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Neue Rezepte:

 

Hier und auf http://de.veganwiki.org veröffentliche ich ab und zu neue Rezepte. Gerne könnt Ihr Euch hier auch meinen Rezeptenewsletter  bestellen.

 

 

Rezepte

 

 

 

 

 

 

geröstetes Brot mit Seidentofu

Zutaten:

-Brot, ich mag dazu Weissbrot, z.B. Parisette oder kleine Semmeln, es geht aber auch mit vielen anderen Broten, auch mit leicht angetrocknetem Brot, da es beim Aufbacken wieder auffrischt

-gutes Olivenöl

-frische Basilikumblätter

-Seidentofu, der ganz weiche, zarte Tofu, der aber noch eine leicht kompakte Konsistenz aufweist

-Salz und Pfeffer und für die, dies schärfer mögen, noch Cayennepfeffer

Zubereitung:

Das Brot in nicht zu grosse Scheiben schneiden und im Ofen auf dem Rost auf dem zweitobersten Einschub bei 300° auf "Grill" einseitig goldbraun rösten. Achtung, das geht rasch. Dann die Scheiben herausnehmen, mit Olivenöl beträufeln, mit einem, zwei Blättern Basilikum belegen, darauf mit einem Teelöffel Seidentofu geben und mit Salz und Pfeffer, und nach Belieben noch einem feinen Chilipulver, z.B. Cayennepfeffer, abschmecken und warm geniessen.

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Kokosmilchsuppe mit (Shitake)pilzen für 2 bis 3 Personen

Zutaten:

-Reichlich frische oder trockene Pilze (z.B. Shitake, Judasohren, Champignons, etc. wohl nicht alle Pilze eignen sich, ich kann mir die Suppe z.B. mit Steinpilzen nicht so gut vorstellen.)

-Dreiviertelliter Liter Kokosmilch

-und gleiche Menge frisches Wasser (sind die Pilze getrocknet, muss man während dem Kochen evtl. etwas Flüssigkeit nachgeben)

-Etwas Kokosfett

-Ingwer, wenn möglich frisch, in dünne Scheiben geschnitten. Getrocknet: etwas Pulver oder ein paar Stücklein. Die Suppe darf schon eine deutliche Note von Ingwer aufweisen.

-Zitronengras (oder am Schluss Limetten- oder Zitronensaft dazugeben) Gewürze, wie Sternanis (ganz wenig, ein, zwei Zacken auf anderthalb Liter Flüssigkeit), zwei, drei Wachholderbeeren, evtl. wenig frischer Lavendel, zwei, drei Lorbeerblätter, einfach Gewürze mit einer Frische, mit erfrischenden, ätherischen Ölen, ich könnte mir auch etwas Pfefferminz oder Melisse darin vorstellen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht einfach nicht allzu viel von allzu vielem. Es soll ja auch der Kokosgeschmack der Kokosmilch noch spürbar bleiben.

-Etwas schwarzer Pfeffer

-gehackte frische oder zerbröselte getrocknete Chilies nach Geschmack. Es gibt ja eine grosse Auswahl an Chilisorten, da kann man variieren. Abwechseln mit Cayennepfeffer, Piri-Piri, etwas ganz Delikates, doch schwierig zu erhalten, ist ungarischer Kirschpaprika (auch eigentlich ein Chili).

-Mit Gemüsebouillon oder / und Salz abschmecken (ich nehme etwas Gemüsebouillon und etwas Salz, die Suppe sollte ja nicht gerade wie eine Gemüsesuppe schmecken, doch etwas Bouillon rundet das Bouquet ab).

Zubereitung:

Sind die Pilze getrocknet, kann man alles zusammen in die Pfanne geben (auch einen Teelöffel Kokosfett (Fett unterstützt den Geschmack aller Speisen, da es viele Aromastoffe erst zur Geltung bringt, auch können diese Stoffe z.T. nur übers Fett, wie Vitamine, vom Körper aufgenommen werden). Es braucht nichts angebraten zu werden. Das Zitronengras waschen und der Länge nach halbieren. Die Suppe mindestens eine Stunde auf mittlerem Feuer kochen (und wie gesagt, die Flüssigkeit kontrollieren und evtl. etwas Wasser nachgiessen), damit die Pilze sich schön vollsaugen und schön zart werden. Ich habe schon gehört, dass Pilze erst am Schluss mit Pfeffer und Salz (und die Bouillon enthält ja auch Salz) abgeschmeckt werden sollen, da sie sonst zäh würden. Mit getrockneten Pilzen habe ich diese Erfahrung nicht gemacht, vielleicht ist mit frischen Pilzen Vorsicht geboten, ich denke aber, dass es sich dabei nur um Nuancen handelt.

