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Vortrag "Vegetarismus, warum?",

 

 

Bemerkung: Ich habe den Vortrag mehr oder weniger so online geschaltet, wie ich ihn abgelesen habe. Spontane Einwürfe beim Vorlesen sind nicht dokumentiert. Änderungen und Erweiterungen neueren Datums färbe ich blau ein, Zitate sind dunkelgrün. Möchtet Ihr den Vortrag lesen, so empfiehlt es sich, ihn erst auszudrucken, so ermüden die Augen weniger. Auf meine Website zurück kommt Ihr mit dem "zurück"- Button in Eurem Browser oder hier: www.ttobias.ch

 

***GESPRÄCH***

(keine "Behandlung" oder "Therapie")

Ich biete Beratungen für Menschen, die Vegetarier / Veganer werden wollen, aber noch irgendwelche Widerstände oder Probleme damit haben. Zeige Visionen von Friede und Gesundheit und probiere Dir zu helfen, Knöpfe zu lösen und evtl. auch Hoffnung zu schöpfen. Was nicht geht, ist, Deine Probleme bei mir abzuladen, ohne dass Du Bereitschaft zeigst, Dich auf diesen Weg des Nichttötens und Nichtverletzens einzulassen, da ich tatsächlich der festen Überzeugung bin, dass Gesundheit und Friede, und Fleischkonsum auf lange Sicht unvereinbar sind. Ich erwarte Entschädigung nach Einkommen und Vermögen, also einen Sozialtarif. Also mindestens das, was Du auf die Stunde netto verdienst. Jedermann willkommen, auch bei finanziellen Schwierigkeiten, die Sache ist wichtiger als das Materielle. Ich freue mich auch über ein herzliches Dankeschön oder Naturalien. Vertrauen Ehrensache.

nur per Mail möglich auf kontakt(at)ttobias.ch.

 

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Vegetarismus, warum?

© Tobias Lienhard, CH - Rümlang

Kurze Einführung

Für die einen von Euch mag das nahrhaft sein, was Euch hier auftische, je nachdem wie man sich mit dem Thema schon auseinandergesetzt hat. Unter Umständen treffen etwas viele neue Gedanken auf Euch. Gedanken, die ich in den letzten 10 Jahren als Vegetarier gedacht und zusammengetragen habe. Ich hoffe, etwas zu Eurem geistigen Fortkommen auf einem vielleicht noch wenig erforschten, aber deswegen nicht unwichtigen Gebiet beitragen zu können. Sollten diese Gedanken für jemanden zuviel werden, z. B. ein schlechtes Gewissen auslösen, fühlen Sie sich frei, den Raum zu verlassen, es ist aber keineswegs meine Absicht Schuldgefühle zu erzeugen oder Vorwürfe zu machen, ich möchte Euch nur ein paar Dinge ins Bewusstsein aufsteigen lassen. Bei Fragen zum Verständnis meldet Euch bitte gleich, diskutieren können wir dann am Schluss.

(neueste Ergänzungen in dieser Farbe)

 

Inhalt

  • Fleisch und Gewalt
  • Fleisch und Krankheit
  • Tier und Seele
  • Mensch und Tier, Psychologie und Glaubensstrukturen. Wie rechtfertigen wir das Töten von Tieren?
  • Fleisch und Karma
  • Was ist mit Huhn?, mit Fisch?, mit Eiern?
  • Tierische Produkte wie Milch, Käse? In diesem Zusammenhang die Würde des Tiers (z.B. als "Nutztier")
  • Das Wesen von Mensch und Tier und das Wesen der Pflanzen
  • Vision vom Frieden, Verweis auf die Geschichte Indiens

 

 

Das erste Kapitel lautet:

 

Fleisch und Gewalt.

 

Wir müssen uns bewusst sein, dass der Genuss von Fleisch immer mit dem Töten von Tieren, von Lebewesen, von Leben verbunden ist.
Nun, das Töten stellt die höchste Form der Gewalt dar. Gewalt kennt viele Stufen und Zwischenstufen bis zum Töten. Angefangen bei einer kleinen verbalen Verletzung, über subtiles Unterdrücken, dann Beleidigen, Mobben, Manipulieren, Beschimpfen, dann vielleicht eine Ohrfeige, also körperliche Gewalt, Bindung, Zwang, Nötigung, dann seelische und körperliche Folter, hin zum Quälen, schlagen, Knochen brechen, zum Krüppel schlagen und schliesslich das Töten. Ich will hier Gewalt nicht zelebrieren, verschliessen wir aber nicht die Augen vor den Tatsachen, dass wir uns mit Fleisch in stärkster Form an einem Lebewesen, am Leben vergehen. Seien wir uns im klaren, welche gewalttätigen Energien wir damit auf der Erde aufspeichern und wundern wir uns nicht, wenn davon ein Teil auch uns erwischt, in welchem Grad auch immer.
Noch zum Thema Gewalt: wir alle kennen die strukturelle Gewalt in unserer Gesellschaft, die gesellschaftlichen Zwänge, denen wir praktisch täglich seit klein auf ausgesetzt sind. Schulzwang, Ausbildung, Militär, Ausbeutung von Mensch und Tier. Und wer sich nicht an die Regeln hält macht Bekanntschaft mit Bussen, Rechtssystem, Heimen, Massnahmen, Gefängnis oder Psychiatrie. Das ist in dem Masse nur in einer gewalttätigen Gesellschaft möglich. Gewiss, eine friedfertige vegetarische Gesellschaft hätte auch ihre Strukturen, nur denke ich, der Umgang untereinander könnte viel lockerer gestaltet werden. Es gäbe viel mehr Platz für einen gegenseitigen liebevollen Umgang. Die geistige Welt drückt sich ja in der physischen aus.

 

 

Das nächste Kapitel habe ich

Fleisch und Krankheit

getauft

 

