vom 28.6.99 antwortete ich:

 

Wer, wie ich, auch schon in die Fänge eines gewissenlosen Scharlatans geraten ist, hat die Nachricht von der neuen Gesetzesvorlage auch mit sehr unguten Gefühlen aufgenommen. wichtig ist, dass das Heilsversprechen verboten bleibt, ein Scharlatan kommt ohne solches meist nicht aus, er muss ja seine Leute irgendwie an sich binden, er verblendet ja (ist selber meist auch verblendet). Auch die Bezeichnung Heiler, Healing oder Ähnliches muss als solches gewertet werden und somit verboten sein. Niemand kann ein Heilsversprechen geben.
Sollte ein Scharlatan als solcher überführt werden - und dafür muss es einen Kriterienkatalog geben, der von einer staatlichen Institution ausgearbeitet wird und im entsprechenden Gesetz verankert ist - muss es die Möglichkeit des Berufsverbots und weiterer Sanktionen wie Bussen und Rückerstattung der Kosten geben.
Wie Hugo Stamm richtig schreibt, sind es meist verzweifelte Leute (auch Leute, denen die Schulmedizin keine Chance gibt), die solchen verantwortungslosen Hobbyheilern aufsitzen. Eigentlich eine ehrbare Absicht, sich um seine Gesundheit zu sorgen, aber gerade darum muss man in der schwachen Position durch den Staat geschützt werden.

top


Zum einem Artikel "der Schizophrenie auf der Spur" im Rümlangerblatt schrieb ich am 22.9.98. Auch er wurde veröffentlicht.

 

Liebe Redaktion Zürcher Unterländer und Rümlangerblatt,

hiermit schicke ich Ihnen einen Leserbrief zum Artikel "Der Schizophrenie auf der Spur", heute 25.9.98 erschienen im Rümlangerblatt, wahrscheinlich haben Sie die Meldung ja auch im ZU veröffentlicht.
Jeder esoterisch angehauchte, wie auch jeder religiöse Mensch weiss heutzutage, dass eine Krankheit nicht einfach zufällig oder sinnlos kommt. Ein paar wissen auch, dass jede Krankheit ihre Ursache in der Seele hat. Warum also am Körper herumdoktern, Symptome bekämpfen, wenn die Seele für eine Heilung nicht bereit ist. Gerade der Schizophrene macht Erfahrungen und erlebt Dinge, die, richtig verarbeitet, auch zum Vorteil der Gesellschaft gereichen. Natürlich wünsche ich keinem eine solche Krankheit und auch ich wäre froh, der Wahnsinn würde besiegt, nur ist das eine Frage des Bewusstseins, sowohl der direkt Betroffenen, wie auch der Umgebung und der gesamten Gesellschaft (, die ganz gewiss einen starken Beitrag zu diesen Krankheiten leistet) und niemals über eine Veränderung der Gene zu erreichen, es ist viel Arbeit und die kann man nicht mit einem solchen "Trickli" verkürzen, im Gegenteil, die Seele, die eine solche Krankheit braucht, wird, solcherart überlistet, einen anderen Ausweg aus der seelischen Not, die zweifellos einer solchen Krankheit zugrundeliegt, suchen, und auch eine Ersatzkrankheit würde sich gewiss sehr schlimm manifestieren.
Leider ist die medizinische Wissenschaft, trotzdem man aus einem Elfenbeinturm den Überblick haben sollte, nicht in der Lage die Dinge in grösseren Zusammenhängen zu begreifen und besonders die Medizin des materialistisch orientierten Westens meint mit physischen oder medikamentösen Eingriffen in den Organismus jedes Problem lösen zu können und dürfen.
Auch die meisten Therapien in diesem Bereich, auch die, die vorgeben mit dem Bewusstsein zu arbeiten, beschränken sich nur auf Symptombekämpfung, auf dass man ein gut "funktionierendes" Mitglied der Gesellschaft werde, schön gleichgeschaltet und möglichst ohne eigenen Willen. Aber der Mensch ist keine Maschine. Und besonders bei Schizophrenen scheint besonders das Individuelle nach Ausdruck zu verlangen.
Ausserdem stellen sich bei solchen medizinischen Eingriffen, nicht zuletzt aus obenstehenden Überlegungen, schwerwiegende ethische Fragen, die man sich früh genug überlegen soll, nicht erst wenn es zu spät ist. Darf man zum Beispiel eine solche Massnahme, einen genetischen Eingriff, zwangsverordnen, nur schon jemanden dazu überreden, so etwas zu machen? Ich glaube nämlich nicht, dass hier ein übergeordnetes Interesse der Gesellschaft besteht, gewiss kommt hier die Freiheit des Individuums zuerst. Zuerst kommt nämlich im Leben jedes einzelnen wie auch des Nächsten das Seelenheil und das ist manchmal nur über eine Krankheit zu erreichen.

Mit freundlichen Grüssen T.Lienhard

top


Thema "Vegetarier leben gesünder", am 1.7.00 veröffentlicht:

 

Lieber Tagi,

ich möchte in einem Leserbrief Ihren Beitrag "Vegetarier leben gesünder" von heute Montag 26.6.00 auf der Kehrseite kommentieren:

"Natürlich leben Vegetarier gesünder, auch wenn sie rauchen und trinken. Jedes Kind lernt schon im Kindergarten die Binsenwahrheit, dass die Gewalt, die wir aussenden, zu uns zurückkehrt. So erreichen wir nach ca. drei Jahren einen Zustand, wo uns das alltägliche Mobbing und die psychische Gewalt in Familie und Gesellschaft verlassen, oder wir sind zumindest in der Lage eine solche Situation uns zu erarbeiten. Nach weiteren drei Jahren beginnen alte Wunden dieser Art in unserer Seele zu verheilen.
Wir schaffen uns also durch Vegetarismus individuellen Frieden und, das liegt natürlich auf der Hand, dass man dadurch viel gesünder lebt und wer die Verantwortung, gesund zu leben, übernehmen will, der verzichtet natürlich auch auf Rauchen und Trinken.
Wir müssen nicht einmal wieder Tolstoi bemühen (der regelmässige Leser dieser Seite kennt seinen Ausspruch von den Schlachthöfen und Schlachtfeldern schon), um daraus zu sehen, dass im Kollektiv der Vegetarismus gar Kriege verhindern kann, wie das Beispiel Indien mit vegetarischen Religionen zeigt, das lange Perioden von Frieden in seiner Geschichte aufweist.
Pazifismus ohne Vegetarismus bleibt so nur ein Lippenbekenntnis. Kennt man hingegen diese Zusammenhänge, ist man gerne bereit auf Fleisch und Fisch zu verzichten, Verantwortung in einem weiteren Lebensbereich.

 

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Auf einen Leserbrief antwortete ich mit einem ebensolchen. Am 7.8.00 veröffentlicht:

 

Lieber Tagi,

ich möchte Ihnen eine Replik auf den Leserbrief von Herrn Georges Hürlimann vom Samstag 29.7.00 auf der Leserseite zukommen lassen, denn ich bin empört:

Natürlich ist etwas dabei, Herr Hürlimann, wenn sechs farbige Frauen vor einer Discothek wegen Ihrer Hautfarbe abgewiesen werden. Rassismus ist eine Geisteskrankheit, wo sie hinführt haben wir im letzten Jahrhundert in Deutschland beobachten können. Wie wir überall immer wieder lesen können, ist die heutige Jugend vielfach nicht mehr angemessen aufgeklärt, denn wie wir überall hören müssen, sind erschreckend viele Jugendliche wieder offen für solches Gedankengut und der Holocaust scheint der Vergessenheit anheim zu fallen. Obwohl die Medien immer noch voll sind über Wiedergutmachungszahlungen etc. Noch 55 Jahre nach Kriegsende müssen wir alle in Europa uns nach allen Seiten entschuldigen, wiedergutmachen (obwohl das gar nicht geht), zurückzahlen, wiederaufbauen etc. und trotzdem nehmen schon wieder nur wenige Anstoss, wenn sich jemand so wie dieser Herr Hürlimann äussert, manche applaudieren gar. Du, lieber Tagi, hast mit der Veröffentlichung dieses Briefes Deine Sorgfaltspflicht vernachlässigt, wenn nicht gar eine Straftat begangen, denn das Rassismusgesetz ist wichtig und nötig und verbreitet der Leserbriefschreiber hier nicht auch noch vorsätzlich eine ansteckende Krankheit?
Rassismus entsteht aus Angst vor Fremdem, Unbekanntem, Kontakt- und Berührungsängsten, Ängste auf die mit Abwehr und Hass reagiert wird, statt die Vorurteile durch eigenes Kennenlernen zu überprüfen und zu korrigieren. Sonst müssten wir alle erkennen, dass wir alle aus demselben Fleisch und Blut sind, ungeachtet, der Hautfarbe, oder ob wir anders gekleidet sind oder anderen kulturellen oder religiösen Gemeinschaften angehören.
Was ist dabei?
Es geht nicht an.