Das Rezept mit frischen Pilzen sieht so aus: Ich würde die Suppe ohne die Pilze eine Dreiviertelstunde zugedeckt auf kleinem bis mittlerem Feuer kochen lassen, damit die Gewürze all ihr Aroma an die Flüssigkeit abgeben. Dann die gereinigten und in mundgerechte Stücke geschnittenen Shitakepilze in etwas Kokosfett in einer Bratpfanne kurz (Champignons etwas länger) anbraten und (frische Judasohren habe ich noch nie gesehen, die würde man aber wohl nicht anbraten, sondern einfach so ...) ...zur Suppe geben.

Ist kein Zitronengras zur Hand, kann man am Schluss den Saft einer Limette oder Zitrone dazugeben. Auch dieses Aroma darf deutlich erkennbar sein.

Servieren und en Guete

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Fitnessteller

Zutaten

-frische Pilze, z.B. Champignons, Eierschwämme, Austernpilze (Pleurotus), Shitake (diese ohne Knoblauch) oder andere, geputzt, ganz oder geschnitten.

-Salz und Pfeffer; eine, zwei gepresste Knoblauchzehen oder etwas getrocknetes Knoblauchpulver, vielleicht etwas Chilipulver

-Salat, z.B. Rucola, Nüsslisalat (Feldsalat), Eisbergsalat oder Dein sonstiger Liebelingssalat.

-einfache Salatsauce, z.B. etwas Essig oder Zitronensaft und Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung

Den Salat rüsten und waschen und in der Zeit, wo wir die Pilze zubereiten, abtropfen lassen. Die Pilze mit einem guten Öl, z.B. Oliven-, oder Fett, z.B. Kokos-, in einer Bratpfanne oder Grillpfanne gut anbraten. Gegen Schluss abschmecken mit Salz und Pfeffer, den Knoblauch (ausser bei Shitake) dazugeben und etwas untermischen. Bis der Knoblauch leicht angebräunt ist weiterbraten. Vom Herd nehmen. Den Salat auf einem Teller anrichten. Rucola ist z.B. so aromatisch, dass etwas Salz und Pfeffer und Essig oder Zitronensaft und Öl als Sauce völlig reichen. Das gilt auch für Feldsalat. Da die Pilze schon würzig daherkommen, reicht auch für andere Salate eine solche einfache Sauce. Die warmen Pilze darübergeben und geniessen.

Alternative zu den Pilzen: Der Tofu lecker, scharf und würzig

Ernährungswissenschaftliche Bemerkung (nach meinem Laienwissen): Man mag sich fragen, warum, obwohl ich diese Speise Fitnessteller nenne, soviel Öl darin vorkommt. Dies widerspricht aber z.B. der Trennkost nicht. Und ich habe schon wiederholt gehört, dass diese Diät funktionieren soll.

Diese Speise (mit Pilzen, nicht mit Tofu, dieser enthält sehr wohl viel Eiweiss) enthält fast keine Kohlenhydrate und auch kein Eiweiss. Man kann also sogar noch Brot dazu essen. Zwei weitere Gründe für Öl oder Fett an praktisch allen Speisen, und sei es nur ganz wenig, sind folgende:

-Fett unterstützt den Geschmack aller Speisen, da es viele Aromastoffe erst zur Geltung bringt.

-auch können diese Stoffe und Vitamine, z.T. nur übers Fett, vom Körper aufgenommen werden.