Die "Menschheit" als Ganzes stellt ja neben der individuellen auch in der Gesamtheit eine geistige, seelische Grösse, Einheit dar. So postuliere ich, dass es auch eine "Rinderheit", eine "Schweineheit" etc. etc. gibt.
Die meisten - wenn nicht alle - hier, glauben ja, dass die Existenz mit dem Tod nicht einfach vorbei ist.
Denken wir nur einmal daran, dass der Körper mit dem Tod nicht vergeht, nein, er baut sich ja einfach in die Erde ein, so kann man sich entsprechend vorstellen, dass es mit dem Geist auch nicht vorbei ist: Geist ist Energie und von der Physik her kennen wir ja den Energieerhaltungssatz. Wie lange die Seele hingegen ihre Individualität behält, darüber wage ich keine Aussage, denken wir aber nur an eine wichtige Seele wie den Dalai Lama, der hat ja nur schon als solcher 13 Inkarnationen hinter sich und davor sich sicher viele Leben in diese Position entwickeln müssen.
Ob nun Tiere auch eine individuelle Seele haben, das will ich später zu zeigen versuchen, nehmen wir es einfach einmal so an, - den meisten wird das nicht schwer fallen,- so dürfen wir annehmen, dass die "Rinderheit" und "Schweineheit" individuell und im Kollektiv diesen gewaltsamen Tod nicht einfach so hinnehmen. Können wir uns vielleicht so Unglück, Krankheit, Mobbing, Stress etc. als Steigerung im Kollektiv Krieg oder Terror in unserem Leben erklären? Wenn wir aufwachen und bemerken, was wir hier eigentlich tun, dann können wir es erahnen.
Ein grundlegend gewalttätiges Potential tragen die meisten Menschen, viele unbewusst, mit sich herum (davon später mehr), so dass wir uns selbst auch manches Hindernis in den Weg legen, wir also auch am Leid unserer Mitmenschen, - nicht nur der Tiere - oft beteiligt sind. Fleischessende Menschen brauchen das ja, sie müssen im Training bleiben gegen die Tierwelten. So wird das Leben zum ständigen Kampf.
Dürfen wir aber annehmen, wenn wir uns so an der Natur, und an der, wohlverstanden, beseelten, Tierwelt vergehen, dass sich das nicht rächt? Warum sind so viele Menschen krank, brauchen so viele Medikamente, warum herrschen vielerorts Krieg und Auseinandersetzung bis in die Familien hinein, bis zum Unfrieden in uns selbst? Wo liegt die Ursache? die Ursache, das weiss ich auch nicht, aber es hängt alles zusammen und ich glaube, wir können diesen Teufelskreis durchbrechen.
Jetzt kommt das berühmte Zitat Tolstois: "Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben". Je länger wir vegetarisch leben, werden uns diese Zusammenhänge bewusst, das sind oft ganze Quantensprünge, die das Bewusstsein macht, so kleine Erweckungen. Vieles was uns widersprüchlich erscheint, löst sich auf, und Klarheit über so manches entsteht.
So ein Widerspruch kann sein: wie kann es sein, dass ich so leide, wenn ich doch so ein guter Mensch bin, ich helfe doch, wo ich kann. Ja wieviel Leid füge ich denn anderen Wesen, Lebewesen im gleichen Atemzug zu? Mehr als ein Lebewesen bin ich ja auch nicht, ob intelligenter oder nicht!?? Wenn wir nun schon erahnen, was wir in unserem Leben alles ausblenden, alles unter den Tisch wischen, sind wir dann wirklich soviel "intelligenter"?
Der Umkehrschluss liegt ja auch schon nahe, dass das Leben auch der Tiere mit dem Tod nicht vorbei ist, wenn wir das Leid auf der Welt sehen und spüren.
Wie können wir annehmen , wir könnten ohne Leid oder mit viel weniger Leid leben, wenn wir täglich anderen Wesen so Leid bereiten?!
Wieso werden nicht alle Menschen krank, die Fleisch essen? Es erwischt immer das schwächste Glied in der Kette. Aber können wir immer stark genug sein, alle Folgen unseres Tuns von uns fernzuhalten? Wer ist immun gegen jegliche Krankheit und immer unverwundbar? Wer gibt uns eine Garantie? (Ich gebe Ihnen zwar auch keine, wenn Sie auf Fleisch verzichten, es gibt ja noch andere Faktoren, die unsere Gesundheit beeinflussen!) Unwissen schützt auch im Geistigen nicht vor Strafe, nicht weil Gott uns straft, nein, weil sie logische Folge unserer Handlungen ist.
Es wird schwierig für Sie, wenn Sie eine Zeit lang vegetarisch leben und durch (wieder-)gewonnene Kraft helfend tätig sind und sie sehen, wie die Menschen diesen Bereich stur verdrängen, nicht auf sie hören wollen und doch rennen sie immer wieder ins Elend.
Darf man da überhaupt noch helfen, anders als aufklärend, greift man nicht in einen natürlichen Prozess ein. Denn Leid will uns etwas zeigen, nämlich dass etwas nicht stimmt! Wieder ganz einfach die Rechnung!
Die original Ayurveda-Ärzte, die streng an der Tradition festhalten, bestehen übrigens auf einer vegetarischen Lebensweise - neben Verzicht auf Alkohol, Tabak und anderen Drogen - denn sie sind nicht bereit, mit Menschen zu arbeiten, die sich nach und während der Behandlung wieder an ihrer Gesundheit vergehen.
Nehmt diese Dinge, die ich Euch hier erzähle aber nur an, wenn Ihr das verstehen könnt, oder die Erfahrung macht, nehmt es nicht als Suggestion, als self-fulfilling prophecies, ich will nicht an Eurem Leid Schuld sein, falls Ihr weiterhin Fleisch esst. Aber genau darum halte ich Euch diesen Vortrag, weil ich Euch Leid, wie z.B. meines ersparen möchte. Man kann ja auch von anderen lernen, ohne dass man dieselben Fehler machen muss, durch Einfühlen, das würde dann schon von Weisheit zeugen.
Andrerseits geht es mir bei diesem Vortrag besonders darum, Leben zu retten, denn ich werte das Leben des Tieres nicht geringer als das des Menschen. Nehmen wir uns nämlich nicht zu wichtig? Gott lebt in jedem Geschöpf, ohne göttlichen Funken gibt es kein Leben. Wir sind alle eins und wir töten und essen eigentlich uns selbst.
Fast alle Tiere haben Augen, ausser vielleicht ein paar Meerestiere, und andere Sinnesorgane. Ist es nicht das Recht oder zumindest der legitime Wunsch eines jeden Tieres, wie der unsrige, wenn wir gesund sind, den Lebensfilm bis zu Ende zu sehen und zwar in full sensurround? Die oben ausgenommenen Meerestiere empfinden vielleicht aber Schmerz, sind also auch mit Sinnen ausgestattet.
Ich habe nun schon ein paar Aussagen zum Thema Fleisch und Gesundheit im Vortrag gemacht. So nach dem Motto Leid erzeugt Leid. Ich möchte dazu nur noch anmerken, dass man nach einiger Zeit als Vegetarier in diesem Zusammenhang hellfühlig werden kann. Man sieht die "fleischigen" Menschen, die schwer gehen, von der Schwerkraft in den Boden gezogen werden, von denen man spürt, dass sie krank sind, man spürt die Zusammenhänge, ohne dass man es vielleicht genau erklären kann. Das kann einem auch bei jedem anderen kranken Menschen passieren. Auch bei psychischen Krankheiten. Das war ja für mich der Anlass, meine Lebensweise umzustellen.
Ich behaupte mit ganzer Überzeugung, dass seelische Gewalt, die wir vielleicht noch erleben müssen, klar zusammenhängt mit der Gewalt, die wir, auch auf physischer Ebene, selber ausüben oder auch ausüben lassen. Das kann man nach einiger Zeit vegetarischer Ernährungsweise so wahrnehmen.
Die Energie der Gewalt bleibt erhalten, und ihre Qualität ändert sich nicht. Auch wenn man sie transformieren könnte, was wohl ein verbotenes, gefährliches Spiel wäre, dürfen wir erwarten, dass uns die "toten" Tierseelen verzeihen? Was wir dürfen, ist unsere Gewaltbereitschaft in friedliche Energien transformieren! Aber dann dürfen wir kein Fleisch mehr essen. Wenn wir vegetarisch leben, müssen wir das sogar, denn wir können ja unsere Aggressivität nicht weiter ausleben.
Zum Thema Gesundheit gehört auch die Feststellung, dass der Körpergeruch und der Geruch der Ausscheidungen durch eine vegetarische Lebensweise um ein vielfaches angenehmer werden. Das gilt hoffentlich schon als Beweis für meine Darlegungen für die Körperfetischisten unter Ihnen.
Auf der stofflichen Ebene seien die Hormone, Antibiotika und andere Zusätze nebenbei erwähnt, mit denen die Tiere behandelt werden, und die man mitisst, etwas, das wir auch immer wieder verdrängen und von dem wir noch zuwenig wissen, was die Risiken für unsere Gesundheit sind.