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Am 21.4.2001 (?) versuchte ich zu zeigen, dass mit unfairen Mitteln Meinungen gemacht werden. Ich bin allerdings dafür, dass man nüchtern fährt, was zuwenig ersichtlich ist aus dem Schreiben, darum wurde es wohl nicht veröffentlicht.

 

Lieber Tagi,

es wird in manchen Medien zum Thema Alkohol am Steuer unkorrekt politisiert. Es fehlen die Vergleichszahlen zur 0.5‰-Diskussion, wenn man nicht schreibt, wieviele Unfälle und Todesfälle ohne Alkohol und wieviele Autofahrer alkoholisiert im Verkehr täglich unterwegs sind, bei denen nichts passiert. Heute Samstag, den 21.4.01, in den Zeitungen und am Fernsehen, heisst es, dass die Therapien ausserhalb der Strafanstalten bei "Fiazlern" sehr schlecht anschlügen, dass 70% wieder rückfällig würden, mit dem Unterton, man müsste sie alle einsperren. Aber es fehlen die Zahlen, wie die abgesessenen Gefängnisstrafen wirken. Ich möchte hier weder für das eine noch das andere plädieren, obwohl ich meine Meinung habe, es geht mir um die Art, zu politisieren, denn es wird mit Zahlen operiert, die für sich alleine nichts aussagen.

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Am Dienstag, den 23. April 2002 wurde folgender noch veröffentlicht:

 

Wie schade, jetzt kann man "rush hour 2" nur noch in der synchronisierten Version im Kino anschauen. Viele sprachliche Feinheiten gehen verloren. Humor lässt sich nicht immer übersetzen, ganz abgesehen davon, dass das meiste vom Charme eines Filmes verloren geht, wenn er übersprochen wird.

top


Zum Thema Eldar S. auf einen Artikel im Züri Express 9.7.02. Wurde meines Wissens nicht veröffentlicht

 

Liebe Zürichexpress - Redaktion,

"Der letzte Satz im Artikel von heute, dem 9.7.2002 über Eldar S.: "Seine... Aussagen, er habe nie Polizisten ...geschlagen, werden durch die neuesten Ereignisse zumindest in Frage gestellt." ist mir unerklärlich, wie der entstanden ist. Nachdem was Eldar S. durchgemacht hat ist es wohl sehr leicht, sich in so ein Verhalten einzufühlen. Zuerst willkürlich von der Staatsgewalt aufs schlimmste zugerichtet, ohne Aussicht auf einen fairen Prozess, dann auch von der Staatsgewalt psychiatrisiert. Aufs schwerste traumatisiert, das Leben zerstört (vielleicht Aussicht auf eine schäbige IV, vielleicht, wenn es hoch kommt, eine lausige Entschädigung), es sei denn es geschieht ein Wunder (im Besonderen für sein Seelenheil), was ich ihm von Herzen gönnen würde. Abgesehen davon, wurde Eldar S. nach Ihrem Artikel erst gewalttätig, nachdem schon feststand, dass er erneut eingeliefert würde und da kann sich ja jede(r) selbst sich vorstellen, wie er/sie reagiert, wenn er/sie schuldlos zwangsmässig eingeliefert würde. Die Aussagen des ärztlichen Direktors sind natürlich Wasser auf die Mühlen der Polizei und Justiz, die ihre Hände in Unschuld waschen. Eine Krähe hackt der anderen halt kein Auge aus. Das Problem vieler Menschen, je mächtiger, je eher, in diesem Lande besteht darin, dass sie sich keine Fehler eingestehen wollen und dadurch rücksichtslos werden."

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Der Tagi druckte am 24.7.2002 meine Meinungen über Organspenden unter dem Titel "Organ und Seele". Ich bekam darauf eine sehr lobende Zuschrift von einem älteren Herrn.

 

Organspende als ein rein körperlicher  Vorgang ist eine Sichtweise, die nur ein materialistischer Mensch ohne Wissen um Seele und Geist vertreten kann. Natürlich tritt man mit gegenteiligen Ansichten einer wirtschaftlich potentenLobby entgegen. Nur kann man mit Wissen nicht zurückhalten, wenn man mit damit viele vor viel Leid bewahren kann. Aus seelisch-geistiger Sicht bleibt der sterbende Organspender mit seinem Organ der materiellen Welt verbunden und kann den Weg ins Licht nicht finden, Er wird eine "arme Seele", wie es die theologische Sprache umschreibt. Für den Organempfänger kann dies längerfristig ebenfalls schwere Probleme hervorrufen. Also muss man sich fragen, ob die Lebensqualität noch gegeben ist und sich mit dem Schicksal abzufinden nicht die ehrlichere Lösung gewesen wäre. Organspende erfolgt aus falschen Mitleid. Zu gross ist der seelische Schaden, der damit hervorgerufen wird.

top


Am 14.8.02 veröffentlichte ich noch unter dem Titel "Blind vertrauen" (vom Tagi gewählt) noch zum Thema Scharlatane:

 

Auch ich wurde während langer Zeit und vor langer Zeit von einem selbst ernannten Heiler aufs Allerübelste (immerhin nicht physisch-sexuell) missbraucht. Doch die Wunden sind nicht verheilt. Grosse Hilflosigkeit stellt sich ein. Keine staatliche Hilfe ist bei diesen Verbrechen zu erwarten. Reden darüber kann man erst, wenn alles längst verjährt ist, und seelische Grausamkeit stellt meines Wissens nicht einmal einen Straftatbestand dar. Keine materielle Wiedergutmachung, keine Opferhilfe kann man geltend machen, der finanzielle Schaden war auch enorm. Wiederum muss man Hilfe annehmen (ich habe zum Glück zeitweise professionelle Hilfe gefunden), aber nicht jeder ist fähig immer wieder aufs Neue blind zu vertrauen. Die Forderung heisst: Mindestens muss es möglich sein, derartige und verwandte (wie pädagogische) Tätigkeit völlig zu unterbinden - und nicht nur für fünf Jahre.

top


Zum Thema Sprache am 14.8.02 geschrieben, nicht veröffentlicht:

 

Sehr geehrte Tagi- Leserbriefredaktion:

Mein Beitrag beschäftigt sich mit folgender Werbung: "Wasserkraft von EWZ, Solarstrom von EWZ," und "Liniennetz von Postauto".

"Wasserkraft von EWZ, Solarstrom von EWZ," und "Liniennetz von Postauto". Das eine im Fernsehen, das andere von den Plakatwänden. Beinahe unvorstellbar, wenn man denkt, durch wieviele Instanzen ein Werbeauftrag geht, bevor er veröffentlicht wird. Aber noch seltsamer, dass diese über längere Zeiten ohne grosses Aufsehen laufen im Land der Lehrer und Belehrer. Nun gut, jetzt gehöre ich auch dazu. Was würden Eure Lektoren dazu sagen, lieber Tagi?