 

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Sushi vegan

Ich mochte mal Fisch und Meeresfrüchte sehr gut, mit veganem Sushi habe ich heute noch tierfreundlich den Geschmack vom Meer. Sushirezepte mit den Zutaten (und Zutatenideen) findet man auf Super-Sushi.de. Ich habe von dort bisher nur Hoso Maki gemacht, natürlich ohne Frischkäse. Die Zutaten erhält man im Asienladen. Da ich nicht weiss, ob der Reisessig im Reisrezept vegan ist, empfehle ich einen veganen Essig, z.B. den von Rapunzel (z.B. den weissen Balsamico), s. Essig, zu nehmen und zur Hälfte mit Wasser verdünnen und eventuell vorsichtig die Gewürzmischung etwas süsser zu machen, denn der Sushiessig ist ziemlich süss und mild. Mir scheint aber das Sushirezept schon süss genug.

Ein Geheimtipp zum Süssen der Gewürzmischung: Statt Zucker nehme man Ahornsirup. Zwar nicht ganz jedermanns Geschmack, doch ich liebs. Und in meinen bisher besten Sushis hatte ich noch eine Prise Ingwerpulver hinzugefügt.

Nun kommen die veganen Ideen: Statt Fisch und Meeresfrüchten nehme ich z.B. Peperonistreifen, Peperoncinis und Chilies in allen Farben, Avocados, Karotten, und Früchte: Mangostreifen, Datteln. Ich schneide nicht zu dicke Streifen und kombiniere immer zwei Streifen fast beliebig (auch nach Farben), auch süss und Gemüse und scharf. Äpfel, Aprikose, Kiwi, Ananas, Rettich, Radieschen, Salatgurken und tausend andere herrliche Dinge kann man sicher auch noch probieren. Auf super-sushi.de findet man noch ein Rezept für Shitakepilze.

Dazu gehören Sojasauce, Wasabi, und eingelegter Ingwer.

itadaki-masu!

 

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Bratkartoffeln, reichhaltig

 

 

Zutaten

-festkochende Kartoffeln

-viel gehackte Zwiebel

-gut gehackten Knoblauch

-reichlich Rosmarin, wenn möglich frisch, die Nadeln vom Zweig gelöst

-ein schmackhaftes Öl, ich mag auch hier sehr gutes Olivenöl

-Salz und Pfeffer

-nach Belieben etwas Scharfes, z.B. frische Peperoncini(s), oder frische oder getrocknete Chilies

 

Zubereitung

Die gewaschenen Kartoffeln in Scheiben schneiden und falls sie grösser sind, in mundgerechte Stücke halbieren oder vierteln. Bei Kartoffeln mit zarter Schale ist schälen nicht nötig. In reichlich Öl gut anbraten und heiss, aber nicht auf höchstem Feuer, zugedeckt weiterbraten. Ab und zu wenden, damit sie nicht anbrennen. Nach einiger Zeit mit einer Gabel ab und zu kontrollieren, ob sie schon lind sind. Sind sie essbar, erst die gehackte Zwiebel und evtl. das Scharfe zufügen und wieder bei hoher Hitze anbraten. Dann den Knoblauch und den Rosmarin untermischen und kurz weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

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Spinatsalat

 

Mit rohen ganzen Spinatblättern lässt sich ein wunderbarer Salat herstellen.

Zutaten

-frische, rohe Spinatblätter, gewaschen

-für die Sauce, als Beispiel:

-auf 4 EL Olivenöl

-2 EL Essig, z.B. Rapunzel weisser Balsamico

-ein EL grobkörniger Senf

-eine gehackte Zwiebel

-Salz

-Pfeffer

-etwas Kräuter, z.B. Origano, Thymian, oder italienische Kräutermischung

-eine Prise Zucker

Zubereitung

Die Salatsauce in einer Schüssel mit einer Gabel oder einem Schwingbesen gut untereinanderrühren, gerade vor dem Servieren den gewaschenen Salat dazugeben und die Sauce daruntermischen. Radieschen oder Karotten geben noch einen optischen Reiz, zusätzlich zum geschmacklichen.

 

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Süsser Zopf oder Drei-Anarchisten-Kuchen (der König ging vergessen)

Zutaten

-auf 500 gr. Zopfmehl

-80 gr. zerlassenes Kokosfett

-50 gr. (brauner) Zucker, davon auch ein bis drei Beutel Vanillezucker möglich (oder auch das Mark von einem Vanillestängel)

-ein Spritzer Zitronensaft 20 gr. frische Hefe (ein halber Würfel) oder ein Beutel Trockenhefe.