 

Das dritte Kapitel ist mit

Tiere und Seele, Bewusstsein

überschrieben

 

Tiere werden auf dem Bauernhof, im Zirkus, im Zoo, im Versuchslabor in Gefangenschaft gehalten, als hätten sie irgendwelche Verbrechen begangen.
Tiere haben doch auch ein Bewusstsein, es geht mir aber nicht darum, das zu beweisen, das spüren wir, oder eben nicht. Schauen wir einmal den Tieren in die Augen! Bei den geliebten Haustieren wissen wir ja alle, dass sie eine Seele haben, wieso soll das nicht für alle Tiere gelten? Andere Behauptungen sind so die Tricks, die unser Bewusstsein anwendet, diese Verdrängungen, die wir brauchen, um unser Gewissen auszutricksen, wenn wir Tiere quälen oder essen.
Sind wir denn nicht von der gleichen Art, wie die Tiere? Körper, Seele, Geist, ich wage sogar zu behaupten, dass Tiere denken. Folgendes: Dass Tiere eine Sprache haben, das können wir ja nachvollziehen, vielleicht könnt Ihr Euch ja mit Eurem Haustier unterhalten, vielleicht glaubt Ihr den Tierkommunikatoren, dass sie das können, hoffentlich glaubt ihr die Geschichten um Franz von Assisi. Sogar die moderne Ethologie kommt langsam darauf. Vögel haben einen Balzgesang, einen Gesang um das Revier zu verteidigen, einen Ruf, um Rangordnungen auszumarchen, etc., etc., sie können sich also über alle wichtigen Lebenssituationen mit ihresgleichen austauschen, Sprache also!
So auch die Hunde, und Katzenhalter können sogar die Sprache ihrer Katzen verstehen, obwohl die ja meist ganz leise sprechen.
Nun, wenn wir kommunizieren, können wir etwas sagen, ohne zuvor oder zumindest gleichzeitig, die Inhalte zu denken? Nein, und so muss es auch den Tieren ergehen, das scheint ein Naturgesetz zu sein. Sprache ohne Denken ist nicht möglich! Und das Denken ist eine unserer inneren Stimmen, ist ja das womit wir uns noch am ehesten identifizieren ("ich denke, also bin ich", meint Descartes). Ich nehme an, es geht Euch da gleich wie mir, (nicht, dass es vielleicht nicht noch mehr gäbe...)
Es ist ja heutzutage möglich, Computerchips in der Grösse einer Stecknadel herzustellen, die mehr können als die meisten menschlichen Gehirne. Das gebietet mir geradezu, die Ameisen und die anderen kleineren Tiere neu zu betrachten. Ist das nicht unglaublicher Hochmut, mit dem wir uns über diese Geschöpfe erheben, sind sie gar ebenso intelligent wie wir? Oder noch intelligenter? Wir wissen ja auch, dass Ameisenstaaten raffiniert und minutiös organisiert aufgebaut sind. Wie menschliche Lebensformen. Und zwischen Ameise und Mensch befindet sich noch manch anderes intelligentes Geschöpf. (eine These lautet: Ist Intelligenz gar etwas der Existenz innewohnendes?). Nicht versuchen zu beweisen muss ich Euch wohl, dass Tiere Emotionen, Gefühle und Gemüt haben. Machen wir aber den Bezug zu uns und sehen wir einmal, wieviel dass das von unserem Leben ausmacht und schliessen wir daraus auf die Existenzberechtigung von Tieren, denn wieviel Anteil machen doch diese Aspekte dabei aus, wenn wir unsere Existenzberechtigung versuchen zu begründen!

 

Nun kommen wir zum nächsten Kapitel. Es lautet:

Psychologie des "homo carnivorus", Glaubensstrukturen, des Fleischessers.

 