Liebe Grüsse Tobias Lienhard

top


Zum Thema Sterbehilfe bei psychisch Kranken sandte ich dies am 2.9.02 dem Tagi, welcher Teile davon am 7.9.02 veröffentlichte:

 

Zu Ihrem heutigen Beitrag: "Letzter freundschaftlicher Stups in den Suizid"

Der Todeswunsch soll Grund genug sein, über das Leben zu entscheiden? Dann wäre die Welt wohl nicht mehr von Menschen bevölkert, weil das wohl jeder kennt. Allein durch die weit verbreitete Ansicht, das Leben eines psychisch Kranken sei nicht lebenswert - die älteren Semester wissen noch woher dieser Glaube kommt- scheint es möglich, diese Machenschaften der Bevölkerung gegenüber zu rechtfertigen. Weil Ärzte die Diagnose "unheilbar" stellen, soll das auch so sein? Sind so viel heutzutage so beschränkt im Geiste, im glauben (sic, klein geschrieben)?
Monströs mutet die ganze Aktion an, speziell wenn noch Leute dazu überredet werden sollen, sich das Leben zu nehmen, das sei ja nicht strafbar... und die Entscheidungsunfähigkeit sei ja krankheitsbedingt. Ob nicht die Endzeitvorstellungen dieses Herrn etwas krankhaft sind und dann noch als Begründung dienen für sein Handeln? Natürlich tut er nachhaltig vom Faschismus geprägten Bevölkerungsteilen einen Gefallen mit seinen Untaten, wenn er Leute so entsorgt. Auch ich, der ich psychiatrisiert bin, stosse bei vielen auf wenig Verständnis mit meiner eingeschränkten Arbeitsfähigkeit, da man mir den IV- Rentner nicht äusserlich ansieht. Auch ich habe jahrelang unter Selbstmordgedanken gelitten und doch ist wieder eine Zeit gekommen, wo das Leben erträglicher geworden ist. Der ganze Diagnostizismus hat noch keinem geholfen und man könnte wohl mit Recht beinahe jedem ein psychiatrisches Stigma anhängen. Also alle abtreten?
Dazu gehört auch ein "medikamententechnischer" Aspekt in dieser Diskussion:
Leider wissen die meisten Menschen und auch Ärzte in der Psychiatrie nicht, dass oft die Medikamente (Neuroleptika), die zur Beruhigung der Patienten abgegeben werden, Depressionen und damit verbunden Selbstmordgedanken auslösen. Das könnte mit einem richtigen Einstellen und dem akribischen Suchen des richtigen Mittels - es sind viel auf dem Markt und jedes wirkt bei jedem anders – meist vermieden werden, und sonst kann noch die Gabe eines Antiparkinsonmittels antidepressiv wirken. Also noch lange kein Grund diese (zweifelsohne stark) leidgeplagten Menschen, unter dem Vorwand zu helfen, zu beseitigen.
Einer möglichen Entwicklung in dieser Richtung wirkt entgegen, dass die neuesten Generationen der Neuroleptika eine breites Wirkungsspektrum besitzen und somit oft unnötig "sedierend" (der Fachausdruck für das, was subjektiv als Depression erlebt wird) wirken. Der Haken an der Sache ist folgender: Diese neue Generation von Medikamenten ist für die chemische Industrie und Ärzte, die oft indirekt oder direkt davon profitieren, höchst interessant, da sie bis zu zehnmal teurer sind als die herkömmlichen Mittel.
Die Diskussion wird meiner Meinung nach viel zu einfach geführt. Solche pseudomedizinischen Machenschaften gehören mit allen Mitteln unterbunden.

top


Am 6.9.02 in Hangar 21 einer Jugendzeitschrift der Winterthurer Versicherungen, die leider eingestellt wurde zum Thema Psychiatrie, wurde veröffentlicht:

 

Lieber Hangar21,

Super, dass ihr Euch mit dem Artikel "Es-ist-schwie-rig" dem Thema Psychiatrie annehmt. Wie ihr richtig feststellt , handelt es sich bei psychischen Krankheiten um von den grössten Leiden, die man sich vorstellen kann. Leider reagieren viele Leute aus dem "einfachen" Volk mit viel Unverständnis und legen die selben Massstäbe für psychisch Kranke wie für sich selbst an.
So habe ich eine Schizophreniediagnose, -"chronisch"-, war während zusammengezählt ca. 2 Jahren (5mal in zehn Jahren) interniert in psychiatrischen Kliniken, muss mich aber immer noch anpöbeln lassen (ich lebe selbständig in meiner eigenen Wohnung), weil ich nicht arbeiten kann. Aber erst kommt halt für mich nun einmal die Gesundheit, denn mit so einer Hypothek ist es für mich nicht möglich in der freien Marktwirtschaft zu bestehen. Ich wurde gar zu Arbeit auf dem Bau gezwungen, obwohl ich Matura gemacht hatte, nur damit ich etwas tue. Natürlich führte das immer wieder zu Rückfällen. Mir scheint lediglich in eurem Artikel die Behandlung durch das Fachpersonal etwas schöngeschrieben. Immer wird nicht soviel Rücksicht genommen.
Was ich als die beste Therapie empfehlen kann, die die Ursachen angeht, ist die vegetarische Lebensweise, die längerfristig etwas bringt. Durch Nichttöten und Nichtverletzen entzieht man sich der Gewaltspirale, die durch die und auf der Gesellschaft wirken, und es zerbrechen halt immer die schwächsten Glieder daran. Wenn man dann gewisse Ideale entwickelt und danach lebt, gibt es eine Chance auf ein besseres Leben (für viele).

Liebe Grüsse

Tobias Lienhard

top


Am 28.10.02 schrieb ich an den Spiegel zu einer Titelgeschichte, die hiess "am Anfang war das Wort". Ich nehme an, er wurde nicht veröffentlicht, auf alle Fälle habe ich nie ein Belegexemplar bekommen. Ich weiss aber auch nicht, ob das beim Spiegel zu erwarten wäre.

 

Mein Beitrag zum Thema "Der Anfang war das Wort".

Nur Fleischesser kommen auf die Idee, Tiere hätten keine Sprache. Sie müssen diese Dinge ausblenden, sonst müsste man den Tieren gar noch eine Seele zugestehen und dann wird es schon schwierig, das Töten der Tiere zu rechtfertigen für etwas sinnlichen Genuss. Franz von Assisi hat mit den Tieren gesprochen- das machen viele - aber er hat auch verstanden, was sie ihm mitteilten. Leider beschränkt sich bei den meisten das Verständnis und die Liebe für Tiere auf das eigene Haustier.

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Am 21.3.03 schrieb ich dem Tagi, wurde aber nicht veröffentlicht:

 

Lieber Tagi, ich sende Euch meine Meinung zum heutigen Leserbrief "Gentech Weizen" von Hansulrich Hörler.

Für jeden Menschen, bei dem Herz oder Verstand oder beides einigermassen noch funktionieren, besteht eine natürliche Grenze zur Genmanipulation jeglicher Art. Nicht alles was machbar ist, darf man auch machen. Jegliche Schöpfung ist Ausdruck von Seelischem, wenn etwas oder jemand krank wird oder macht, hat das seinen tieferen Grund, und das Problem ist mit Symptombekämpfung nicht gelöst, im Gegenteil es wird über kurz oder lang schlimmer (bestens zu beobachten am Beispiel unserer Medizin, die ja aufgrund dieses Prinzips so floriert.)
Menschen, die noch einen Bezug zur inneren oder äusseren Natur haben, wollen Genmanipuliertes nicht essen und respektieren die Schöpfung, wie sie ist und das sollte doch ein Massstab sein und nicht Machbarkeit oder ob sich mit etwas ein Haufen Geld machen lässt.

top


Zur Mister Schweiz Wahl von Robert Ismajlovic schrieb der Tagi "Erstmals ist ein "-ic" Mister Schweiz". Der Brief wurde am 23.5.03 unter dem Titel "mehr Respekt, bitte", veröffentlicht

 

Lieber Tagi, Zum Artikel heute, 19.5.03 "Der Dank geht an alle im Altersheim." ""Erstmals ist ein "-ic" Mister Schweiz". Ist der Tagi jetzt auf Stammtischniveau gesunken? Diesen Ausdruck "ein -ic" höre ich nur im abschätzigen Gebrauch im rassistischen Zusammenhang. Dies ziemt sich nicht für eine Zeitung mit Niveau einer multikulturellen Fast-Weltstadt."

top


Zu Blochers Scheininvaliden musste ich mich wehren. Am 18.6.03 veröffentlichte der Tagi Auszüge von folgendem Brief, eine kurze Passage wurde aus rechtlichen Gründen hier weggelassen. Ich wurde auch aufs Übelste anonym beschimpft, jemandem gingen hier die Nerven durch.