-Eine Prise Salz Etwas Zuckerwasser (Ein EL brauner Zucker und einen EL warmes Wasser) in einer Schale anrühren

-für den Drei-Anarchisten-Kuchen noch Sultaninen (natürlich auch für den Zopf möglich)

-soll es ein Dreikönigskuchen werden, muss noch etwas für den König gefunden, so soll z.B. früher eine Einweichbohne gebraucht worden sein, also z.B. eine getrocknete Borlotti- oder Kidneybohne

Zubereitung

Das Mehl in eine grosse Schüssel geben. Mit Trockenhefe: Das Salz, den Zucker (und evtl. Vanillemark), und die Trockenhefe gut unter das Mehl mischen. Dann das zerlassene Fett (nicht zu warm), den Zitronensaft dazugeben und etwas lauwarmes (in der Pfanne erwärmt, nicht vom Boiler) Wasser dazugeben. Nun schluckweise warmes Wasser, Menge nach Gefühl, untermischen und das ganze mit den Händen zu einem Teig kneten. Mit frischer Hefe geben wir diese zerbröselt mit etwas warmem Wasser in eine Kuhle im Mehl zusammen mit dem Zucker und Salz und lassen dies ein paar Minuten stehen, bis sich die Hefe verflüssigt hat. Dann weiter wie oben, alles mit lauwarmem Wasser zu einem Teig mischen. Der Teig sollte kompakt sein, nicht zu trocken zwar, aber auch nicht mehr klebrig. Der Trick bei jedem gewöhnlichen Hefeteig besteht darin, diesen genügend lange gut zu kneten. Nach ca. 10 Minuten wird er nämlich homogen und geschmeidig. Der geübte Koch nimmt die Veränderung wahr. Nun geben wir auf den Boden der Schüssel etwas Mehl und legen den Teig darin. Die Schüssel muss mindestens noch einmal so hoch sein wie der Teig. Die Schüssel decken wir mit einem feuchten Küchentuch ab und stellen sie in den auf 40 bis 50 ° C gewärmten Ofen, wo er etwa eine Stunde aufgehen soll. Danach kommt er etwa 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank. So fällt er nicht gleich in sich zusammen, wenn wir das Tuch wegnehmen. Nun können wir Zöpfe oder süsse Brötchen formen (Im Internet findet man sicher Anleitung zu Zopfflechten, falls nötig) und auf ein Blech legen. Nun mit dem Zuckerwasser bepinseln und bei ca. 200 bis 220 ° C in den Ofen schieben und je nach Grösse des Gebäcks ca. 20 bis 35 Minuten goldbraun backen. Ein paar Minuten vor Schluss noch einmal mit dem Zuckerwasser bepinseln. Vorsicht, die Hände nicht verbrennen. Test: von unten auf das Gebäck klopfen (mit der einen, geschützten Hand halten, z.B. mit einem sauberen Topflappen, kehren und mit einem Finger der anderen Hand klopfen) wenn es hohl klingt, ist es durchgebacken. mindestens so gut wie Butterzopf!

 

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Griessdessert

Zutaten

-Mais- oder Weizengriess, fein oder grob, je nach Belieben, auch schnellkochend

-Soja-, Reis- oder Getreidedrink, z.B. auch die von Soyana, auch mit Aroma

-Weinbeeren hell oder dunkel, oder Sultaninen

-vielleicht auch Nüsse, z.B. Pinienkerne oder Cashewnüsse

-Zucker oder Vanillezucker

-oder statt Vanillezucker: Vanillearoma oder der Länge nach aufgeschlitzten Vanillestängel mitkochen

-Kardamomen oder Zimt gemahlen

-eine Messerspitze Salz

-ein TL Kokosfett

dazu passt ein Kompott oder warme Beeren oder mit Untermischen von einem Sojadessert oder einer Sojacreme kann man die Speise etwas cremiger machen.

Zubereitung

Die Flüssigkeit nach Mengenangaben auf dem Paket zusammen mit dem Zucker, den Nüssen, den Weinbeeren, dem Kokosfett und den Aromen und Salz in einer Pfanne aufkochen. Dann das Griess dazugeben und ab und zu rühren. Die Dauer nach den Angaben auf dem Paket richten. Am Schluss vielleicht noch etwas Flüssigkeit nachleeren, das Griess sollte nicht zu trocken werden. Warm mit Kompott oder Beeren geniessen oder das kalte Sojadessert unter die warme (nicht mehr heisse) Speise geben. Auch kalt noch ein Genuss.