Wir müssen wissen, dass viele unserer Glaubensstrukturen (also unser Weltbild und unser Selbstbild) mit dem Fleischessen verbunden sind.
Betrachten wir einmal alle die Projektionen, die wir in die Tiere machen, schauen wir uns erst mal doch die Meinungen über Tiere an und urteilen dann, ob es Projektionen sind oder Wahrnehmungen. Projektion? Ich denke Sie verstehen, was eine Projektion ist? Sie sehen im anderen, was zu Ihnen gehört. Vom lateinischen proicere, hinauswerfen. "Tiere sind vom Trieb gesteuert" Na gut, das sagt die weibliche Menschheit auch noch über uns Männer. Schauen wir aber mal, wo das auch auf uns zutrifft und nicht nur im sexuellen Bereich. Das kann jeder für sich selbst herausfinden, gehen wir aber etwas tiefer, hat vieles, das wir für vernunftgesteuert oder "höher" motiviert halten, auch triebartigen Charakter. Wille und Trieb, wo sind die Unterschiede, wo die Grenzen, wo verfügt allenfalls ein Tier auch über Willen? Ist das nicht auch so ein Trick des Bewusstseins, zwei Begriffe für das gleiche zu verwenden, um uns von den Tieren abzugrenzen? Sind nicht häufig Existenz- und andere Ängste und Wünsche auf der anderen Seite Motiv für unser Handeln? Menschen sind intelligent, Tiere nicht. So geht die Behauptung.
Haben wir schon angeschaut. Nur noch soviel dazu, ist Krieg "intelligent"?, ist Biotech, Genmanipulation "intelligent"?, ist der Overkill "intelligent"? Ist Rassismus "intelligent"? Sind all die menschlichen Schwächen, wie Neid, Hass, Aggression, Habgier etc. "intelligent"? Dinge, worunter die meisten von uns zeitweise leiden. Sind sie nur uns eigen? Ein paar davon kennen auch die Tiere. Was ich mit vielen dieser Dinge sagen will, die Unterschiede sind nicht so gross zwischen Mensch und Tier, wie die meisten glauben, nicht so gross, würde ich meinen, dass sie ein Töten für einen rein sinnlichen Genuss rechtfertigen würden. Ein paar wenige Prozent der genetischen Anlagen sind anders und damit begründen wir unseren Hochmut. In einem 50stel der Gene ist die ganze Intelligenz, der ganze vermeintliche "Mehrwert"?!
Wir  sind ja keine Tiere, wir sind eine besondere göttliche Spezies, höherstehend als alle Tiere, werden einige bei diesen Gedanken empört ausrufen. Im Stillen hingegen sind wir uns alle einig, dass wir das brutalste, rücksichtsloseste Wesen auf Erden sein können (darum gibt es ja wohl am meisten von uns). Also was nun, das höchste Wesen? das Niederträchtigste? auch Tier (als Raubtier offensichtlich nicht gerade ein edles, verglichen mit dem, was wir uns einbilden, wir seien)? oder noch göttlicher als der Rest der Schöpfung? Widerspruch über  Widerspruch.
Wir sind ja viel intelligenter als die Tiere, wir können ein Handy, ein Auto, einen Fernseher herstellen. Aber ehrlich, die meisten von uns können diese Geräte gerade mal mit Mühe bedienen. Wollen wir alle Analphabeten zum Verspeisen freigeben? Soviel zur Intelligenz und zur Doppelmoral.
Dieselbe Untersuchung wie mit dem Trieb könnt Ihr mit dem Instinkt machen, das überlasse ich Euch. Vorschlag: geht mal auf eine hohe Kirche und schaut auf die Menschen herunter, wie sie instinktiv einander ausweichen, ihren Weg finden, etc. Instinkt und Intuition: Wieder zwei Begriffe für dasselbe? Ich weiss, man muss etwas wagen, um so zu denken.
Der nächste Glaubenssatz behauptet, wir seien höhere Wesen als die Tiere? Na ja, man muss das glauben, um zu rechtfertigen, sie zu essen. Aber begeben wir uns damit nicht eine Stufe unter viele Tiere? In solchen Wertungen ist ja immer eine grosse Willkür, die Schweine finden sich womöglich auch besser als alle anderen. Solche Wertungen sind immer relativ, abhängig vom Auge des Betrachters. Begeben wir uns auf eine absolute Ebene, ist alles eins, gibt es kein oben und unten mehr.
Selbsterhaltungstrieb? Arterhaltungstrieb? Genau diese sagen uns, wir seien mehr als andere Geschöpfe. Naturgegebener Hochmut, meinetwegen. Sehen wir aber, was er uns für Leid bringt, so lösen wir uns besser schnell von diesem Hochmut. Aber, wenn der Arterhaltunstrieb uns dann sagen wird: "stark bleiben!" habe ich dagegen auch nichts einzuwenden. Aber nicht die Kraft gegen Schwächere wenden, sondern etwas aufbauen damit zum Wohle aller Geschöpfe. Grenzen sind in einer physischen Welt wohl nötig und nützlich, aber zuviel Abkapselung kann hochmütig und einsam machen.
Es ist ja geradezu das Wesen des Arterhaltungstriebes, dass gewöhnliche Menschen denken, wir seien etwas besseres, "höherstehendes" als die Tiere, das ist aber auch jeder Tierart so gegeben, denn jeder Art ist der Arterhaltungstrieb gegeben. So gesehen ist die Unterscheidung Mensch - Tier willkürlich und die Argumentation, wir seien von besonderer Art, können wir in einer seriös geführten intellektuellen Diskussion nicht mehr gelten lassen.
Oft wird ja die Behauptung, der Mensch sei ein höher stehendes Wesen als die Tiere, damit begründet, dem Menschen sei die Fähigkeit gegeben sich zu entscheiden, dem Tier hingegen nicht. Betrachten Sie einmal alle Schöpfungen alle Orte, alle Zeiten und alle Ereignisse als ein grosses Ganzes, als eine Einheit. In dieser Betrachtung gibt es keine 2 Dinge, es braucht keinen "Ent-scheid". "Entscheiden" muss sich nur, wer Ver"zwei"felt oder gespalten ist, wer mit sich im Reinen ist, und natürlich lebt, hat dieses Problem nicht, dieser darf sich entschliessen, wenn er etwas Neues will, also mit etwas Altem "Schluss" machen. "Scheiden" tut man sich höchstens von dem, das der "Ent-schluss" nicht mehr zulässt, das aber zwangsläufig. Schauen wir nur mal auf unser Leben zurück. Hat nicht einfach das eine das andere ergeben? Auch die vermeintlichen Entscheide? "Entscheide Dich" ist gewöhnlich eine Manipulation, ein unter Druck setzen, auch nicht selten in esoterischen Kreisen. Kaum zu finden aber in den weitergehenden mystischen Schriften, z.B. der Bibel. Auf dieselbe Art lassen sich "Verantwortung", "Freiheit" analysieren, die Mensch zu eigen seien. Nimmt sich der Mensch da nicht zu wichtig? Ist da nicht das richtige Verhältnis zur Umwelt verloren gegangen ist da nicht ein wenig Grössenwahn? Ein Blick in den Sternenhimmel in einer warmen Augustnacht würde manchem dieser Esoteriker gut tun.
Das sind natürlich ketzerische Gedanken für den westlichen Menschen in seinem Machbarkeitswahn.
Verantwortung“ ist ein psychologisches, gesellschaftliches Konstrukt für den unreifen Menschen. Er ist gespalten in Autorität (aussen) und ihm selbst, der Rechenschaft ablegen muss für sein Handeln, „Antwort“ geben können „warum“ er das tut. „Eigenverantwortung“ ist verinnerlichte Autorität (der Eltern, Lehrer, Arbeitgeber, Politiker etc).
Der ganze, weise Mensch braucht diese Spaltung nicht, er hat die beiden Seiten in sich versöhnt, vereint, er handelt aus innerem Antrieb umsichtig, achtsam, was eigentlich unter „verantwortlich“ verstanden wird. Er weiss, dass es keine Warum des Warum gibt, keinen Grund des Grundes, dass die Frage danach müssig ist. Der Weg des Menschen ist beschrieben wie der Weg der Sonne und von allem in der Natur. Die Sonne geht am Morgen auf, wandert über den Zenit und geht am Abend unter. So ist es mit dem Kreislauf des Wassers und allem anderen in der Natur. Das Tier lebt natürlich in der Natur. So steht auch der gesunde Mensch am Morgen auf verrichtet sein Tageswerk und ruht sich in der Nacht davon aus, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Der ganze Mensch handelt aus innerem Bedürfnis, aus gesunder Empathie moralisch, „verantwortlich“. Darum kann der gesunde Mensch keine Tierleichen mehr essen, aus reinem Mitgefühl, Mitempfinden für die Kreatur, ohne jemandem dafür Rechenschaft ablegen zu müssen oder das Warum auch wirklich erklären zu können. Er erkennt jede Spaltung als willkürlich, wie auch die Unterscheidung Tier, Mensch und Gott.
In natürlichen Kulturen, wo die Menschen sich noch anmutig, sprich natürlich bewegen, z.B. noch gefühlvoll tanzen kann - und nicht wie der Weisse wie ein Spastiker künstlich versteiftem Rücken – ist diese künstliche Unterscheidung nicht in dem Masse gegeben wie im Christentum. Da gibt es Tiergötter, da haben Gott und die Götter menschliche Schwächen und v.a. ist diese gestörte Beziehung zur Sexualität wie beim europäischen und nordamerikanischen Christen nicht gegeben. Der weisse Christ kann ja nur mit schlechtem Gewissen oder mit enthemmenden Drogen (um das schlechte Gewissen zu verdrängen) seine Sexualität leben. Das ist das Verbrechen der katholischen Kirche. Die Bibel ist ja bekanntlich ein Machwerk Kaiser Konstantins und willensschwacher Geistlicher, der die Lehre Christis seinen unnatürlichen Bedürfnissen angepasst hat. Der Urchrist weiss nämlich noch, dass Christus selber kein Fleisch gegessen hat. Die diabolische Verdrehung der Kirche bestand und besteht zum Teil heute noch, dass die Sexualität, die „fleischliche“ Lust als Sünde dargestellt wird. Tatsache ist, dass der Verzehr von Fleisch als solche zu betrachten ist. Das ist auch die ursprüngliche Lehre.
Jetzt kramt der noch den altmodischen Begriff der Sünde hervor, die Aufklärung haben wir doch schon lange hinter uns“, werdet Ihr jetzt sagen. Das ist doch eine Frage des Glaubens, da kann ja jeder machen was er will, kann ja jeder glauben, was er will. Und wenn ich den Begriff des Bösen und der Sünde wertfrei, objektiv aus der Ebene des Absoluten definieren kann, auf eine logische intellektuelle Ebene heben kann? Wagen wir den Versuch:
Empfindet nicht jedes empfindende fühlende Wesen subjektiv jeden anderen, der ihm Schmerz, Leid im weitesten Sinne, zufügt, als schädlich, böse? Dass solches Leid einem zur Lehre gereiche und dass man daraus lerne ist esoterische, psychologische Selbstübertölpelung, „positiv stinking“. Im Moment des Erlebens wird der Schmerz als böse und der Verursacher als „Sünder“ empfunden. So haben wir einen allgemeinen Begriff des Bösen, der Sünde erfunden, da für alle Wesen übereinstimmend. (Masochismus ist natürlich eine derart pathologische Entartung, dass wir diese Menschen nicht eigentlich noch als urteilsfähig und zurechnungsfähig bezeichnen können).
Gläubige und Esoteriker, Weiss- wie Schwarzmagier, Mystiker wie Kleinbürger glauben, dass sich schlechte Taten nicht bezahlt machen. Wieso soll das beim schwachen, wehrlosen Geschöpf nicht gelten, nur weil wir seine Seele nicht mehr spüren? Wieder eine autistische Beschränkung auf das Menschengeschlecht.