 

Mir kommt der Herr Blocher wie der personifizierte ....,..... und..... vor. Das schlimmste dabei ist, dass er dies noch öffentlich zelebriert und andere mit seiner schlechten frustrierten Stimmung anstecken will, und leider gelingt es ihm immer wieder ein bisschen in "schlechten" Zeiten. Nun will er auf "Scheininvalide" los. Es kursieren immer wieder solche Geschichten in rechten Kreisen, wie die mit den Asylanten und der Lederjacke. Irgendwer setzt solche Gerüchte in die Luft und einfache Leute plappern das ganze unbedacht nach. Ich bin selber betroffen, als psychisch Kranker, wohlverstanden mit dem Stigma "unheilbar" von Ärzten und Gesellschaft, und muss mich daher wehren. Ich kenne keinen Invaliden, der nicht gesund sein wollte und ich kenne keinen Invaliden, der diesen Almosen nicht zurecht bezieht (auch nicht aus Ex-Jugoslawien) und ich kenne viele. Das solche Leute wie Herr Blocher diese Krankheiten nicht verstehen ist ja klar, denn sie sitzen selbst tief in persönlichen Problemen. Die Arbeitswelt ist gnadenlos, das weiss man und als Stigmatisierter bekommen sie das täglich um ein Vielfaches zu spüren, gerade wieder von solchen unbeherrschten Leuten, wie sie in rechten Kreisen häufig anzufinden sind. Am wenigsten Chance auf Gesundung also dort. Wo viele Kranke sind (in Ballungszentren: Lärm, Abgase, Hetze etc., etc.), sind viele Ärzte, und nicht wo viel Ärzte sind, sind viele Gesunde. Die meisten Ärzte arbeiten übrigens mit Chemie und die unterdrückt ja bekanntlich die Symptome nur, (...langsam wird das Bild immer klarer...)

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


"Freiheit satt Eis im Zoo" benannte der Tagi meinen Text zu einem Artikel (Glacé für Bären in der Fremde), wo eine verlogene Zoo-Romantik zum besten gehalten wurde. Veröffentlicht am 22.7.03

 

Immer diese idealisierende Berichterstattung über die Zoos! Die Menschen, die eine Zoo besuchen, blenden das ganze Leid aus, das mit diesen Institutionen zwingend verbunden ist. Die Tiere, wohlverstanden beseelte, empfindende Wesen wie wir auch, werden eingesperrt, ohne dass sie etwas "verbrochen" hätten, einfach so bestraft fürs Tiersein. Ein Bärengehege kann auch noch so gross sein in Zürich, es ist nicht gross genug, nicht tiergerecht. Die Tiere werden sich immer eingesperrt fühlen - und sie fühlen! Heuchlerisch, die Aktion mit dem Bäreneis. Ich unterstelle ja den Verantwortlichen keine bewusste Bösartigkeiten, sie blenden ja auch nur aus, was auch jeder Fleischesser muss. Falsche Tierliebe, aber das Tragische dabei ist, dass man den Kindern das und die damit verbundene Lebenshaltung als normal vermittelt.

top


Zu den Punks im Seefeld, die gebüsst werden, schrieb ich am 25.8.03, folgendes (wurde veröffentlicht):

 

Lieber Tagi, hier meine Meinung zu den Nachrichten heute (und wahrscheinlich morgen) in allen Medien: Punks auf der Blatterwiese werden gebüsst und sollen vertrieben werden.Von einer rotgrünen Stadtregierung in Zürich erwarte ich, dass sie sich für die Schwachen und Schwächsten einsetzt und nicht auch einfach ausgrenzt und kriminalisiert. Der politischen Linken geht es halt heute bei uns auch schon zu gut, sie hat es offenbar nicht mehr nötig und verhält sich halt meist sehr bürgerlich. Bettlern (und diese Punks müssen ja betteln) eine Busse zu verteilen (sprich das Brot wegnehmen)... wie tief kann der Mensch noch sinken?

mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Am 27.8.03 schrieb ich an die Sonntagszeitung zum Titel über das SVP - Plakat mit dem Ausdruck "Neger". Wurde aber meines Wissens nicht veröffentlicht:

 

Liebe Sonntagszeitungsredaktion,

ich möchte Ihnen folgenden Leserbrief senden zum Thema "SVP provoziert mit "Neger"-Inserat.

"Mindestens so schlimm wie dieses Inserat fand ich am letzten Freitag das Inserat einer SVP-Politikerin aus Kloten in "20 Minuten". Wie üblich bei der SVP wirft sie unzusammenhängend mit Zahlen um sich, die so eine wilde Interpretation zuliessen. Beleidigend und diskriminierend ist das Inserat alleweil. Da werden Ausländer generell und gewisse Volksgruppen pauschal verunglimpft. Wäre ich Staatsanwalt ich würde sie - und nicht nur sie - auch der Volksverhetzung anklagen. Skeptisch schaue ich der Entwicklung zu, wie der Virus sich ausbreitet."

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


KAG - Freiland züchtet Hühner, die Eier legen und die zum Essen zu gebrauchen sein sollen. (Speisehühner und Eierhühner sind zweierlei Rassen). Am 15.9.03 geschrieben. Wurde veröffentlicht und KAG nahm Kontakt mit mir auf:

 

Lieber Tagi, hier mein Beitrag zu der neuen Hühnerzucht von KAG:

Zynischer geht’s wohl kaum. Unter dem Vorwand den Küken aus der Eierzucht das Leben zu retten, lanciert KAG ein Zuchthuhn, bei dem man das erwachsene Hähnchen auch essen kann. Wem wird da das Leben gerettet? Bei dem, der seinen Hühnern und Hähnen ein würdiges Leben bis zum natürlichen Tod gewährt, werde ich wieder Eier kaufen, auch wenn sie doppelt so teuer sein werden. Bis dahin verzichte ich auf alles mit Eiern. Der Mensch meint halt, er könne mit dem, was ihm nützt, alles machen kann, auch töten und wenn es ihm nichts nützt, erst recht.

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Eine Replik auf einen Artikel die ich dem Blick am 18.9.03 schrieb, von der ich nicht weiss, ob sie veröffentlicht wurde.

 

Zum Blick vom Mittwoch 17.9.2003

"Irre Messerstecherin von Zürich" über ihr Tatmotiv. S.9

Was kann das Motiv sein, Schizophrene pauschal wider besseres Wissen als unberechenbar darzustellen. Das gehört ins dunkle Mittelalter. Falsche Vorurteile in der Bevölkerung zu zementieren ist ein Bärendienst an der Sache der psychisch Kranken. Tatsache ist, und das sollte ein Gerichtspsychiater auf alle Fälle, und ein Redakteur mittlerweile auch wissen, dass statistisch als psychisch Kranke bewertete Menschen nicht mehr Straftaten begehen wie sogenannt Gesunde. Auf der einen Seite uns aus der Gesellschaft ausstossen, Angst machen und auf der anderen als Scheininvalide, sprich faule Hunde, verunglimpfen. Psychisch Kranke müssen gewöhnlich ein Leben lang ungewöhnlich viel seelische oft auch körperliche Misshandlungen über sich ergehen lassen und doch rasten sie nicht eher aus wie die anderen.

 

Mit freundlichen Grüssen

Tobias Lienhard

top


Meine Meinung zu einem Artikel im Blick um den 26.11.03 geschrieben zu einer Titelgeschichte in der behauptet wurde, Bier sei gesund. Nehme an, dass er nicht veröffentlicht wurde.

 

Was für eine Bieridee! Und morgen: "so gesund ist Tabak", dann Hanf, dann Heroin etc. Aber Achtung, dann kommt der Enthüllungsjournalismus und dann heisst es: "So bestechlich ist die Wissenschaft..., so viel kostet ein Journalist..."
Denkt an alle Urteilsunfähigen und Unbedarften, die an Euren Zeitungsständen vorbeikommen und das in sich aufnehmen.

top


Zum Thema Gentech zum Dritten am 17.12.03. Wurde wie der andere Artikel zu diesem Thema nicht veröffentlicht.