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Müslichüechli (warme "Mäuschenküchlein", kein Müsli)

Zutaten

-viel frische Salbeiblätter mit Stielen

-Pflanzenöl oder Kokosfett

für den Teig („Bierteig“)

-50 g Weissmehl

-gut 1 dl Bier, Weisswein od. Apfelsaft

-1/2 TL Salz

-weisser Pfeffer

-eine Prise Zucker

-1/4 TL Natron

 

 

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig in ein Schüsselchen geben und mit dem Schwingbesen zu einem sämigen Teig rühren. Flüssigkeit etwa wie bei einem Crêpeteig. Eine halbe bis ein ganze Stunde ruhen lassen.

Die trockenen Blätter an den Stielen halten und in den Ausbackteig tauchen und langsam ins heisse Fett geben und goldbraun ausbacken, mit einer Gabel vorsichtig aus dem heissen Öl nehmen und auf ein sauberes Küchenpapier legen. Warm geniessen. Ein wirklich feines altes Zürcher Rezept, ganz einfach auch mit Natron statt Eiern zuzubereiten.

Darum heissen sie Müslichüechli

 

 

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Öpfelchüechli mit Zimt und Zucker

Zutaten

-Äpfel

-Mehl

für den Teig („Bierteig“)

-100 g Weissmehl

-gut 2 dl Bier, Weisswein od. Apfelsaft

-1 Prise Salz

-eine Prise Zucker

-1/2 TL Natron

-Zucker (evtl. Vanillezucker) und Zimt  

 

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig in ein Schüsselchen geben und mit dem Schwingbesen zu einem sämigen Teig rühren. Flüssigkeit etwa wie bei einem Crêpesteig. Eine halbe bis ein ganze Stunde ruhen lassen.

Die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, ohne das Bütschgi (Kerngehäuse).

die Apfelscheiben erst im Mehl wenden, dann in den Teig tauchen und in einem heissen Kokosfett oder geschmacksneutralen Pflanzenöl fritieren, bis sie goldbraun werden. Zucker und Zimt vermischen und die gebackenen Apfelküchlein darin wenden und servieren. Vorsicht heiss, warm geniessen. Kann z.B. auch mit einer gesüssten Peacecream von Soyana gereicht werden.

Ein wirklich feines altes Rezept, ganz einfach auch mit Natron statt Eiern zuzubereiten.

 

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einfacher Gemüsekuchen

vorher

ein einfaches, aber schmackhaftes Gericht, als Aperitifgebäck, Snack oder Hauptspeise.

Zutaten

  • veganer Kuchenteig (in der CH z.B. im Coop mit dem grünen „V“. Ein Rezept für Kuchenteig zum selber machen werde ich nachliefern)
  • 3 bis 4 verschiedene frische Gemüse und Pilze nach Belieben z.B. Auberginen, Blumenkohl, Peperoni, Peperoncini, Broccoli, Zucchetti, Zwiebelringe, Champignons, etc. etc.
  • eine gepresste Knoblauchzehe in Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
  • Origano
  • Paprika oder Cayennepfeffer

 

Zubereitung

Den Ofen auf 220° vorheizen. Den ausgewallten Teig mit der Gabel einstechen. Mit dem gewaschenen und in kleine Stücke oder dünne Scheiben geschnittenen Gemüse belegen. Den Belag mit dem Knoblauch- Olivenöl einpinseln. Mit gut Pfeffer, Salz und Oregano würzen. Paprika und/oder Cayennepfeffer noch dazugeben und in den heissen Ofen schieben bis der Teig eine schöne goldfarbene Färbung angenommen hat und warm geniessen.

nachher

 

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Gebrannte Mandeln
 

Zutaten

  • auf 200 gr ungeschälte Mandeln
  • 200 gr. brauner (aber nicht der ganz dunkle, z.B. Mascobado, mit dem geht es leider nicht) Zucker
  • 0,8 dl frisches, kaltes Wasser
  • ein EL Rosenwasser (aus dem asiatischen Geschäft oder der Drogerie/Apotheke)
  • ein halber bis ganzer gestrichener TL Zimt oder Kardamomen gemahlen.