Hätten wir tatsächlich eine Verantwortung würde das biblische "Schuld – von – uns – nehmen" und "immer – wieder – vergeben – Gottes" keinen Sinn machen. Das ist natürlich für irdisches und esoterisches Denken, was für religiöses Empfinden blasphemisch ist, dessen bin ich mir bewusst. Aber denken Sie nach buddhistischer Tradition logisch und überprüfen Sie doch alle Ihre Glaubenssätze auf Widersprüchlichkeit oder Vereinbarkeit. Die Wahrheit hält der Logik stand, davon bin ich überzeugt.
Christus nimmt die Schuld von uns, aber nicht auf sich. Er nimmt sie auch von sich. Genau aus diesen Gründen. Das ist die Lehre Christi und hat mit der Kreuzigung an und für sich erst  einmal gar nichts zu tun, ist einfach reine Erkenntnislehre, völlig kongruent mit der berühmten  Schicksalsergebenheit, dem Fatalismus der Mohammedaner, die Idee hat offenbar schon mindestens eine Milliarde Menschen überzeugt, die Christen sind sich hingegen nicht ganz im klaren, was sie da glauben (in ihrem Machbarkeitswahn). Sündenbocktheorie? Religion ist wohl etwas intelligenter! Und widerspricht sich nicht so sehr, wie viele Anhänger glauben wollen. Das mag etwas blasphemisch tönen für viele, aber bei genauerem Hinsehen bleibt nichts anderes übrig. Wie kann es sonst sein, das die höchste persönliche inkarnierte Gottheit, wie alle anderen inkarnierten wie in anderen "primitiven" Kulturen, wozu ich auch die unsere zählen will, den menschlichen Schwächen unterworfen ist, wie es heisst, können auch die Götter krank werden, davon ist uns bei Christus nichts offiziell überliefert, aber zumindest musste auch er sich ans Kreuz schlagen lassen.
Wenn wir schon bei den Religionen sind, so bin ich überzeugt, dass das den "fleischlichen Genüssen entsagen", dem man immer wieder in diesem Zusammenhang begegnet, eine Verfälschung dieser, eben ursprünglichen, Lehre - dem Töten, dem Fleisch entsagen- ist. Da haben sich viele Fürsten und Priester und andere "Autoritäten" (eigentlich autoritäre Leute, worunter ich beileibe nicht dasselbe verstehe), die sich nicht an die eigentlichen Regeln halten wollten, dazwischen gemischt und die Lehre willkürlich zum Leidwesen der Erde und ihrer Bewohner abgeändert.