 

Liebe Blick-Redaktion,

ich möchte Euch meinen Beitrag zum Artikel in der heutigen Ausgabe des Blick zu der Chinesin, die Gentechbestandteile in einem Néstle- Produkt gefunden hat, zukommen lassen:

Im Jahr 1993 hatte ein Néstle-Sprecher auf Radio 24 erklärt, man könne bei keinem Néstle-Produkt mehr zurückverfolgen, ob es gentechveränderte Zutaten erhalte oder nicht. Wer sich noch an die Zeit gegen Ende der 80er Jahre erinnert, weiss noch dass damals in den Medien die Meldung auftauchte, dass Gentechniker die Tomaten so verändern könnten, dass sie bis 2 Wochen haltbar seien. In dieser Zeit waren Früchte und Gemüse nach 2,3 Tagen fleckig und verdorben. 2,3 Jahre später gab es nur noch wenige Sorten Tomaten und alle Gemüse waren wochenlang haltbar. Mit dem Nachteil zwar bis heute, dass sie wie zuvor, nach 2,3 Tagen keine Vitamine mehr haben (So weise ist die Natur. Warum werden heute überall Vitaminprodukte angeboten und kräftig beworben?) Dies alles geschah in einer Zeit, als die Wirtschaft und wohl auch ein Teil der Politik noch daran glaubte, den Menschen diese Nahrung einfach so schmackhaft machen zu können, sie rechneten nicht mit Menschen mit einem Ethos, wie sollten sie auch, sie kennen ja offenbar so etwas selbst nicht. So wird mit dem Bewusstsein der Massen gearbeitet, so werden wir manipuliert. Wie nennt man das in Afrika und Haïti? Voodoo!

top


Am 22.12.03 schrieb ich an den Tagi zum Thema Muslimfrauen und Kopftuch:

 

Liebe Tagi-Leserbriefredaktion,

Dies meine Meinung zu Chirac und Schröder, die den Muslimfrauen das Kopftuch verbieten wollen:

Dies ist eine arge Form der Missachtung der Religionsfreiheit, wie sie an totalitäre Regimes erinnert. Wenn es sich beim Kopftuch um Unterdrückung handeln sollte, was die betroffenen Frauen immer wieder bestreiten (und dass man sie nicht ernst nimmt, lässt eher auf Abwertung der Frau durch die Westler schliessen, als durch die Araber). Soll man denn Unterdrückung mit Unterdrückung behandeln?!Wie soll das aufgehen? Das Kopftuch ist als Schutz der Frauen gedacht und so empfinden sie es offenbar auch. Es herrschen schon genug Zwänge in der Gesellschaft, die sich auf die äussere Erscheinung der Menschen beziehen, das braucht nicht auch schon staatlich geregelt zu werden. Darf denn eine Christin dann auch kein Kopftuch mehr anziehen, z. B. als Lehrerin? Oder ein Mann, der eine neue Idee in die Welt setzen will?

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top

 

Brief an den Blick, Antwort auf eine Karikatur, wo eine Käferin mit dem Walholz auf den Käfer wartet, zum Thema Gleichberechtigung. Wurde nicht veröffentlicht. Datum 7.1.04

 

Die Käferin heute im Blick finde ich nicht gerade witzig. Gleichberechtigung besteht für mich nicht im Übernehmen der Fehler der Männer durch die Frauen , wie im Beispiel hier, Gewaltbereitschaft, sondern im Leben von gegenseitiger Achtung, im Sinne von keinen Unterschieden machen aufgrund vom Geschlecht. In diesem Beispiel wäre es sinnvoll, wenn Männer Sanftmut zu einem ihrer Ideale machen würden.

top


Am 14.8.2004 erschien auf der Titelseite vom Blick ein Zitat von Bundesrätin Frau Calmy-Rey, wo sie zur Mutterschaftsversicherung sich äusserte mit "Die Schweiz braucht mehr Kinder". Meine Antwort wurde ein paar Tage später veröffentlicht:

 

Nach meinem Dafürhalten gibt es genug Menschen auf der Welt und die Schweiz ist eines der dichtestbesiedelten Gegenden. Und Schweizer sind gewiss nichts Besseres als andere, aber nationalistische Hintergründe muss ich hoffentlich bei einer Sozialdemokratin auch nicht vermuten. Geben Sie mir bitte bessere Gründe für eine Mutterschaftsversicherung.


MfG. T. Lienhard

top


Am 19.8.04 schrieb ich dem Tagi: ich möchte Euch meine Meinung zum Artikel von heute, ... auf der Titelseite des Tagi: "Nein zu Gentech-Moratorium" des Bundesrates zukommen lassen.

 

"Obwohl ich Herrn Deiss zusammen mit den SP Bundesräten zu den Fähigsten und Menschlichen in diesem Gremium zähle, bin ich mit diesem Entscheid nicht einverstanden. Wie abgebrüht und skrupellos muss eine menschliche Seele sein, und den Kontakt zu letzterer verlieren, um soweit zu kommen, dass sie meint, man dürfe die Bausteine des Lebens verändern. Was ist das für ein menschlicher Grössenwahn und eine irre Anmassung sondergleichen. Das einzige Argument mit dem man dem Volk so etwas schmackhaft machen könnte, das mehrheitlich nämlich noch gesund empfindet, ist das Geld (Konkurrenzfähigkeit zum Ausland, etc.). Und so verkauft man die Seele wieder dem Mammon. Die Gesundheit und so Würde wahren sind eigentlich die Argumente, die wirklich zählen. (Die Krankheiten, die man Gentech einmal heilen zu können angibt, sind ja schon das Zeichen, dass wir wider die Natur leben, wieso dann diese auch noch unterdrücken, noch perverser leben, das ist nur Symptombehandlung und macht die Sache noch schlimmer.) Vorwärts zur Natur, zumindest zu etwas mehr Natürlichkeit, meine ich."

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

top


Am 26.8.04 veröffentliche der Tagi ein dubioses Geschreibsel, wohl eine Agenturmeldung unter dem Titel "Die Psychopathen von der Teppich-Etage". Hier meine Antwort, die nicht veröffentlicht wurde, (wer interessiert sich in dieser schwierigen Zeit denn noch für psychisch Kranke, die kosten ja nur):

 

Wie wollen Sie "Psychopathen" definieren? Als psychisch krank gestempelte sind nur Träger des kollektiven Wahnsinns an der Gesellschafts Statt. Ist 100 Tonnen Tomaten zum "Spass" vernichten (Buñol) normal in einer Welt voller Hunger? Sind diese (Silikon-)bräute Frankensteins normal? Sind Gentech und gnadenlose Ausbeutung grosser Massen und der Natur nicht auch Wahnsinn? Ist nicht jedes Schnitzel ein Frevel an der Natur, am Leben? Und die meisten tragen das mit. Und jetzt sollen ein paar Chefs als Sündenböcke hinhalten. Ganz abgesehen davon, dass Sie den Psychiatrisierten mit solchen Artikeln keine Gefallen machen, jetzt wissen wirs nämlich wieder alle, wir (ich gehöre da dazu) sind alle grundsätzlich skruppellos und unberechenbar.

Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard

PS: Meiner Meinung nach ist diese Schreibe unterste Schublade, aber das würden Sie wohl nicht veröffentlichen. Es ist eine völlig undifferenzierte Hetze gegen irgendwelche "Psychopathen" (ohne den Begriff zu erklären, so weckt er einfach irgendwelche "The Shining" (Kubrik) - oder "Psycho" (Hitchcock)- Bilder, im besten Fall geeignet, um Mobbing, an den Pranger stellen etc. anzuheizen. Hauptsache wir haben wieder einmal unsere Sündenböcke für unsere Probleme gefunden.

PS zum PS: Wenn Sie's wagen, dürfen Sie auch (oder nur) das PS veröffentlichen.

top


Zu den Ergüssen eines gewissen Peter Schneiders, der sich über alles lustig macht, ob Tsunami- oder Terror-Opfer etc. in der Sonntags-Zeitung und auf DRS3 und ja sogar Psychiater sein soll oder sich Psychologe schimpft.... versuchte ich am 7.8.05 in der Sonntags-Zeitung meine Meinung zu sagen:

 

Liebe Sonntagszeitung,
folgendes ist mein Beitrag zu den Ergüssen von Peter Schneider in der Sonntagszeitung und auf DRS3.