 

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf die Mandeln in eine Pfanne (praktisch ist eine mit ca. 2 Liter Fassungsvermögen) geben und auf hohem Feuer aufkochen. Das Zuckerwasser beginnt zu schäumen. Nun die Mandeln beifügen und ständig gut rühren. Dafür empfiehlt sich eine Lochkelle (hölzerner Kochlöffel mit Loch). Den Dampfabzug einschalten, damit das verdampfende Wasser besser aus der Küche entweicht. Mit viel Geduld rühren. Irgendwann beginnt die Mischung dickflüssiger zu werden und recht zu schäumen. Dann schäumt alle Flüssigkeit auf und trocknet aus. Nie aufhören, zu rühren! Nun die Hitze leicht zurücknehmen und den getrockneten, bröseligen Zucker wieder etwas anschmelzen lassen. Ich empfehle, ihn nicht wieder ganz zu schmelzen, da sonst die Mandeln klumpen und mühsam zu trennen sind. Wenn sie nach Wunsch ausschauen, auf einem mit Backtrennpapier belegten Blech verteilen und evtl. mit Gabeln auseinanderteilen.

Warm genossen schmecken sie am besten.

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Chow Mein, chinesische Nudeln mit Gemüse

 

Zutaten

  • Mie Nudeln (ohne Eier, nur aus Weizen und Salz), dünne Nudeln aus dem Gestell mit asiatischen Spezialitäten, 250 gr für ein bis zwei Personen

  • evtl. 1 bis 2 Sorten frische oder eingeweichte Pilze, z.B. Judasohren, Herbsttrompeten, Champignons, Shitake, etc.

  • 3 bis 5 verschiedene Gemüse nach Belieben, z.B. (Frühlings)Zwiebel(n), Peperoni, Karotte, Zucchetti, Peperoncini, Lauch, etc.

  • pflanzliches Öl oder Fett

  • Sojasauce

  • Pfeffer

  • nach Belieben etwas Scharfes wie Cayennepfeffer oder Crushed Chilies, falls keine Peperoncinis zur Hand sind.

 

Zubereitung

allenfalls getrocknete Pilze einweichen. Wenn die Pilze bereit sind, frisches, leicht gesalzenes Wasser für die Nudeln aufsetzen. Bis das Wasser kocht, die Pilze und das Gemüse waschen, falls nötig rüsten und ziemlich fein hacken. Kurz bevor das Wasser siedet, eine Bratpfanne mit einem guten pflanzlichen Öl oder Fett erhitzen und etwa wenn das Wasser kocht, die Pilze und das Gemüse miteinander andünsten. Die Nudeln ins Wasser geben und nach 3 bis 4 Minuten das Wasser abgiessen und zum Rest geben. Mit Pfeffer, evtl. Chilies, und Sojasauce (ich brauche kein weiteres Salz mehr) abschmecken.

 

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Peperonis und Peperoncinis gehackt und gebraten,

 

ein unspektakuläres, einfaches Studentenrezept und doch schmackhaft und schön anzuschauen.

Verschiedene Peperonis und Peperoncinis (mindestens vier, fünf Sorten) mit verschiedenen (hellgrün, dunkelgrün, rot, orange, evtl. gelb) Farben und von unterschiedlicher Schärfe aus dem mediterranen oder asiatischen oder dem Spezialitäten- Geschäft kaufen. Die Menge abschätzen. Die ganz süssen Peperonis wie unsere grossen gelben oder roten passen hier meiner Meinung nicht ganz rein, ich ziehe eher die etwas neutraleren und leicht bitteren vor wie Ceceis und andere, eben auch scharfe.

Alles waschen.

Die dünnen Gemüse in Ringe schneiden und die grösseren in kleine Würfel oder Streifen. Die Kerne entfernen. Nun in einem feinen Olivenöl kurz knackig anbraten, bis sie schön heiss sind.
Nun als Beilage oder für Studenten und Singles als Hauptspeise z.B. mit etwas Brot oder Reis geniessen. Muss wohl noch mit etwas Salz abgeschmeckt werden.

Bei dieser farbenfrohen Speise freut sich das Auge mit. Auch die unterschiedliche Schärfe der einzelnen Peperonis ist ein lustige Esserfahrung.

 

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