Abgesehen davon, werden wir nicht von derselben Lebenskraft belebt wie die Tiere, ist es nicht dieselbe geistige Natur, die uns alle inspiriert, gelten nicht für uns alle dieselben Naturgesetze? Und solche Dinge sind naturimmanente, der Natur innewohnende Gesetzmässigkeiten, die für uns alle gelten müssen, das liegt im Wesen der Existenz, der Schöpfung, wenn Sie so wollen. Grundsätzlich verschiedene geistige Existenzarten sollen sich in nur 2 Prozent genetischer Unterschiede ausdrücken? Denken Sie doch mal darüber nach. Aber sie dürfen sich ja noch nicht, falls Sie noch Fleisch essen, zu nahe bei den Tieren fühlen, sonst kommen Sie in einen Konflikt. Und diese Glaubensstrukturen, auch die der fleischessenden Esoteriker sind halt über Jahrtausende gewachsen! Machen Sie sich also keinen Vorwurf, wenn das etwas viel ist im Moment, sie spüren einerseits, da ist etwas dran, andrerseits ist das halt so eine Sache mit den Gewohnheiten. Solche Widersprüche, wie die der gerade abgehandelte, vom Entscheid und vom Instinkt, diese lösen sich auf nach einer Zeit Fleischverzicht auf und Sie merken, was Sie alles in die Tiere projizieren. Projektion? Das gibt es nicht nur in Bezug auf den Menschen. Und das ist hochinteressant zu beobachten in diesem Zusammenhang.
Wenn Sie aber daran festhalten müssen, dass Sie entscheiden können, weil sonst Ihr Weltbild zu sehr aus den Fugen gerät, so gestehen Sie diese "Fähigkeit" doch aus den oben genannten Gründen auch allen anderen Wesen zu!
Weichen Sie doch die klare Unterscheidung in Ihren Meinungen über Mensch und Tier etwas auf, und Sie werden mehr über sich, aber auch über die Tiere erfahren.
Es ist gerade dieser ständige Kampf gegen die Natur und gegen die Tierwelten, der diese Spaltung hervorruft, diese Dualität, in der wir uns wähnen, dieses Gut und Böse, Räuber und Beute, diese Spannung zwischen diesseitigen und jenseitigen Welten. Das wird kaum einfach so verschwinden mit Verzicht auf tierische Nahrung, aber diese Überspannung, dieser grausame Lebenskampf könnte doch sicher durch ein friedliches Zusammenleben mit den Tieren gemildert werden. Meine Erfahrung war es, dass die vielen Verletzungen mit der Umstellung auf eine vegetarische Lebensweise, drastisch nachgelassen haben. Viele schwere, alte Wunden schmerzen noch lange nach, aber so merkt man erst wie man gelebt hat. Man kann sich so einem friedvolleren Lebenswandel widmen, das ist dann ständiges wieder Bewusstmachen und an sich Arbeiten und man muss wohl wehrhaft bleiben in dieser oft brutalen Umgebung, da soll man sich nichts vormachen.
Als Vegetarier könnt Ihr je länger je weniger die Doppelmoral nachvollziehen mit der das Leben der Menschen im Vergleich mit dem der Tiere gemessen wird, verstehen kann man es aber schon.
Ich betrachte die gesamte materielle Welt als den Körper Gottes und die geistige Welt als Geist Gottes. So gesehen sind die Tiere genauso von göttlicher Natur wie wir. Warum sie davon ausschliessen?! Damit man sie unterdrücken und töten kann! So wurde ja auch lange Zeit die Unterdrückung der Frauen gerechtfertigt, noch nicht lange ists her, seit die katholische Kirche ihnen eine Seele zugesteht. Es muss ja nicht erst offiziell werden, bis wir das über die Tiere auch annehmen können.
So gilt das Argument, wir seien göttliche Geschöpfe, aber die Tiere nicht, für mich keinesfalls.
Einerseits das Haustier oder die Natur generell mehr lieben als die Mitmenschen, solche Menschen gibt es viele, und gleichzeitig ein Entrecôte oder auch nur eine Wurst auf dem Teller. Solche Widersprüche lösen sich erst auf, wenn wir auf den Verzehr von Tieren verzichten.
"Aber ich habe Fleisch gerne, ich will nicht verzichten."
Können wir nur für einen sinnlichen Genuss das Töten eines Lebewesens verantworten? Wir rechtfertigen vieles um eines sinnlichen Genusses willen, Prostitution, Alkohol, Kaffeegenuss und anderen Drogengenuss und sicher noch vieles mehr.
Mit all dem vergrössern wir aber das Elend auf der Welt und nicht zuletzt unser eigenes. Wer das verantworten kann...
Es gibt auch eine schadlose Sinnlichkeit. Wie herrlich schmeckt ein Glas frisches Quellwasser, wie nahe sind wir da der Natur, Gott?
Warum haben wir überhaupt Tierärzte? Tiere sind doch nur eine Ware, die kann man doch fortwerfen, wenn sie kaputtgehen!
Nein, wir wissen, dass das Leben eines Tieres lebenswert sein kann oder könnte.
Oder, wenn man sagt, man sei Vegi, sagen viele, weil sie das schlechte Gewissen plagt, ich esse auch kein Fleisch, nur ab und zu... oder ich ich esse auch kein Fleisch mehr, seit ich diese Bilder gesehen habe, nur noch selten... Ja, was jetzt, nur noch ein bitzeli töten? So ein klein wenig? Das schlechte Gewissen kann (oft macht einem auch jemand ein schlechtes Gewissen wegen nichts) auch ein wertvoller Indikator sein, dass man etwas falsch macht.

Wie der grosse, wohl heilige, Max Daetwyler sagte: "Und ginge ich bis ans Ende der Welt, das Gewissen begleitet mich überall hin. Und ist die ganze Welt gegen mich, ich will sie besiegen, wenn mein Gewissen mir Recht gibt."

Und noch ein Zitat vom Philosophen Helmut F. Kaplan: "Wir brauchen keine neue Moral für die Tiere, wir müssen nur damit aufhören, die Tiere von der herrschenden Moral auszuschliessen."

Eines der schönsten Zitate, wenn wir schon dabei sind, ist von George Bernard Shaw: "Tiere sind meine Freunde, ich esse meine Freunde nicht."

Die Gesellschaft ist nicht besser als die, die sie einsperrt, im Gegenteil, sie ist mindestens so gewalttätig wie sie, denn mit jedem Schnitzel begeht sie ja einen Mord (Abermillionen Lebewesen täglich weltweit, man spüre diese Gewalt in der Atmosphäre, in der Gesellschaft, wenn man noch Fleisch isst, auch in sich selbst). Hätte sie die Liebe und das "Gut"-sein ,das sie vorgibt zu haben, wäre es für sie ein Leichtes, alles, was nicht gesund wäre, sofort zu heilen, besser gesagt, die Liebe würde sich darauf (das Kranke, die Kranken) ausdehnen und es würde einfach so durch die Wirkung Liebe geheilt, also nicht so, was diese Gesellschaft unter Heilen versteht: Gleichschalten, Hirnwäsche, Manipulieren, An- und Einpassen, sondern durch die Wirkung der Liebe würde selbst heilen.
So erklärt sich auch, dass unter den sogenannten Heilern und Therapeuten nicht selten die gewissenlosesten, lieblosesten und rücksichtslosesten verwirrten Gesellen umtriebig sind.

Nun kommen wir zum Kapitel...

...Fleisch und Karma

Mit Karma sind hier der Einfachheit halber unsere Handlungen und die Folgen unseres Tuns gemeint. Mit Karma meint der asiatische Mystiker das Gesetz von Ursache und Wirkung, das actio = reactio des Geistes also. Ursache und Wirkung sind zwar der Welt der Erscheinungen zugeordnet, aber solange wir noch darin verstrickt sind, sind wir dazu angehalten, uns damit auseinanderzusetzen, nicht zuletzt, damit wir uns darin zurechtfinden und dann daraus befreien können.
Wie können wir erwarten, dass unsere Würde, unser Leben geachtet wird, wenn wir das mit den anderen Lebewesen nicht tun?. Haben wir nicht alle irgendwo, die einen vielleicht verborgen, die anderen bewusster, Träume, Hoffnungen, Visionen von einem persönlichen Glück oder gar von einem Paradies für alle? Vielleicht gar auf Erden? Werden dort Tiere getötet, gequält, gegessen?
Sicher nicht. Zwar, gegessen vielleicht, werden Sie sagen, denn auf den Genuss wollen Sie ja nicht verzichten. Denken Sie aber immer daran, wir leben nicht in einer nur materiellen Welt, manche behaupten sogar, sie sei gar nur rein geistig. Dass sie zumindest auch geistig ist, dafür wäre es höchste Zeit sich zu öffnen. Was sind denn unsere Gedanken, Energien, Gefühle, Emotionen, etc.? Und Energie geht nicht verloren!
Töten das tun ja andere für mich: Ich erkläre für mich folgendes so: Die Fleischesser in der Gesellschaft tragen zum Töten durch den Metzger unbewusst aktiv bei. Gedanklich und auch die anderen Energien werden darauf gerichtet, mit Geld und auch sonst im ganzen Verhalten. Sie erzeugen die Meinungen, erhalten überlieferte Glaubenssätze aufrecht, argumentieren entsprechend etc. etc. Sie führen neurotische, kämpferische Beziehungen, die einen mobben, die anderen stehen mehr auf die subtileren Formen der Gewalt, wie manipulieren etc. Aber alle kennen Sie das ganze Spektrum, das ich eingangs erwähnt habe. Sie sind also Mittäter und so von den Folgen ihrer Handlungen nicht ausgeschlossen. Auch wenn nach Buddha Shakyamuni der Metzger ein spezifisches Karma habe, der ihn zum Töten der Tiere legitimiere. Und doch ist die ganze Gesellschaft daran beteiligt und so hat es auch Folgen für alle.
Es heisst ja auch in den buddhistischen Schriften, man soll nur annehmen, was man überprüft und für richtig befunden hat. Wenn Ihr aber Euch mit dieser Thematik nicht auseinandersetzen wollt, weil Ihr keine Zeit habt oder weil Ihr an Widerstände kommt, bitte ich Euch, nehmt doch einfach davon an, was Ihr könnt, bis auf weiteres, es geht um Leben und Tod, Krankheit und Gesundheit.
Vielleicht macht man sich aber mit diesen Aussagen zu wehrlosen Schwächlingen und eine vegetarische Gesellschaft wäre dem Untergang geweiht!? Glauben Sie nur, was Sie wollen!
Wenn wir aber vegetarisch leben, so glaube ich, dürfen wir uns die Freiheit herausnehmen, gewisse Auseinandersetzungen nicht mitmachen zu müssen. Das können wir denen überlassen, die so leben wollen. Wir können das Friedfertige fördern und das Gewalttätige hinter uns lassen. Wir dürfen uns auch abgrenzen denen gegenüber, die an uns "Krafttraining" machen wollen.