Mit den Ergüssen von Peter Schneider in der Sonntagszeitung und auf DRS3 bestätigt der Herr Peter Schneider nur - er soll ja Psychologe oder gar Psychiater sein - das gängige Vorurteil, das man über diese Berufsgattung gemeinhin zu hören bekommt, aufs allerdeutlichste...

top


Am 28.8.05 versuchte ich vergeblich, Folgendes zu veröffentlichen:

 

Bekanntlich wirken Placebos bei fast allen Menschen. Muss man dann nicht annehmen, dass die als Abschreckung gedachten Hinweise auf Tabak und dessen Werbung eine Negativsuggestion für Raucher bedeutet, die viele davon, zusätzlich zum Tabak, krank macht. Vergleichende Untersuchungen mit Statistiken aus früheren Zeiten, als diese Warnungen noch nicht Pflicht waren, würden vielleicht Aufschluss geben. Möglicherweise stellt dieses Angstmachen eine noch grössere Bedrohung für die Volksgesundheit dar als nur der Tabak.
Allerdings bin ich gewiss, dass die Ursache für die zunehmenden Erkrankungen vorwiegend im Fleisch-, Fisch und Eierverzehr liegt. Die Menschen sind sich überhaupt nicht bewusst, was sie da tun. Alle anderen Übel der Zivilisationen sind nur Symptom dieser ständigen Gewalt, die wir gegen die Natur ausüben.


Mit freundlichen Grüssen

T. Lienhard

top


Ans Heft "Saldo" schrieb ich:
"ich würde gerne diesen Leserbrief im nächsten Saldoheft veröffentlichen, bezüglich dem Artikel "Kundentäuschung im Migros und Coop" wegen Budgetartikeln (die entsprechenden Coopartikel kenne ich gar nicht):"



"Ich glaube nicht, dass in Migros- Budgetartikeln dieselbe Qualität sich befindet wie in anderen, auch wenn dieselbe Qualität abgefüllt wird.
Das Budgetlogo ist derart hässlich, ein grafisches Verbrechen, das strahlt gewiss auch auf den Inhalt. Budgetprodukte stossen mich zutiefst ab (auch weil diese auf Kosten der Angestellten günstiger sind).
Es gibt sogar noch Anhaltspunkte, dass dies so sein könnte.
Informieren Sie sich doch einmal über die Arbeit von Herrn Masaru Emoto z.B. unter http://www.masaru-emoto.net/, der Ausstrahlungen sichtbar macht. Budgetprodukte sind meiner Meinung nach nur etwas für Chnupensager, und denen ist der Nächste (der Angestellte) ohnehin egal, oder Menschen, die aus finanzieller Not aufs Billigste angewiesen sind.


Mit freundlichen Grüssen

T. Lienhard

top

Am 12.12.05 sandte ich erfolglos folgendes Statement an den Tagi, als die neue Webseite des Dalai Lama vorgestellt wurde:

 

Der Mensch ist neben Körper auch Geist und Seele, Energie also, und diese ist, wie wir aus der Physik wissen, unvergänglich. Das trifft auch auf das Tier zu. Was Tolstoi wusste, scheint der Dalai Lama nicht wissen zu wollen, obwohl er auf Schritt und Tritt in seinen heiligen Schriften dem begegnet, dass es keinen Frieden gibt, solange die Tiere ausgebeutet und getötet werden, nur für einen sinnlichen Genuss. Er selber isst Fleisch, und solange er das tut, sind seine Worte von "Liebe, Frieden sowie Mitgefühl und universeller Verantwortung" nur leer, Wasser gepredigt und Wein getrunken. Solange im Geist der Menschen das Recht vom Stärkeren gilt, solange gibt es keinen Frieden.

top



An folgendem Beitrag (geschrieben am 15.11.05) zeigten sie Interesse (TA Media betreibt ja Radio 24). Der Brief wurde zwar nicht veröffentlicht, doch sie würden ihn an die zuständige Redaktion weiterleiten, hiess die Antwort.
 

Lieber Tagi,

 
ich hätte einen Vorschlag, mit dem sich die bekannterweise serbelnde Musikindustrie helfen könnte. Ein Beitrag für die Leserbriefseite, wenn Sie wollen:
 
Ich hätte ein Idee für die serbelnde Musikindustrie, wie sie sich helfen könnte. Man  munkelt ja, dass sie die Radiostationen kontrolliere, wohl eher ein offenes Geheimnis. Anders ist ja die Misere bei diesen (und die ist real) nicht anders erklärbar. Die Musikindustrie könnte zusammen mit der Politik veranlassen, dass die vielen Sender nicht nur auf dem Kabelnetz sondern auch über den Äther grössere Regionen erreichen. Dann könnten für jeden Geschmack Programme auf jeweils nur einem Sender (für Pop vielleicht zwei) laufen. Die bloss drei Stücke, über die heute jeder Sender noch zu verfügen scheint, könnten bei den Singles erweitert werden um "Radio Mixes" "Radio Extended Mixes" etc. und bei den Alben um weniger bekannte oder unbekannte Stücke, zusätzlich müssten halt auch ein breiteres Band an Künstlern berücksichtigt werden. Es gibt noch viel mehr gute Musik, als nur das was wir uns täglich anhören müssen. So hätte man zwei Probleme miteinander gelöst: Erstens wird Radio wieder abwechslungsreich und hörbar, und zweitens würden die Konsumenten Singles und Alben kaufen, die sie sonst nicht gekauft hätten, nicht zuletzt eben gerade auch weil ihnen die Stücke noch nicht verleidet sind.
 
Liebe Grüsse
 
T. Lienhard

top


Am 3.1.06 las ich im Tagi-online, dass sich die Sterndeuter im 2005 allesamt getäuscht hatten. Darauf schrieb ich dies:

 

Liebe Tagileserbriefredaktion,

vielen Dank für den Artikel von Hugo Stamm von heute im Tagi-newsletter "morgen": "Sterndeuter lagen weit daneben".
Dazu fällt mir folgendes ein:
"Wild wuchert auch der Telefonkioskmarkt mit "Hellsichtigen", "Kartenlegern", "Medien", "Pendlern" etc. Keiner von all den Tausenden, die täglich ein Millionengeschäft auslösen, kann auch nur eine Idee aus der Zukunft erhaschen. Allesamt sind sie Manipulatoren, Fantasten, im schlimmsten Fall, den ich kenne, geht es um grössere Beträge, die ahnungslosen und hilflosen Menschen abgenötigt werden. So kann es passieren, dass es heisst, auf dem Hause laste ein Fluch, den nur der Spezialist bannen könne, und dieser Ghostbuster kostet dann mehrere tausend Franken. Heutzutage wird vom Staate her den Schwachen oder Dummen und Hilflosen keinerlei Schutz mehr geboten vor der Scharlatanerie. Früher waren einmal richtigerweise Heilen und Heilsversprechen verboten, heute ist bald jeder zweite ein Heiler und haut kranke Menschen über die Ohren. Selbst Ärzte, im Konkurrenzkampf zu diesen Scharlatanen, scheuen sich nicht mehr, dieses Wort in den Mund zu nehmen. Diese Erscheinung passt wunderbar in unsere Konsumwelt. Man kann sich für ein paar (oder mehr) Franken alles erkaufen,
auch Heilung, durch Energieübertragung. Man kann bei Bruno Gröning die guten Energien sogar stehlen. Nur, die Ursachen der Krankheiten verschwinden nicht. Es findet kein Lernprozess statt, der Lebenswandel wird nicht geändert, genauso wenig wie bei der Schulmedizin. Wo früher der Arzt noch vom Rauchen und Trinken abriet, getraut er sich das heute nicht mehr zu sagen. Die Krankheit mag zwar im besten Falle vorübergehend verschwinden, doch früher oder später landet man tiefer im Dreck als zuvor. Selbst die Homöopathie, die dieses Prinzip mehr oder weniger erkannt hat, lässt den Aspekt des eigenen Verhaltens weitgehend noch ausser acht. Nur dieses zu ändern kann eine nachhaltige Besserung bringen, ist eine Ursachenbehandlung. Ist diese Erziehung zur Selbständigkeit und Unabhängigkeit nicht einbezogen, ist alles Geschwätz von "Ganzheitlich" und "Ursache bekämpfen" nur leer.

Liebe Grüsse

Tobias Lienhard, Rümlang

top


 
Folgender Versuch musste scheitern, da ich am selben Tag zwei Leserbriefe versuchte zu schreiben und die Redaktion schon den ersten aussuchte. Der Brief wurde zwar nicht veröffentlicht, doch sie würden ihn wegen Interesse am Inhalt an die zuständige Redaktion weiterleiten, hiess es.
 

Lieber Tagi,

ich habe heute morgen schon einen Leserbrief geschrieben, der mir wichtiger wäre, wie dieser, aber dieser bezieht sich auch nicht auf einen ihrer Artikel, sondern auf das "Inventar" des "Restsellers" im Zürcher Shop-Ville und kann somit auch warten, er ist insofern aktuell, als aufs Jahresende häufig Inventur gemacht wird:

 
In der Rechtschreibereform hätte man ruhig auch die Inventur in "Inventar" umbenennen können, so nach Gewohnheitsrecht. Ich habe in den letzten dreissig Jahren von unzähligen Malen, die ich dieses Wort gehört und gesehen habe, nur ein einziges Mal das Wort richtig angeschrieben gesehen. Selbst Leute, die die richtige Form kennen, benützen den falschen Ausdruck, um verstanden zu werden. Auch wenn es in den Ohren weh tut, die richtige Form ist überkommen.
 
Freundlich grüsst
 
T. Lienhard

top


21.1.06 (wurde nicht veröffentlicht):

 

Liebe Tagi- Leserbriefredaktion,

 
heute Abend im Ihren online News hiess es:
 
"Verteidigung: Eldar S. unglaubwürdig
Im Prozess wegen unverhältnismässiger Polizeigewalt vor dem Zürcher Bezirksgericht hatten heute die Verteidiger das Wort. Sie erachten die Gewalt der beiden Drogenfahnder als angemessen angesichts eines psychotischen Wahns von Eldar S."


 

Mein empörter Kommentar dazu:
 
Das ist doch eine Monstrosität sondergleichen. Es ist doch allgemein bekannt, obwohl natürlich die staatlichen Institutionen versuchen die Spuren zu verwischen, dass Eldar S. erst durch die Behandlung der Polizisten und die öffentlichen Einrichtungen psychische Probleme bekam. Ausserdem haben solche nichts mit der Glaubwürdigkeit einer Person zu tun. Dies sind biedere Vorurteile im gewöhnlichen Volk, haben mit qualifizierter Kenntnis der Probleme nichts zu tun. Und wenn er schon solche Probleme gehabt hätte, was man aber aus den damaligen Medien weiss, dass das nicht der Fall war, wäre ganz offensichtlich die Behandlung durch diese Polizisten völlig unqualifiziert gewesen.
 
Freundlich grüsst
 
T. Lienhard
Oberdorfstrasse 5
8153 Rümlang

top  


25.1.06 wurde nicht veröffentlicht.
Nano- Technologie soll Pizza "gesund" machen

 

Lieber Tagi,

ich möchte den Artikel zur "Nano Pizza" im heutigen Tagi kommentieren, würde mich freuen, wenn Sie sie veröffentlichen. Ich hoffe, Sie nerven sich nicht, wenn ich ab und zu immer wieder dieselben Themen versuche, bei Ihnen unterzubringen. Aber meine gute Veröffentlichungsquote bei Ihnen bestätigt mir, dass Sie doch Interesse an meinen geistigen Ergüssen zeigen, ich danke Ihnen dafür:

"Nanotechnologie zur Lösung des Problems der Übergewichtigkeit ist wieder einmal eine Scheinlösung einer materialistisch orientierten Welt zu einem gesundheitlichen Problem. Wo die Therapie, ob Schul- oder Alternativmedizin, ob "Energieübertragung" oder Gebet zur Konsumhaltung verkommt, bleibt der Lernprozess aus. Krankheit hält an zum innehalten, sollte einen geistigen Reifungsprozess zur Folge haben. Bei jeder Therapie, die die Ursachen von Krankheit ignoriert, verschwinden vielleicht die Symptome, doch die Seele leidet weiter.
Ich habe durch das Weglassen tierischer Nahrung massivste Besserung von schwerster Erkrankung erfahren dürfen, auch wenn ich (noch) nicht geheilt bin. Krankheit kann ja auch als eine Form von Gewalt empfunden werden. Darum ist sie gewöhnlich auch nur die Folge von Gewalt, die meist auf dem Teller beginnt."

Freundlich grüsst

T. Lienhard

top 


1.2.06. Wurde auszugsweise veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

hier meine Replik auf den Leserbrief von heute im Forum "Männer mit Bart sind auf der Verliererseite", von Herrn Bühler, Eglisau.

Das Modediktat ist so unnötig wie Krawattenzwang, Kopftuchzwang oder Kopftuchverbot, jeglicher Kleiderzwang. Es ist nur Ausdruck von gesellschaftlicher, staatlicher, religiöser, familiärer etc. Unterdrückung. Unterdrückung haben wir in dieser Welt gewiss genug.
Soll jeder herumlaufen, wie er will, auch am Arbeitsplatz, im Sommer auch nackt. Das wäre erst eine ansatzweise freiheitliche Gesellschaft.
Zu meinem Bart: er wächst einfach, also ihn wachsen lassen, ist Ausdruck von Natürlichkeit. Ihn etwas zu pflegen, bedeutet, ihn als Schmuck zu tragen, wie es Frauen gibt, die ihre Brust mit Freude als Schmuck zeigen. Er gehört zum Mann.
Eitelkeit, Narzissmus, die Grund für übertriebene Pflege sind, sind seelische Störungen, die aus einem Gefühl des Ungeliebtseins entstehen. Mit diesen Problemen sollte jeder mit sich selber auskommen und sie nicht noch den anderen aufzwingen wollen.


Mit freundlichen Grüssen

T. Lienhard
 

 

top 


5.2.06, nicht veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

hier wieder einmal meine Meinung, diesmal zu den Karikaturen über Mohammed:

Warum meint die westliche Welt, die arabische und deren Religion beliebig bespotten meinen zu dürfen? Wir kennen ja auch Strafnormen bezüglich der Verletzung der religiösen Gefühle, der Ehre, der Würde, z.B. also auch Mohammeds oder der Muslime. Und diesen Normen sind der Pressefreiheit und die Freiheit der Satire, gewiss übergeordnet. Kommt dazu, dass, wenn ein Künstler einen Hund dem Blocher ans Bein "seichen" lässt, dass das massive Konsequenzen mit sich trägt, wenn auch die Angelegenheit subtil erledigt wird. Aber auch da scheint die Freiheit schon an ihre Grenzen zu stossen und meiner Meinung nach mit Recht.

Mit freundlichen Grüssen

T Lienhard
 

 

top


11.2.06, wurde in verdankenswerter Weise veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

hier meine Meinung zum Artikel in den Onlinenews: "Schlachthof soll bleiben" (Die Meinung der GRÜNEN!!!)

Das sind keine Umweltschützer. Wirkliche "Umwelt"-schützer quälen und essen keine Tiere. Für eine relativ grosse Minderheit in der Bevölkerung gibt es keine wählbare politische Vertretung.

Liebe Grüsse

T. Lienhard, Rümlang

 

top


13.2.06, nicht veröffentlicht, man soll sich bei uns als "Schweizer" (ich bin zwar Kosmospolit) halt nicht für Muslime einsetzen. Allgemein ist ja der Tagi aber für diese kleingeistige Gesellschaft doch recht offen, das will ich ihm zugute halten, sonst würde er ja nicht so viel von mir veröffentlichen...

 

Liebes Tagiforum,

hier noch ein kurzer Beitrag zu den Mohammedkarikaturen:

Man darf ja offensichtlich auch den Papst nicht als einen Deppen bezeichnen (wer erinnert sich?), also soll man auch die religiösen Gefühle de Muslime doch nicht verletzen.