 

Nun zum Thema

Was ist mit Eiern, Fisch, Huhn?

Es gibt ja Leute, die sagen, ich esse auch kein Fleisch, höchstens ab und zu etwas Huhn oder Truthahn. Das kann ich nicht ganz ernst nehmen, darauf will ich mich jetzt nicht einlassen. Höchstens zeigt es vielleicht, wie suggestibel gewisse Menschen sind, denn Geflügel nicht zu den Tieren zu zählen, das ist ja schiere Willkür.
Eier: In Hühnerzuchten werden alle männlichen Küken beim Ausschlüpfen vergast oder sonstwie getötet. Wenn die Hühner keine Eier mehr legen, werden sie auch wie eine Ware entsorgt, sie werden nicht einmal gegessen, vielleicht enden sie als Tierfutter. Oft werden die Hühner tauchiert, eine Tierquälerei sondergleichen: Der Schnabel wird vorne angesengt, dort wo sich das empfindlichste Sinnesorgan der Tiere befindet, so werden sie ruhig gestellt.
Fisch: Fische haben Sinnesorgane, Augen, empfinden Schmerzen, schauen Sie, wie sie an der Angel zappeln! daher zähle ich sie zu den Tieren, die wir nicht essen sollen. Sinnesorgane sind übrigens ja auch immer mit Bewusstsein, und damit mit dem, was wir hier im Westen unter Seele verstehen, verbunden. Denken Sie an den Satz: "Die Augen sind das Fenster zur Seele."

 

Zum Thema vegane Ernährung habe ich folgendes notiert:

Tierische Produkte wie Milch, Käse? Die Würde des Tiers (z.B. als "Nutztier").

Sehen wir die Tiere als nicht von verschiedener Wesensart als der eigenen an, so müssen wir das Prinzip: "Behandle die anderen so wie Du gerne behandelt wirst" auch auf sie ausdehnen, denn: wollen wir mit der Natur oder gegen die Natur (auch im Grunde die eigene, sie ist nämlich eine friedfertige) leben? So können wir einen Weg finden, wie wir mit den tierischen Produkten, wie mit Milch, Käse, Honig, etc. umgehen, die wir den Tieren wegnehmen, die oft auch mit unwürdiger Behandlung verbunden sind. Machen wir das jeder mit sich selbst aus. Zumindest bedanken sollen wir uns doch bei den Tieren für das, was wir von ihnen erhalten. Sicher ist, dass vieles in Sachen Tierhaltung im argen liegt, dass meist Tiere wie eine Ware behandelt werden. Schon der Begriff "Nutztier" sagt viel darüber aus, wie wir die Tiere betrachten und wie wir mit ihnen umgehen. Beachten wir, dass Tiere misshandelt werden bei der Herstellung von Pelzen, Leder, bei Tierversuchen für Medikamente, Kosmetika etc.
Viele Nahrungsmittel enthalten tierische Zusätze: E471, 472, etc. (Emulgatoren etc.), und tierische Fette, in Brot, Brezeln. Eier in fast allen Süssspeisen. Kälbermagen wird als Lab für Käse verwendet. Etc. etc. seien Sie wachsam. Die grosse Masse der Menschen die so vor sich hinlebt, gestaltet das kollektive Karma. So ist es umso wichtiger, dass immer mehr einzelne bewusster Leben, damit sich das auf die Mehrheit der Menschen überträgt. Also genau Sie sind gefragt.
Geben wir allen Wesen die Würde zurück und hoffen wir, dass sie uns dann auch wiedergegeben wird. Versuchen wir keinem Wesen Leid zuzufügen, den alle Wesen sind belebt und beseelt.
Ich glaube, dass der erwachsene Mensch keine Milch mehr bräuchte, so wie das erwachsene Tier keine Milch mehr zu sich nimmt. Es ist zu bedenken, dass diese exzessive Milchproduktion nur mit dieser (mörderischen) exzessiven "Fleischproduktion" (was für ein Unwort!) möglich ist. Die Kühe müssen erst kalben bevor sie Milch geben und soviel ich weiss später auch immer wieder. Von diesen Kälbern gäbe es aber viel zu viele, wollte man sie alle leben lassen, so werden sie dem Metzger zugeführt (oder als Rinder). (ganz abgesehen davon heisst  es doch, dass man, so wie man andere behandelt, auch selbst behandelt wird, dass alles zurückkommt. Ich bin mir dessen nicht ganz sicher, aber sollte es so sein, sollen wir uns nicht wundern, wenn wir ausgebeutet werden, so wie wir andere Wesen ausbeuten.)

 

Das 2. letzte Kapitel lautet

Das Wesen der Tiere und Menschen und das Wesen der Pflanzen. Oder: sollen wir nun auch keine Pflanzen mehr essen?