Mit freundlichen Grüssen

T. Lienhard
 

top


24.9.06, wurde auszugsweise (natürlich ohne Medienschelte) veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

hier meine Meinung zu den Abstimmungsresultaten betreffend Asyl- Ausländerabstimmung:

Was für eine Schande für das reichste Land der Welt. Egoismus und Hass regieren hier wohl. Es ist aber auch keine Wunder. Die meisten Medien haben ganze Vorarbeit geleistet. Man kann nicht einmal mehr den Fernseher einschalten, ohne, dass man einen Satz mit siebenmal "Schweiz" und "schweizerisch" hören muss. Seit der Wahl Blochers in den Bundesrat feiert der kleingeistige Nationalismus überall wieder Urständ. Blocher sollte mal als Astronaut die Welt von oben anschauen müssen. Alle Astronauten berichten von erhebenden Erkenntnissen. Sie erkennen, dass wir ein ganzer, grosser Organismus, eingebettet in ein Universum, sind, dass ein Miteinander statt diesem mörderischen Gegeneinander der Welt Not tut.
Aber wenn wir den Blocher schon ins All schicken, stimmen wir doch ab, ob wir ihn auch wieder herunterlassen sollen.

Freundlich grüsst:

T. Lienhard
 

 

top


 

6.10.06, wurde nicht veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

 
hier noch meine Meinung zum :
 
Etwas ist doch seltsam an dem neuesten absichtlich gesetzten Fehltritt Blochers: Wie ich die rechte Szene, und deren dumpfe Mitläufer, in der Schweiz beurteile, würde das türkische Volk, besonders die Türken bei uns, zu der Gruppe Menschen gehören, die unter einer Aufhebung der Rassismusstrafnorm am meisten zu leiden hätten.
Das war ein fieser politstrategischer Trick vor ein paar Jahren, das Gerücht zu streuen, dieser Herr sei intelligent. Intelligenz hat viele tausende Aspekte und der wichtigste ist wohl der emotionale Quotient, die Intelligenz des Herzens, die aussagt, wie ein Mensch zu seiner (ganzen) Umwelt (alle Mitgeschöpfe, Mutter Erde, etc.) steht und wie er sie behandelt. Es geht nicht an, dass ich meine dunkelhäutigen Freunde wegen ihrer Hautfarbe beschimpfen lassen muss und hilflos daneben stehen, oder mir Dinge wie Schoggichopf oder sie würden stinken, und andere Primitivitäten anhören muss und meiner überzeugten Ansicht nach, geht das auch an keinem Stammtisch und auch sonst nirgendwo in meiner Gegenwart. Wenns nicht über das Herz geht, muss halt das Gesetz her.
 
Freundlich grüsst
 
T. Lienhard
 
 

top


 

17.10.06, nicht veröffentlicht

 

Die Schweiz als Profiteur von Sklaverei durch die Kolonialmächte, als Kriegsgewinnler in den Weltkriegen, Blocher als Nutzniesser der Apartheid, und dann auf den ganzen Kontinent spucken, die seien ja nur faul! Volltreffer!
Eine Frau hätte als Bundesrat schon lange zurücktreten müssen.

Liebe Grüsse

T. Lienhard
 

top


 

22.11.06, nicht veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

hier meine Meinung aus einer überschauenden Sicht zu den Vorfällen in Seebach, Gewalt allgemein und dem pelztragenden Tussi:

Gewalt beginnt schon auf dem Teller. Jeder der Fleisch und andere tote Tiere isst - und Pelz und Leder trägt -, trägt seinen Beitrag zu der immer brutaler werdenden Welt in erheblichem Masse bei. Das hat nichts mit Muslim oder nicht zu tun. Auch die Schweizer sind in dieser Hinsicht ein primitives und barbarisches Volk, wie fast alle anderen Völker, die alle noch viel zu lernen haben.


Mit freundlichen Grüssen T. Lienhard
 

 

top


 

13.12.06, nicht veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

möchte gerne meine Meinung zu dem ausufernden Spam jeden Tag kundtun:

dieser täglich mehr und mehr ausufernde Spammüll wird meiner Meinung langsam ein Problem für die internationale Politik mit dem Vermerk "dringlich", die überquellende Mailbox jeden Tag verdirbt einem richtig den Spass am Computer.

Freundlich grüsst

T. Lienhard
 

top


 

14.12.06, nicht veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

hier meine Meinung zum Leserbrief von Herrn Roger Jost, Ballwil, "ich liebe Pornos und Horrorfilme" von heute, dem 14.12.06.

"Lieber Herr Jost, ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Offenheit und Ehrlichkeit, ich schätze das sehr. Sehr erfrischend und mutig, mit Namen, das zeugt von Zivilcourage, so macht Meinungsäusserungsfreiheit Spass, ist bereichernd, und wie Beispiel zeigt, muss es nicht immer Kritik und negativistisch sein. Meine Meinung aber, dass Sie ein paar Dinge zu einfach sehen. Die Gewalt, die Sie da in Fantasiewelten auf der Gamebox trainieren, ist natürlich für viele andere Wesen in dieser Welt knallharte Realität. Alle Tiere in den Tierfabriken und den Schlachthöfen, und alle Menschen, deren Familienleben nicht so idyllisch daherkommt, wie das Ihre, und da würde ich schätzen, das sind die meisten, leiden unter der Gewalt, oft auch "nur" seelisch, die nicht nur Sie, nein, die grosse Mehrheit, auf geistigen Ebenen täglich erzeugen und die der Metzger und der autoritäre Patriarch für Sie ausleben. Leider üben selbst die meisten leidenden Menschen auf dieselbe unbewusste und indirekte Art Gewalt auch noch an noch Schwächeren aus. Das was Sie für gesonderte Wirklichkeiten halten, wird sich immer mehr in unsere Realität drängen, solange wir weiter so hantieren. Das zeigt schon die Geschichte, die  bekannterweise eine Geschichte der Kriege ist. Der einzige Weg aus dem Dilemma ist der konsequente Gewaltverzicht auf allen Ebenen und Gewalt beginnt fast überall gewöhnlich auf dem Teller. Wirklich friedfertiges Leben, und natürlich besonders an Weihnachten, ist vegetarisches, veganes Leben. Ist das Ideal des Friedens einmal vorhanden, stellt sich dann der Konsum von Gewalt fast automatisch ein.

Freundlich grüsst

T. Lienhard


 
top


9.2.07, im Rümlangerblatt veröffentlicht

 

Lieber Tagi,

das Bundesgerichtsurteil, die Sterbebegleitung für psychisch Kranke zuzulassen, ist inakzeptabel. Natürlich, die Haltung der Ärzte, Gesellschaft und Angehörigen, die diese Krankheiten auf den Betroffenen mit dem Urteil "unheilbar" tief einbrennen ist natürlich ebenso unhaltbar und macht es dadurch natürlich beinahe unmöglich, wieder gesund zu werden, zusammen mit all den anderen üblen Stigmatas und Vorurteilen, denen man täglich als Betroffener ausgesetzt ist. Und doch rate ich jedem Betroffenen, all diesen Humbug nicht zu glauben, nur so haben wir eine Chance, dem tiefen Elend, und das ist real, zu entkommen. Wenn wir uns im Geiste schon die Möglichkeit auf Heilung verbauen, wie soll sie dann möglich sein? Und eins seid Ihr Mitbetroffenen gewiss, Ihr seid keine Spur kränker als die Gesellschaft, denn "normal" und gesund ist in der heutigen Zeit, und dies geht schon lange so, gewiss nicht dasselbe. Deshalb lasst Euch nicht beirren, geht Euren eigenen Weg, führt Euch selbst und lasst Euch nicht beeindrucken von all den Gestörten, die nie in einer Klinik waren, sie wissen in 999 Promillen der Fälle, ob studiert oder nicht, kein My über die Krankheiten mehr als Ihr, Es geht den Fachleuetn nur darum, uns in ein Schema zu pressen, und genau diese Gleichschaltung ist das was kein Mensch braucht, ist das, was uns alle krankmacht und ist das, mit dem sie die Folgen davon auch gerade wieder behandeln wollen. Sie haben in Tausenden von Jahren nichts dazugelernt, also müssen wir es tun. Hört auf Euer Innerstes, ob Psychopath oder Normalopath. Sogar letztere geben in hellen Momenten zu, dass nämlich alle Menschen mindestens irgendwo einen "Taggen" haben, also tragt den nicht noch für den Rest der Gesellschaft mit. Werdet gesund, aber ja nicht normal!

Freundlich grüsst

T. Lienhard

 

top

 
 

home