Ich suggeriere die ganze Zeit nun, dass wir vom Wesen her gleicher Art wie die Tiere sind. Ich versuche das auch zu belegen mit der ähnlichen Genetik, mit der unsere Körper ausgestattet sind.
Wie verhält es sich mit den Pflanzen? Das ist ein Argument, das ich viel höre: "Pflanzen sind auch Lebewesen". Fern von mir, das zu bestreiten. Sie haben auch eine Aura, also gewisse energetische Körper, wie ich schon in einem Kurs erfahren durfte, wie es auch die moderne Wissenschaft nachweisen kann.
Man könnte eine unterschiedliche Wesensart von Tier (inkl. Mensch) und Pflanze unterstellen, da sie in der äusseren Welt einen unterschiedlichen Stoffwechsel aufweisen. So wie Tiere Sauerstoff in Kohlendioxid umwandeln, so wandelt die Pflanze Kohlendioxid in Sauerstoff um, zu vermuten wäre vielleicht eine unterschiedliche, sich ergänzende(!) Art im Wesen. Wie ich von der Frau von Herrn Wolf-Dieter Storl (www.storl.de) erfahren durfte, "meint er, die Pflanzenwelt opfert sich sehr gerne für die Menschen und Tiere, vor allem, wenn alles mit Dankbarkeit genommen wird. Schmerzen entstehen dabei nicht, weil der Schöpfer das alles bestens eingerichtet hat."
Ich habe mir noch die Überlegung gemacht, dass Tier und Mensch die pflanzliche Nahrung in Erde verwandeln und Pflanzen die Erde in Nahrung für den Menschen, ein perfekter, natürlicher Kreislauf also.
Das können wir nun glauben oder halt nicht.
Die meisten Mystiker glauben übrigens, auch fleischessende, dass sich Vegetarisch – ernähren eine Höherentwicklung darstellt. Halten Sie sich also nicht auf, setzen Sie sich zumindest mit dem Thema auseinander. Und halten Sie immer als Ziel Ihren Frieden und den der Welt vor Augen.

 

Nun noch die Quintessenz meines Vortrags:

Vision vom Frieden:

Die Natur brauche Jäger und Beute für ein ökologisches Gleichgewicht, so geht auch eine Behauptung.
Ich erkläre nicht, im Besitze der Weisheit letzten Schlusses zu sein, aber wer reguliert den grössten Jäger der Welt, den Menschen? Ist das noch ein Regulieren, wenn täglich Tierarten von der Erdoberfläche verschwinden, Fauna und Flora reduziert wird, der Mensch die ganze Welt in die Luft jagen könnte?
Krankheiten und Kriege versuchen, den Menschen in Grenzen zu halten, aber könnten wir nicht den Planeten mit den anderen Bewohnern friedlich teilen? Viel Leid bliebe auch uns selbst erspart.
Es gibt ein Argument unter Vegetariern, dass wir mehr Nahrung für uns hätten, würden wir auf Fleisch verzichten, mit Rechnungen wie, wieviel Getreide in einem Kilo Fleisch stecke etc.
Dieses Argument lasse ich aber nicht gelten, denn wir wollen ja nicht noch alle Tiere ausrotten und töten, im Gegenteil wir wollen sie natürlich leben lassen.
Pazifismus ohne Vegetarismus ist nur ein Lippenbekenntnis, immerhin ist aber schon eine verheissungsvolle Entwicklung angezeigt.
Ich komme nochmals auf Tolstoi zurück, der sagte: "Solange es Schlachthöfe gibt, gibt es Schlachtfelder." Rechnen wir zusammen, was ich bis jetzt gesagt habe, dann kommen wir auf dasselbe Resultat. Also: Wollen wir Frieden, müssen wir auf Fleisch verzichten! Auch für persönlichen Frieden, der länger währt, als eine Meditation oder eine Verliebtheitsphase, müssen wir auf Fleisch verzichten.
Die Aussage von Meistern, man müsse für die Erreichung der Meisterschaft zwar Diät einhalten, könne aber danach wieder essen, was man wolle, halte ich für verhängnisvoll. Auch der Meister trägt zum kollektiven Karma bei und der Glaube in diesem Zusammenhang der Meister könne sein negatives Karma verbrennen, halte ich für Selbstüberschätzung. Er lädt es höchstens auf seiner Umgebung ab. Und: auf der einen Seite helfen oder heilen wollen und auf der anderen Seite töten oder töten lassen, wie soll das aufgehen?
Indien hat ja eine lange vegetarische Tradition. Tatsächlich hat Indien auch lange Phasen von Frieden in seiner Geschichte erlebt und zwar auch als Hochkultur. Wenn Ihr glaubt, ihr müsst in einer vegetarischen Gesellschaft auf materiellen Wohlstand verzichten, so täuscht Ihr Euch.
Ich kann mir eine vegetarische oder vegane Welt vorstellen, wo wir uns in ständiger Achtsamkeit gegenüber allem befinden, so eine Art permanenter Tai-Chi Zustand, wo wir uns gegenseitig in immer höheren Frieden führen und wer dann noch Auseinandersetzung braucht, soll sich auf geistigen Ebenen mit gleich starken oder stärkeren messen. Wer sich an Schwächeren auslässt, ist noch kein Held, aber überall können wir das heute noch beobachten.
Wie sollen wir aber zu geistiger Ruhe finden, wenn wir so mit der Natur umgehen? Eine Zeitlang geht das, mit viel Verdrängen.
Ich glaube, dass die Menschheit beinahe zu lange Zeit zu achtlos mit der Natur umgegangen ist, so dass heute das Leben in allen Formen auf der Erde gefährdet ist. Mir scheint, dass der einzige Ausweg aus dieser gefährlichen Situation ist, dass der weitaus grösste Teil der Menschen dazu bereit wird, auf den Verzehr von Fleisch zu verzichten, sonst werden die Zeiten für uns noch viel schwieriger, wenn nicht gar die Erde an uns zugrunde geht. Spielt keine Rolle? Sie haben eh schon resigniert? Das Ende des Lebens bedeutet nicht das Ende der Existenz!
Echte Kultiviertheit beginnt für mich mit dem Verzicht auf tierische Nahrung und dem Verzicht auf Ausbeutung von Tier und Natur. Eine Zote oder ein leises Schimpfen wirken für mich noch viel kultivierter als ein Schnitzel auf dem Teller. Rauchen und Alkohol (in Massen) schätze ich als die geringere Gefahr für die Gesundheit ein als Fleisch"genuss". Alles zusammen schwächt natürlich den Menschen gewiss noch mehr. Abgesehen davon rauchen und trinken etc. Vegis i.a. sowieso eher weniger, da sie das Leben, das der anderen, sowie das eigene, ohnehin gelernt haben zu achten.
Es braucht vielleicht viel Mut sich die höchsten Ideale, die schönsten Träume und Visionen zu erschaffen, aufrechtzuerhalten und darauf hinzuarbeiten, aber gibt es eine edlere Aufgabe im Leben?

 

Literatur, Internetlinks, und andere Medien 

"vegetarisch leben" von Ronald Zürrer und Armin Risi im Govinda Verlag

"Yoga der Ernährung", von Omraam Mikhaël Aïvanhov, wobei ich sage, dass Ihr auch keine Fische essen sollt für Euer Seelenwohl.

"Tiere" Song von Nina Hagen (siehe auch meine Seite Nina Hagen und Lene Lovich), Hier gehts noch zur Webseite von NINA HAGEN

Vedische Kochkunst, leckeres vegetarisches Kochbuch für indische Speisen.

Auf www.peta.de  findet sich haufenweise interessantester und erschütternder Informationen und Links. Alles über veganes, vegetarisches Leben und Links zu vielen Organisationen rund um die Welt, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen.

Auch empfehlenswert: http://www.vegetarismus.ch, www.vegetarierbund.de  und http://www.vegan.at und sicher noch vieles mehr.

 

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